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Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Aug 16, 2015 8:50 pm


THE NEW GENERATION
Juli 1994

Strahlende Muskelprotze mit vitamingebundenem Elan, selbstverliebte Kämpfer mit dem Herz am rechten Fleck, ultimative Krieger mit noch ultimativeren Oberarmen und haushohe Giganten aus fernen europäischen Landen – den 80er-Jahre-Wanderzirkus der World Wrestling Federation als Freakshow zu bezeichnen, ist vieles, nur nicht übertrieben! Doch wann immer "schwarz" und "weiß" die einzig relevanten Auswahlmöglichkeiten sind, siegen Grautöne, die der Vergangenheit Respekt erweisen, sich andererseits aber klar gen Zukunft neigen! Hulk, Macho, Warrior und Giant haben ausgedient. Eine neue Generation steht in den Startlöchern, um den Fans eine Show zu bieten, die sie nie zuvor gesehen haben! Der Staub der Vergangenheit weicht einer glattpolierten Oberfläche, die ihre eigenen Helden in Szene setzt und den gesamten Globus um eine Attraktion reicher macht.

Der Hulkster der Moderne? Ein Kanadier, der weit über die Grenzen seiner Heimat hinaus als Idol gefeiert wird und mit sportlicher Exzellenz für Furore sorgt, um dem Nachwuchs aufzuzeigen, daß es nicht ausschließlich auf die Größe des Bizeps ankommt, sondern vor allem auf den eigenen Willen. Der Randy Savage der Neuzeit? Ein schillernder Ausnahmeathlet aus Texas, dessen übergroßes Ego nur noch von seinem Talent überschattet wird und dessen jugendlicher Leichtsinn dem Macho Man ein skrupelloses "Heartbreak Kid" an die Seite stellt. Der Warrior des aktuellen Jahrzehnts? Ein Powerhouse aus New York, einst als "Narcissist" verschrien, das schlußendlich den "Lex Express" durch die Vereinigten Staaten manövrierte, um Stolz, Stärke und amerikanischen Mut zu repräsentieren! Die Naturgewalt Andre The Giant? Nunmehr ein Sumotori aus dem Orient, der kein Recht der Welt hat, gnadenlose Beweglichkeit mit einer Körpermasse von über 250 Kilogramm zu kombinieren.

Die neue Generation der World Wrestling Federation wird ein für allemal beweisen, daß die Organisation auch nach dem Abgang vom größten Namen des Sports für Unterhaltung, dynamische Auseinandersetzungen und Konflikte steht, die sowohl auf der Matte als auch in luftigen Höhen ausgefochten werden. Wer braucht die Altlasten der 80er, wenn Bret Hart, Shawn Michaels, Lex Luger, Diesel, Razor Ramon, der 1-2-3 Kid, Tatanka und Yokozuna ein alternatives Produkt zur Schau stellen, das viel mehr als nur den Kampf zwischen "Gut" und "Böse" parat hält?

"Sometimes you have to take a half step back to take two forward."
(–Vince McMahon)



Zuletzt von Haya the Viking am So Sep 13, 2015 3:07 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Aug 16, 2015 8:58 pm


Zuletzt von Haya the Viking am Fr Aug 28, 2015 1:22 pm bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Aug 17, 2015 10:45 am
Das wird ordentlich rappeln, freu mich!

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Aug 17, 2015 5:43 pm
Geiles Intro! Freu mich wieder Mainstream aus deiner Feder zu lesen. Dein WWF-Diary von dereinst hab ich noch sehr gut in Erinnerung.
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Aug 17, 2015 8:35 pm
Endlich wieder was von dir im Wrestling-Bereich, das freut mich wirklich. Vor allem jetzt WWF 94, du schaust das momentan - Das sagt alles oder? Ich denke du kannst, nicht nur deswegen, sehr gut wiederspiegeln. Ich glaube nur du und der Golden Boy haben hier das Zeug dazu. Chase hat's ja schon angemerkt: Dein WWF Attitude Diary war sehr gut, obwohl es sau kurz war. Damals war das echt mega schade! Ich freu mich auf RAW Jobberkämpfe und fette Eventkämpfe, so wie es eigentlich auch sein sollte.
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Di Aug 18, 2015 12:06 am
Vielen Dank für die vielen netten Worte, Jungs! Smile

Die ganze Geschichte hier ist sehr experimentell und ich freue mich schon drauf, eure Reaktionen zu lesen, sollte es welche geben. Die damaligen "Monday Night Raw"-Ausgaben boten keine großen Kämpfe und sind aus heutiger Fan-Sicht nicht einmal mit den aktuellen "Main Event"- oder "Superstars"-Sachen vergleichbar. Ich werde dennoch nicht davon abweichen und (hoffentlich) so realistisch wie möglich zu Werke schreiten. Da TEW13, meine Grundlage für die Simulation, mit anderen Maßstäben wertet, behalte ich mir vor, teilweise massiv in die Datenbank einzugreifen. Sonst geht das leider alles mächtig in die Hose ... Wink
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Di Aug 18, 2015 1:42 am
Freut mich wirklich sehr, dass du dich dazu entschlossen hast das Thema WWF '94 anzupacken. Wie du ja weißt, hat mir die Zeit damals nicht wirklich gut gefallen und ich hoffe dass du es besser machen wirst als Vince & Co. damals. Wink Bin jedenfalls schon sehr gespannt auf die erste Ausgabe von Monday Night Raw.

Das Intro fand ich auch großartig, bis auf eine Ausnahme: Wenn du in meiner Gegenwart noch einmal Flexi Lexi mit dem Ultimate Warrior in einem Atemzug nennst, muß ich dir leider die Hammelbeinchen lang ziehen. Very Happy

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Sa Aug 22, 2015 11:41 pm


The Rise and Fall of the Hart Family!

Egoismus, Opportunismus, Gewalt. In den entscheidenden Momenten hilft oft nur eins: familiärer Zusammenhalt! Eben jener wurde jahrelang zelebriert, als Bret Hart und sein Schwager Jim Neidhart die Ringe der World Wrestling Federation unsicher machten und zu einem der erfolgreichsten Tag Teams des Sports aufstiegen. In Zeiten, in denen die Hart Foundation längst ad acta gelegt wurde, genoß der selbsternannte "Hitman" den Höhenflug seines Lebens, der darin gipfelte, daß sich Bret Hart nacheinander sämtliche Gürtel der World Wrestling Federation um den athletischen Wanst schnallen konnte. In seinem Schatten? Mittlerweile der dynamischere Bruder Owen, der nach den vielen Eskapaden des "Anvils" zum Kronprinzen der Familie aufstieg und sein Dasein an der Seite von Koko B. Ware fristete, bis es endlich für den großen Durchbruch als Einzelkämpfer reichen sollte.

Egoismus, Opportunismus, Gewalt? Plötzlich Mechanismen, die innerhalb der Familie griffen, als es immer wieder zu Meinungsverschiedenheiten der talentierten Brüder kam, in denen sich der jüngere Owen zunehmend als Opfer sah. Noch bei der 1993-Auflage der "Survivor Series" kochten die Gemüter über: Auf Seiten der Hart-Familie mußte sich ausschließlich "The Rocket" geschlagen geben, nachdem es wieder einmal zu einer Unstimmigkeit mit Bruder Bret kam. Der Zwist konnte kurzfristig beendet werden – um beim "Royal Rumble" im kommenden Januar für den endgültigen Bruch zu sorgen. Das Resultat? Ein Aufeinandertreffen bei der zehnten Ausgabe von "WrestleMania"! Der größte Abend der World Wrestling Federation endete unvergessen: Im Eröffnungskampf verlangten sich die beiden Brüder restlos alles ab, triumphieren sollte nach einem überraschenden Konter Owen! Genießen konnte er den größten Erfolg seiner Karriere nicht, als Bret, ganz nebenbei auch noch Royal-Rumble-Sieger, nur zweieinhalb Stunden später Yokozuna schulterte und seine zweite Regentschaft als WWF World Heavyweight Champion begann. Wie gewonnen, so zerronnen. Die ewige Konstante in der Karriere des Owen Hart.

Egoismus, Opportunismus, Gewalt! Familie zählt nichts, wenn der größte Preis der Kampfsportwelt die Sicht für den Stammbaum vernebelt. Owen, wütender denn je, suchte den Weg über das King-Of-The-Ring-Turnier, während der "Hitman" seinen neu gewonnenen Gürtel gegen die menschgewordene Übermacht Diesel aufs Spiel setzte! Ein Unterfangen, das ob des ständigen Wirkens vom "Heartbreak Kid" Shawn Michaels einmal mehr Rückhalt aus den eigenen Reihen bedurfte. Pünktlich zum großen Duell präsentierte Bret ausgerechnet Jim "The Anvil" Neidhart, der den Kampf prompt entschied: Als Diesel mit der Jackknife Powerbomb zuschlug und kurz vor dem siegreichen Pinfall stand, griff der Schwager ein, um eine DQ-Niederlage zu provozieren. Bret Hart blieb Champion.

Die alte Leier um Egoismus, Opportunismus und Gewalt? Omnipräsenter denn je! Noch am selben Abend stand Neidhart seinem anderen Schwager, Owen, bei, um das Finale des King-Of-The-Ring-Turniers zu entscheiden. Ein perfider Plan! Nur wenige Tage später erklärten sie fernab jeder Logik, viel zu lange damit beschäftigt gewesen zu sein, Bret Hart durchzuziehen. Rettung und Eingriff hatten nur einen Hintergedanken: Owen selbst sollte es sein, der Bret ein weiteres Mal herausfordern würde – diesmal um das wichtigste Gold der Federation! Ein zweites Aufeinandertreffen beim "SummerSlam" scheint unvermeidlich!

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Aug 23, 2015 12:38 pm
Was soll ich dazu sagen? Das ist astrein geschrieben und mit einem gewissen Hang zum epischen. Also, ich habe das eben mir laut vorgelesen, weil die Stimmung so besser rüber kam. Ich habe mir dazu vorgestellt, das ein Video Package der beiden dazu am laufen ist, weil es hat sich echt so gelesen wie eine Fehdenzusammenfassung der WWF/E. Du weiß was ich meine, oder? Dort wo ein epischer Kommentar die Fehden zusammenfasst Very Happy Ich habe die damalige Wrestlemania Ausgabe gefühlte dreißig Mal mir auf VHS angeschaut, damals als kleiner Junge fand ich die extrem cool. Ich mochte Owen nicht, klar er war der böse hehe, aber im Nachhinein war das eine extrem coole Socke.
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Do Aug 27, 2015 12:02 am


Everybody has a price – even The Undertaker?

Ob Geld stinkt oder nicht: Der "Million Dollar Man" Ted DiBiase hat sich niemals mit harten Arbeitern oder gestreßten Familienmenschen, die Überschichten schieben, auseinandersetzen müssen. Daß sich Glück sehr wohl kaufen läßt, stellte der talentierte Athlet unter Beweis, als er 1987 zur World Wrestling Federation zurückkehrte und sich in einen Anzug schmiß, der allein wertvoller war als die gesamte erfolgsorientierte McMahon-Gesellschaft. Um in den Besitz des wichtigsten Goldes der modernen Welt zu gelangen, bezahlte DiBiase letztendlich nicht nur Andre The Giant, sondern auch die plastische Chirurgie eines Ringrichters, um das perfekte Ebenbild von Earl Hebner zu werden. Die skrupellosen Machenschaften nahm der Präsident der WWF, Jack Tunney, zum Anlaß, die kampflose Titelübergabe aus den Annalen der Geschichte zu streichen. Ein großes Turnier, das bei der vierten Ausgabe von "WrestleMania" sein Ende fand, ging verloren, als DiBiase, im Finale angekommen, schlußendlich an Randy Savage scheiterte.

Einen gänzlich neuen Streich offenbarte der "Million Dollar Man" bei der "Survivor Series" im Jahr 1990. An der Seite von Rhythm & Blues, dem Honky Tonk Man und Greg Valentine, präsentierte der reichste Kämpfer des Erdballs einen Hünen, der dem Totenreich entstieg: den Undertaker. Das selbsternannte Dream Team, bestehend aus Dusty Rhodes, Koko B. Ware und der Hart Foundation, hatte das Nachsehen. Und auch wenn der bleiche Riese schnell von DiBiase zu Brother Love bis hin zum mysteriösen Paul Bearer überging, ließ der Erfolg nicht lang auf sich warten. Der Undertaker stieg in wenigen Monaten zum populärsten Charakter aller Zeiten auf, gewann nur ein Jahr später durch die Hilfe von Ric Flair gar die WWF Championship von Hulk Hogan, bevor der Gurt sechs Tage später wieder den Besitzer wechselte. Die Zeit des "Dead Man" schien vorüber, nachdem er sich erfolgreich gegen die vielen Streiter die Federation präsentierte, um schlußendlich an Yokozuna zu zerbrechen, der beim "Royal Rumble" im Jahr 1994 die Hilfe nahezu sämtlicher Bösewichte benötigte, um den fahlen Krieger in einen Sarg zu buchsieren – das vorzeitige Ende eines im wahrsten Sinne des Wortes farblosen Aufstiegs!

Sollte es das für den Undertaker gewesen sein? Natürlich nicht! Wieder einmal schien der "Million Dollar Man" das Zünglein an der Waage zu sein, als er völlig überraschend erklärte, erneut die Dienste des Totengräbers gesichert zu haben. Sehr skurril, zeigte sich der Mann der dunklen Seite doch bisher für vieles zuständig, nicht aber für das Ernten von ... Dollarscheinen. Selbst Paul Bearer, das Sprachrohr des Düsteren, schien dieser Gesinnungswandel wenig plausibel. Doch tatsächlich kreuzte der haushohe Gigant erneut als Lakai des Millionärs auf. Oder nicht? Vielleicht ist es nötig, die Urne Paul Bearers zu befragen!

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Do Aug 27, 2015 4:45 am
Na endlich! Steffen werkelt wieder an einem Wrestling-Diary - wurde auch Zeit! Very Happy Die einleitenden, epischen Worte machen schon mal mächtig Lust auf MEHR. Als Hitman-Mark freue ich mich selbstredend insbesondere auf die Darstellung von Bret Hart, aber auch der Million Dollar Man klingt nach einem Charakter, der für dich maßgeschneidert ist und in dem Diary noch mächtig für Furore sorgen könnte. Ich liebte dieses Gimmick!

Auf Bones ... ähm den Golden Boy ... muss ich auch noch kurz eingehen: Lex Luger habe ich als Kind noch groß gefeiert und sehe ihn gar nicht so kritisch. Kann aber auch daran gelegen haben, dass er zu der Zeit Face war und bejubelt werden musste. Very Happy Wrestlemania X war auch passenderweise meine erste Wrestling-Veranstaltung, die ich auf Tape bestaunen durfte. Freue mich nicht nur deshalb auf dieses Retro-Diary wie ein kleines Kind. Very Happy
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Do Aug 27, 2015 2:55 pm
Ich hoffe Steffen nimmt es mir nicht übel, dass ich jetzt mal die Katze aus dem Sack lasse. Wir haben uns dazu entschlossen ein gemeinsames Diary zu starten. Wie angekündigt, wird Steffen hier den Part der WWF übernehmen. Ich hingegen werde mich um die WCW kümmern. Wir werden unser Bestes geben um die Shows parallel laufen zu lassen bzw. abwechselnd um ein realistisches Szenario zu schaffen. In unseren Köpfen wird das auf jeden Fall ein Hammer. In der Realität...mal schauen! Very Happy

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Do Aug 27, 2015 3:55 pm
Jau habe auch schon von Steffen gehört, das ihr da was zusammen plant. Fände ich extrem geil, ich habe zwar keinen Schimmer von '94, aber da hätte ich Böcke drauf! Die neue Info ist wieder astrein geschrieben, auf den Million Dollar Man kann man sich jetzt nur freuen in deinem Diary..Beziehungsweise euren Razz
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Aug 28, 2015 1:22 pm
Ich glaube fast, daß sich die gemeinsame Ausgangslage zu dem Zeitpunkt sogar ganz hervorragend für Leute eignet, die (noch) keinen Schimmer haben. Die Erzählweise der Federation wird bei mir in ähnlich langsamer Art und Weise übernommen, bei WCW ist durch das Erscheinen von Hulk Hogan parallel eine ganz neue Zeitrechnung angebrochen. Wenn jemand die damals gebotene Scheiße zu Gold verwandeln kann, dann unser ... ja, vorausschauend benannter Golden Boy. Smile Und beschissener als 1995 kann sowieso nichts werden, da haben sich beide Organsationen nicht viel genommen!

Spätestens im Lauf der nächste Woche wird es von meiner Seite aus "richtig" losgehen. Mindestens ein Preview habe ich noch im Hinterkopf, die Arbeit an den TV-Shows läuft ebenfalls auf Hochtouren. Das wird 'ne Menge Spaß machen hier, da bin ich sicher! In den bisherigen losen Planungen kamen wir uns glücklicherweise auch überhaupt nicht in die Quere, ganz im Gegenteil sogar, so darf das gern bleiben. Wink
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Aug 30, 2015 11:03 pm


An unlikely challenger!

Das Hobby der einen ist die Profession der anderen. So viele Pro-Wrestler es auch geben mag: Nur ein geringer Bruchteil von ihnen besitzt das Zeug dazu, den gigantischen Sprung an die Spitze in Angriff nehmen zu können. Die World Wrestling Federation gilt seit jeher als Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wird diesem Status wöchentlich aufs Neue gerecht. Die Talente der Neuzeit warten nur darauf, im richtigen Moment mit ihren Fähigkeiten zu punkten. Was selbsternannt-smarte Fans als Fallobst deklarieren, ist weit mehr als das: Es sind Kämpfer, groß und unförmig oder klein und unscheinbar, die sich einer gigantischen Gefahr entgegen stellen – in der Hoffnung, innerhalb von drei Sekunden einen Vertrag und die Chance auf Ruhm und Ehre zu erhalten. Der Randy Random oder Andy Average von heute? Möglicherweise der Bret Hart oder Undertaker von morgen! Das beste Beispiel? Nun, fragt einfach den 1-2-3 Kid!

Wie gut die Sterne positioniert sein können, bemerkte der gerade einmal 20-jährige Sean Waltman einen Tag nach "WrestleMania IX"! Hinter verschlossenen Türen duellierte sich der Jungspund mit einem nicht minder versessenen Louie Spicolli – und beeindruckte prompt genug, um auch vor laufenden Kameras eine Chance zu erhalten. Das Debüt als Lightning Kid lief bescheiden, die Transformation zum Cannonball Kid nicht besser. Als Waltman schlichtweg als The Kid gegen Razor Ramon in eine aussichtslose Schlacht geschickt wurde, wendete sich das Schicksal in einer Weise, die niemand für möglich hielt: Der Pro-Wrestler, so lächerlich und albern seine Gestalt auch schien, hielt die Schultern des "Bad Guy" für drei Sekunden auf der Matte und sicherte sich nicht nur Respekt, sondern auch das Image als Wunderkind! Immerhin glückte es bisher niemandem, ausgerechnet den kubanischen Macho derart einfach zu überrumpeln.

Nur wenige Wochen später gelang es dem nunmehr als 1-2-3 Kid bekannten Athleten gar, den "Million Dollar Man" Ted DiBiase zu besiegen, bevor es an der Seite von Marty Jannetty zu einer einwöchigen Regentschaft als WWF Tag Team Champion genügte. Das King-Of-The-Ring-Turnier aus dem Jahr 1994 sollte schließlich das nächste Sprungbrett werden. Und obgleich der in Minnesota geborene Jüngling Jeff Jarrett aus dem Weg räumte, war im Halbfinale Schluß, als sich Owen Hart als der fittere und taktisch versiertere Kämpfer erwies. Keine 24 Stunden danach zeigte sich die Glücksgöttin Fortuna einmal mehr als Fan des 1-2-3 Kid, der in einem #1-Herausforderungs-Kampf den wesentlich frischeren Nikolai Volkoff bezwang, um sich noch vor dem großen Turniersieger einen Tanz mit dem Titelträger zu erarbeiten. Bret Hart gegen den jungen Senkrechtstarter um das Gold der World Wrestling Federation? Wir freuen uns auf den 11. Juli!

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

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