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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Aug 31, 2015 4:22 pm
Wieder sehr geil geschrieben. Der 1-2-3 Kid ist einfach ein Sympath, schaut euch doch mal dieses haarlose Gesicht an?! Kann man den Kerl denn nicht lieben? Very Happy Ich freu mich auf das dicke Match gegen Bret Hart, jedem sollte klar sein, was dort passieren wird. Langsam darf es aber richtig los gehen, denn ich bin da echt heiß drauf
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Do Sep 03, 2015 11:58 pm


The World Wrestling Federation presents:
MONDAY NIGHT RAW #69
4. Juli 1994
Westchester County Civic Center, White Plains, New York, USA

Happy Fourth of July, 'murica! Der "Macho Man" Randy Savage und Gorilla Monsoon stehen zu nervigen Sirenengeräuschen am Ring und begrüßen die Zuschauer in White Plains, New York zum dritten und letzten Taping nach dem "King Of The Ring"-PPV! Vince McMahon ist weiterhin dabei, gerichtliche Steroid-Skandälchen aus der Welt zu schaffen und wird sein Baby erst in den kommenden Wochen wieder aktiv vor der Kamera begleiten können. Savage ist dennoch aufgedreht wie selten zuvor, immerhin werde die mysteriöse Undertaker-Saga noch heute ihre Fortsetzung finden, wenn das "Phenom" der World Wrestling Federation auf Scott Stud trifft. Welche Rolle der nicht minder aufgebrachte Paul Bearer spielt, könne möglicherweise innerhalb der nächsten Stunde aufgeklärt werden!

Zur Freude der Fans wird das Sirenengedudel schnell von einem Kriegsschrei unterbrochen, der den Lumbee-Indianer Tatanka offenbart! Pünktlich zum Unabhängigkeitstag muß eben auch die Vielfältigkeit der Vereinigten Staaten untermauert werden – selbst wenn "verbindliche Stämme" nur wenige Jahrhunderte zuvor dem Erdboden gleichgemacht wurden. Nicht ausgelöscht wurde die Kaste der Musiker, der Tatankas Gegner angehört: Country-"Ikone" Jeff Jarrett marschiert stolz zum Ring und möchte zur großen Feier der Vereinigten Staaten aufzeigen, warum der weiße Mann über Hinz und Kunz regiert.

Jeff Jarrett vs. Tatanka
Zeitgleich zur ersten Abtastphase hegt der "Macho Man" Zweifel, ob die letzten Wochen nicht doch etwas zu viel für Tatanka gewesen sind. Zwei nervenaufreibenden Kämpfen mit Crush folgte das Viertelfinal-Aus im "King Of The Ring", wonach der "Million Dollar Man" Ted DiBiase zu allem Überfluß auch noch durchscheinen ließ, mit Lex Luger, dem besten Kumpan des Indianers, Geschäfte machen zu wollen. Jarrett nutzt seine optimierte Geschwindigkeit, läuft aber wenig später in eine krachende Clothesline des massigen Ureinwohners, der prompt seine Kraft ausspielt und Jarrett die Dreivierteltakte der Schmerzen nahebringt. Kurz vor einer Unterbrechung kommt "Double J" mit einem Clip in die Kniekehlen zurück, um sich mit geschickter Würgerei an den Seilen über Wasser zu halten.

Drei Minütchen später setzt die Auseinandersetzung außerhalb des Rings an. Parallel zum mahnenden Earl Hebner fliegt Tatanka in die Ringabsperrung und entgeht einem Count Out nur in allerletzter Millisekunde. Jarrett nutzt seine technische Finesse, sieht aber bald ein, daß Tatanka mit der Unterstützung der Zuschauer einen riesengroßen Vorteil auf seiner Seite hat. Ein Ansturm des Blondschopfs endet beinah im End Of The Trail und kündigt die heiße Schlußphase an, in der beide Athleten ihre letzten Reserven offenlegen. Das glückliche Händchen hat letztendlich der populäre Indianer, als Jarrett bei einem Irish Whip um ein Haar Hebner umrennt und lang genug aus der Fassung ist, um einem Einroller zum Opfer zu fallen!
Sieger durch Pinfall: Tatanka (nach 16:19 Minuten)

Der verdutzte "Double J" kann es kaum fassen, alles Lamentieren ändert nichts an der knappen Niederlage. Der "Macho Man" braucht keine Sekunde, um Jarrett Respekt für die möglicherweise beste Leistung der letzten Monate zu zollen – so ungern er das auch anmerken möchte! Ohne Pause blicken die Zuschauer auf einen Einspieler, der das erfolgreiche Jahr Bret Harts Revue passieren läßt. In der nächsten Woche stellt sich der amtierende World Heavyweight Champion einem frischen Gegner, der sich vor zwei Wochen mit einem Sieg über Nikolai Volkoff das Anrecht erkämpfte, den Titelträger zum Tanz zu fordern. Nachdem uns der Clip darauf hinweist, später vom Herausforderer, dem 1-2-3 Kid, zu hören, geht es auch schon in die nächste Pause!

Jim Neidhart (w/Owen Hart) vs. Johnny Gunn
"The Anvil" steht das erste Mal seit zweieinhalb Jahren wieder aktiv in einem WWF-Ring und wird früh mit "Traitor"-Rufen aus dem Publikum begrüßt. Ausbaden darf das Schlamassel der junge Johnny Gunn, der im Verlauf brutaler fünf Minuten nur wenige Offensiven durchbringt. Unter dem Geschrei des am Ring befindlichen Owen Harts ist nach einem Running Powerslam Feierabend!
Sieger durch Pinfall: Jim Neidhart (nach 4:40 Minuten)

Todd Pettengill freut sich darauf, sein Gesicht in die Kamera halten zu dürfen. Der "King Of The Ring" sei kaum verdaut, da werfe der "SummerSlam" am 29. August bereits seine Schatten voraus! So gebe es, spricht Pettengill weiter, derzeit noch kein angekündigtes Match zu bestaunen, fest stehe allerdings, daß Ted DiBiase die Großveranstaltung nach eigenen Belieben formen möchte. Erst in den vergangenen Wochen erwarb der "Million Dollar Man" die Verträge von Nikolai Volkoff und Bam Bam Bigelow, nun seien er und seine rechte Hand Irwin R. Schyster auch noch drauf und dran, Lex Luger von ihren Vorzügen zu überzeugen. Und dabei sei der gigantische Coup, den Undertaker zu einer Rückkehr bewegt zu haben, noch nicht einmal erwähnt! Wie solle das nur weitergehen? Mit einem besorgten Blick des Hosts geht es zurück in den Ring!

Duke Droese vs. George South
14 Tage ist es her, daß sich der "Dumpster" im Rahmen des "King's Court" mit dem selbsternannten Wrestling-Adel auseinandersetzen mußte – eine Konfrontation, die damit endete, daß sich Jerry Lawler beim letztwöchigen "Monday Night Raw" öffentlich für seine unflätige Art entschuldigen mußte. Droese hat die hinterhältige Abreibung nicht vergessen und macht kurzen Prozeß mit George South, der kaum einen Fuß vor den anderen bekommt und zügig den Trash Compactor kassiert.
Sieger durch Pinfall: Duke Droese (nach 6:21 Minuten)

Hinter den Kulissen steht der 1-2-3 Kid parat, der eifrig die Fragen von Kommentator Gorilla Monsoon beantwortet. Den Jahrestag der Vereinigten Staaten sehe er, so Kid, als neuen Startschuß zu noch größeren Ufern. Als er seinen Vertrag unterschrieb, wußte er nicht einmal ansatzweise, was er sich erwarten und ausmalen sollte. Nun hingegen sei der Griff zu den Sternen zum Greifen nah! Könne er seinen Fans garantieren, in sieben Tagen neuer WWF World Heavyweight Champion zu werden? Nein! Könne er ihnen hingegen garantieren, seine bestmögliche Leistung abzurufen? Definitiv! Wer immer ihn in den vergangenen Monaten abschrieb, habe sein blaues Wunder erlebt. Nächste Woche, so schließt der Senkrechtstarter ab, möchte er endgültig untermauern, zu den besten Wrestlern der Welt zu zählen!

Randy Savage hält es kaum noch auf dem unbequemen Sitz, selbst Gorilla Monsoon verzieht vor gespielter Aufregung die Mundwinkel: Der letzte Kampf des Abends steht bevor! Unter eingespieltem Gelächter ist der "Million Dollar Man" Ted DiBiase am Start, um ein paar Schritte zu unternehmen und den Kopf gen Eingang zu neigen. Nur einen Augenblick später erklingt die berühmteste Schauer-Symphonie der Wrestling-Welt und bringt den haushohen Undertaker hervor, der mitsamt seines neuen und alten Managers zum Geviert schreitet, keine Miene verzieht und fit und frisch wie selten zuvor wirkt. Im Ring sieht Scott Stud wenig begeistert aus, als der "Deadman" spielerisch das oberste Seil umgeht und sich ihm entgegenstellt.

The Undertaker (w/Ted DiBiase) vs. Scott Stud
Der Mut des Außenseiters ist nach kurzen Sekunden versiegt. Der Taker schaut ihn einmal grimmig an, schon ist der Drops gelutscht. Für den jungen Stud hagelt es eine Trademark-Aktion nach der anderen, bis nach einer Armada an Big Boots der Chokeslam genügt, um das Trauerspiel zu beenden.
Sieger durch Pinfall: The Undertaker (nach 2:37 Minuten)

Monsoon und Savage sind bereits dabei, das Schlußplädoyer zu halten, als es noch einmal spannend wird: Wie aus dem Nichts marschiert ein adipöser Mann des Weges, der schnell als Paul Bearer zu identifizieren ist. Der ehemalige Geschäftsführer der Undertaker Inc. sieht fassungslos aus, bleibt schlußendlich einen knappen Meter vor dem Ring stehen. DiBiase hat keine Lust auf diesen Quark und bittet den düsteren Sonderling kurzerhand, den trägen Dickwanst zurück in die Hölle zu schicken. Bearer jedoch zieht ein As aus dem Ärmel: Galant zückt er die Urne, die Kraftquelle des Undertakers, und streckt sie in die Luft. Das "Phenom" der Federation scheint von einem auf den anderen Moment verändert – und ist plötzlich kurz davor, dem "Million Dollar Man" an die Gurgel zu gehen!

Vor einem weiteren Chokeslam hält der Taker inne, schaut abwechselnd von Bearer zu DiBiase, bis Savage und Monsoon die Fans informieren, daß just in diesem Moment, völlig zufällig, die Sendezeit abläuft. Wie diese Dreiecks-Anekdote ausgeht? Wir erfahren es hoffentlich demnächst!
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 04, 2015 2:07 pm
Da ist sie also endlich...die erste Ausgabe von Monday Night RAW!

Hat mir wirklich gut gefallen. Ein gemütlicher Start in die "New Generation" ohne große Starpower. Noch kein Bret Hart, Shawn Michaels oder Lex Luger in der aktuellen Ausgabe, daher auch kein Overkill bzw. Sättigungsgefühl in naher Zukunft.

Der Schreibstil, den ich ja schon ein paar Tage kenne, gefällt mir noch immer sehr gut. Alles ist flüssig und verständlich aber dennoch kurz und knapp - Top!

4 Matches sind für RAW absolut ausreichend und die Aktiven gehen allesamt in Ordnung. Einzig beim "Dumpster" bin ich mir noch nicht sicher was du mit ihm vorhaben könntest. Steckt da wirklich Potential für eine Fehde drin oder war er nur als Filler im Ring?

Am Besten hat mir das Ende gefallen. Ein echt gutes Segment dass den Zwiespalt in dem sich der Deadman momentan befindet gut zum Ausdruck bringt. Bin schon sehr gespannt wie es mit ihm weitergeht und für welche Seite er sich letztendlich entscheiden wird.

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 04, 2015 6:52 pm
Vielen Dank für die netten Worte, bei dir bedeutet mir das sehr viel!

Nachdem Jerry Lawler beim "King Of The Ring" gegen Roddy Piper untergegangen ist, legte er sich gleich beim nächsten "Monday Night Raw" (also zwei Wochen vor Diary-Beginn) im Rahmen des "King's Court"-Interviewsegments mit Droese an. Der Spaß endete damit, daß sich Lawler nicht nur massiv über den Müllmann amüsierte, sondern ihn auch gleich noch mit einem Mülleimer angriff. In der damaligen Zeit ein viel zu brutales und wildes Vergehen, schließlich können Arbeitswerkzeuge unter keinen Umständen für derartige Sperenzien geradestehen! Bei der letzten Montagssause im Juni hat sich Lawler dann kleinlaut und gegen seinen Willen dafür entschuldigen müssen. Da gerade zweikampferprobte Müllbeseitiger ihren Stolz haben, reicht dem Herrn Droese das aber natürlich noch lange nicht! Er wird erst ruhen, wenn Lawler eine von ihm ausgestellte Quittung erhalten hat. Wink

Um noch schnell die Frage zu beantworten: Je nach Definition kann der Kampf vom "Dumpster" locker als filler angesehen werden, zufällig befand er sich allerdings nicht auf der Card. Smile
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 04, 2015 10:08 pm


The World Wrestling Federation presents:
SUPERSTARS #406
9. Juli 1994
Wilkes University Marts Center, Wilkes-Barre, Pennsylvania, USA

Das "Heartbreak Hotel" öffnete erneut die Pforten und offenbarte einen gigantischen und äußerst gewichtigen Gast: Typhoon! Shawn Michaels, von seinem hünenhaften Bodyguard Diesel geschirmt, lauschte einem wutentbrannten Monolog, in dem das Mitglied der nicht mehr existenten Natural Disasters die Schmierenkomödie von Jim Cornette und dem ehemaligen World Heavyweight Champion Yokozuna bemängelte. Jene seien es gewesen, die seinen besten Freund Earthquake aus der Federation buchsierten und auch noch den Mumm besaßen, ihn zu konfrontieren. Er sei, so Typhoon weiter, nicht in die WWF zurückgekehrt, um sich vor Herausforderungen zu drücken. Er gebe Cornette eine Woche Zeit, ein Datum auszuhandeln, um das Kapitel in einem Einzelkampf zu beenden. Und habe er schließlich Yoko in die Schranken gewiesen, wäre es durchaus Zeit für (noch mehr) Hüftgold. Der amtierende Intercontinental Champion Diesel verzog keine Miene!

Die größte Aufmerksamkeit der aktuellen "Superstars"-Extravaganza genossen die Tag-Team-Kämpfer. Im Fokus standen Jimmy Del Ray und Tom Prichard, die gemeinschaftlich als Heavenly Bodies unter Beweis stellten, daß Jim Cornette richtig lag, sie als #1-Herausforderer für die WWF World Tag Team Championship durchzusetzen. Scott Armstrong und Bobby Blaze liefen dem eingespielten Duo minutenlang hinterher, ohne jemals Akzente setzen zu können. Nicht weit von einem Titelkampf entfernt sind im gleichen Atemzug die Smoking Gunns, denen es nach etwas mehr als 10 Minuten gelang, Well Dunn auf die hinteren Plätze zu verbannen. Die Karten sind neu gemischt, die Headshrinkers haben keine Zeit, die nächsten Wochen gemütlich und entspannt anzugehen.
  1. The Smoking Gunns (Bart Gunn & Billy Gunn) besiegten Well Dunn (Timothy Well & Steven Dunn) mit dem Sidewinder von Bart gegen Timothy nach 11:34 Minuten.
  2. Nikolai Volkoff besiegte Jet Sanders mit dem Russian Sickle nach 4:13 Minuten.
  3. Mabel besiegte Anthony Sean mit einem Splash nach 3:26 Minuten.
  4. Owen Hart besiegte John Kay Ronus mit einer Flying Clothesline nach 5:17 Minuten.
  5. The Heavenly Bodies (Jimmy Del Ray & Tom Prichard) besiegten Scott Armstrong & Bobby Blaze mit einem Moonsault Bodyblock von Del Ray gegen Armstrong nach 5:43 Minuten.

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Sep 06, 2015 9:58 pm
Endlich die erste WWF RAW Show von dir und ich habe sie genossen. Ich kann mit der Zeit ja nahezu null anfangen, aber gerade daher ist diese Zeit sehr freundlich: Ne Stunde RAW, in den Jobber Kämpfen werden die Leute vorgestellt quasi, super. Über deinen Schreibstil muss ich ja kein Wort mehr verlieren, das ist sehr wortgewandt und flüssig zu lesen. Was bleibt über die Show zu verlieren? Coole Charaktere wie der Dumpster, Tatanka und der Undertaker befanden sich dabei, so kann man doch schon mal beginnen.

Am interessantesten war mit Sicherheit das Ende rund um den Undertaker und Paul Bearer. Ein wahrer Zwiespalt für den Undertaker und ich kann wirklich gar nicht einschätzen wie das weitergehen könnte. Ist das geil? Ja schon, haha. Auch ein großes Lob an Superstars, ich denke das gehört einfach zum Diary. In dieser Form dürfte dich das auch kaum Nerv und Arbeit kosten. Ist mein Feedback kurz? Ja! Warum? Ich kann nach der ersten Show noch nicht all zu viel schreiben, muss das alles erstmal raffen 8-) Hab ich Bock drauf? Absolut!


Zuletzt von Show am Fr Sep 11, 2015 8:48 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Di Sep 08, 2015 2:10 am
from The Pyramid Arena
Memphis, Tennessee / 9. Juli 1994

Herzlich Willkommen zu einer weiteren Ausgabe von WCW Saturday Night. Eric Bischoff und Bobby „The Brain“ Heenan melden sich heute aus der restlos ausverkauften Pyramid Arena in Memphis, Tennessee. Die Fans bekommen heute ein wahres Highlight zu Gesicht, denn Ric Flair & Hulk Hogan werden den Vertrag für das bereits angekündigte Titelmatch bei Bash at the Beach unterzeichnen und dieses „Dream Match“ endgültig fixieren. Während Bischoff sich äußerst erfreut über die Ankunft des Hulksters zeigt, hat Bobby Heenan nicht viele nette Worte für den wohl populärsten Wrestler der 80er Jahre übrig.

Singles Match
Jean-Paul Levesque bes. Eric Watts
(via Pinfall nach dem Piledriver / 5:47 Minuten)

Im Backstagebereich steht der amtierende WCW Television Champion zum Interview bereit. Lord Steven Regal ist in Begleitung seines Manager’s Sir William und macht sich ein wenig über den Nr.1 Herausforderer für seinen Titel, Johnny B. Badd, lustig. Dieser sei es einfach nicht wert viele Worte über ihn zu verlieren, daher werde er seine Botschaft heute Abend im Ring übermitteln.

Singles Match
Booker T /w. Stevie Ray bes. Alex Wright
(via Pinfall nach dem Scissors Kick / 6:29 Minuten)

Wir bekommen die Umkleidekabine der WCW Superstars zu sehen. Eric Watts hat gerade seine Sachen gepackt, Johnny B. Badd zupft noch an seinem Outfit herum und der Patriot will gerade aus der Tür gehen als plötzlich Hulk Hogan im Raum steht!!! Die übrigen Wrestler sehen den neuen Superstar der Company etwas erstaunt an, doch der will sofort das Eis brechen. Freundlich streckt er dem Patriot die Hand entgegen, doch der lässt ihn einfach stehen. Auch Johnny B. Badd hat nur ein Kopfschütteln für den Hulkster übrig und verlässt die Umkleidekabine. Plötzlich taucht Sting hinter Hogan auf was bei den Fans in der Halle zu Begeisterungsstürmen führt. Die 2 Publikumslieblinge stehen sich gegenüber und sehen sich tief in die Augen. Nach dem intensiven Staredown gibt der Stinger dem „Neuling“ zu verstehen, dass hier niemand scharf auf ihn ist und dass er sich den Respekt der Leute hier erst verdienen müsse. Ein herzliches Willkommen sieht anders aus!

WCW Television Championship Match
Lord Steven Regal (Champion) /w. Sir William bes. The Patriot
(via Pinfall nach dem School Boy / 9:35 Minuten)

Die amtierenden WCW Tag Team Champions, Cactus Jack & Kevin Sullivan, haben es sich Backstage gemütlich gemacht, denn sie haben heute Abend kein Match zu bestreiten. Doch man will ja auch die Konkurrenz im Auge behalten und deshalb werden sich die Champions das anstehende Match der Nasty Boys etwas genauer ansehen.

Tag Team Match
Nasty Boys bes. Brad & Brian Armstrong
(via Pinfall nach dem Trip to Nastyville / 8:22 Minuten)

Der charismatische Diamond Dallas Page und seine überaus reizende Begleiterin, Diamond Doll, stehen zum Interview bereit. Der gute DDP darf heute Abend seinen ersten Main Event bestreiten und ihm stehen vor Begeisterung jetzt schon die Haare zu Berge. Er kann es kaum erwarten mit Ricky Steamboat in den Ring zu klettern und der Welt zu beweisen, dass der „Drache“ alles andere als furchterregend ist. Sein „Diamond Cutter“ wird ihn heute Abend zum "Dragon Slayer“ machen. BANG!

Singles Match
The Guardian Angel bes. Ron Simmons
(via Pinfall nach dem Side Slam / 6:10 Minuten)

Singles Match
Dustin Rhodes bes. Bunkhouse Buck
(via Pinfall nach dem Bulldog / 8:37 Minuten)
Kaum ertönte der Ringgong und die Musik von Dustin Rhodes, stürmte schon der Rest des Stud Stables in den Ring. Angeführt von Col. Robert Parker erwiesen sich Meng und Terry Funk als äußerst schlechte Verlierer. Sie verdroschen den Sohn des legendären Dusty Rhodes nach Strich und Faden und ließen ihn regungslos im Seilgeviert liegen. Diese Fehde ist noch längst nicht beendet.

Singles Match
Diamond Dallas Page /w. Diamond Doll bes. Ricky „The Dragon“ Steamboat
(via Pinfall nach dem Diamond Cutter / 11:45 Minuten)
Während des Matches tauchte WCW US Champion, „Stunning“ Steve Austin, am Ring auf und lenkte Steamboat immer wieder von seinem eigentlichen Gegner ab. Diamond Doll drängte den Ringrichter genau im richtigen Augenblick ein Gespräch auf, sodass Austin Steamboat einen Schlag mit dem Titelgürtel verpassen konnte. Diese hinterhältige Aktion nütze DDP zum Diamond Cutter aus und konnte dadurch einen wichtigen Sieg verbuchen.

Alles war angerichtet für das Highlight des heutigen Abends. Hier und heute wird Geschichte geschrieben, denn Hulk Hogan und Ric Flair unterzeichnen gleich die nötigen Papiere um es beim Bash at the Beach endlich krachen lassen zu dürfen. Darauf hat die Wrestling Welt schon viele Jahre gewartet! Es ist nur wenige Tage her, dass Ric Flair sich den Titel des WCW World Heavyweight Champions von Sting erkämpft hat. Der neue Champion steht in feinem Zwirn im Ring und hält eine Promo darüber wie toll er ist und dass er den Hulkster nicht fürchtet. Er legt den Gürtel auf den Tisch und unterzeichnet schon mal seinen Teil des Vertrags für das Titelmatch beim Bash at the Beach. Danach hat er noch ein paar abfällige Kommentare für Hogan übrig und stellt in Frage ob es der Herausforderer überhaupt bis zum Bash schaffen würde, denn hier wehe ein anderer Wind als bei seinem früheren Arbeitgeber. Hier ist Ric Flair der König! Das ruft natürlich den Hulkster auf den Plan und die Fans flippen völlig aus. Gemeinsam mit Jimmy Hart macht sich der Held der Massen auf den Weg zum Ring wo sein neuer (alter) Nemesis schon auf ihn wartet. Doch die Feierstimmung ist nur von kurzer Dauer, denn wie aus dem Nichts wird Hogan von Vader attackiert! Das Monster aus den Rocky Mountains macht sich am neuen Superstar der WCW zu schaffen, während Harley Race Jimmy Hart in Schach hält. Hogan muß einen Vader Splash nach dem anderen schlucken während sich Flair im Ring kaputt lacht. Immer wieder lässt er sein legendäres „Woooooooooooo!“ vom Stapel und er verlässt sogar den Ring um sich von Angesicht zu Angesicht über Hogan lustig zu machen. Dadurch entgeht ihm, dass der Stinger mittlerweile im Ring steht und den Vertrag für das Titelmatch in Händen hält. Lächelnd blickt er ins Publikum und setzt seinen Namen auf die gestrichelte Linie. Mit diesen Bildern geht WCW Saturday Night für heute leider auch schon zu Ende. Ist das geplante Titelmatch zwischen Hogan und Flair geplatzt? Hat sich Sting auf diesem Weg sein Rematch ergattert? Warum attackiert Vader den Hulkster? Wir werden nächste Woche hoffentlich mehr erfahren!
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mi Sep 09, 2015 12:15 am
Ich glaube, ich kenne wirklich niemanden, der sich Events aus dem Ärmel schüttelt und mit so gut wie sämtlichen Elementen derart ins Schwarze trifft. Du hattest mir ja schon indirekt gesteckt, einen Ausweg aus dem nahenden "Bash At The Beach"-Hauptkampf gefunden zu haben ... und ohne Scheiß: Da blieb mir zunächst die Spucke weg! Laughing Ich konnte gar nicht fassen, wie jemand auch nur auf die Idee kommen könnte, das zwar nicht groß geplante, aber dennoch gigantische Flair-Hogan über den Haufen zu schmeißen. Und jetzt lese ich, was du dir da ausgemalt hast, und denke wirklich nur: Hut ab! Das funktioniert auf allen Ebenen, die mir einfallen.

Beim "Clash Of The Champions" wenige Wochen vorher hat sich Hogan nach der großen Pressekonferenz vor WCW-Publikum gezeigt und wurde ja bei Weitem nicht ausschließlich positiv aufgenommen. Keine Frage, WCW lief durch die vielen Wechsel an der Head-Booker-Front auch in den Jahren davor nicht immer homogen, war für viele Fans aber eben doch noch die letzte Bastion vor dem comichaften Treiben der World Wrestling Federation. Nicht jeder im Publikum hatte Bock auf den Hulkster und - typisch WCW - wurde gleich massiv auf das unausweichliche Match mit Ric Flair hingearbeitet, obwohl der noch in einer Fehde mit Sting steckte. Das Ende vom Lied: Niemand nahm das COTC-Match zwischen Flair und Sting ernst, weil sowieso total ausgeschlossen war, daß das eigentlich größte Face gewinnen könnte. Dazu gab es auch noch diesen strunzdummen Turn von Sherry, den jeder mit 'nem IQ über 10 hat kommen sehen. Es war alles einfach nur bescheuert!

Gut also, daß sich Sting hier noch einmal einklinkt, um endlich Genugtuung oder wenigstens ein möglichst faires Match zu erhalten. So groß der Name Hogan auch ist: Es war ein Schlag ins Gesicht, daß er mal eben reinkam, genauso nebenbei den größten Namen der Promotion besiegte und einen Witz aus allem machte, was WCW in den vergangenen Jahren darstellte. Du umgehst diesen Faktor grandios, in dem du genau aufzeigst, daß sogar bei den Face-Wrestlern niemand Bock drauf hat, jetzt einfach zur Seite zu schreiten, nur weil der Hulkster sein Gesicht in die Kamera hält. Besser noch: Da Hogan nun von allen Seiten auf die Mütze bekam, wirkt er sogar noch total sympathisch. JETZT will ich sehen, wie er sich in der neuen Umgebung nach vorn kämpft. Und die WCW-Puristen können sich parallel dazu immer noch darüber freuen, daß erst mal ihre großen Nummern im Fokus stehen.

Ich hatte auch so gar nicht mehr auf dem Schirm, wie gut die Championship-Riege damals besetzt war. Flair, Austin, Regal, Foley, Sullivan ... mein lieber Herr. Die vielen kleinen Fehden, die du in der Mid- und Undercard gestartet hast, klingen ebenfalls hervorragend. Aus minimalistischen Mitteln eine großartige Wochenshow gezaubert. So kann's gern weitergehen!
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mi Sep 09, 2015 2:11 am
Vielen Dank für das Lob! War nach deiner ersten RAW-Ausgabe ein bisschen unsicher ob ich nicht total übertrieben habe mit meiner Premieren Show. Wollte es ja eigentlich auch ruhiger angehen lassen, doch das Hogan - Flair Match zu canceln hatte Vorrang und konnte natürlich nicht im Vorbeigehen erledigt werden. Bin mit der neuen Ausgangssituation eigentlich auch sehr zufrieden, denn Vader ist ein optimaler 1. Gegner für Hogan und Sting/Flair muß einfach noch ein Rematch bekommen. Außerdem finde ich es sehr spannend (und eigentlich auch logisch), dass die beiden Top Faces sich auch nicht sonderlich grün sind. Sting fühlt sich natürlich etwas zur Seite geschoben durch Hogan's Ankunft, doch auch der Hulkster wird sich vom Platzhirschen nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Wird ziemlich interessant werden in den nächsten Wochen, da Hogan sich natürlich auch erst seinen Platz in der WCW erkämpfen muß und ihn nicht direkt hinten reingeschoben bekommt. Very Happy

Werde noch schnell Main Event raushauen und mich dann für ein paar Tage verabschieden. Die Bühne gehört also wieder dir mein Freund. Wink
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mi Sep 09, 2015 2:29 am
from The Pyramid Arena
Memphis, Tennessee / 10. Juli 1994

Die WCW Welt steht seit gestern völlig auf dem Kopf! Hulk Hogan vs. Ric Flair hätte der Main Event von "Bash at the Beach" sein sollen. Das Traummatch dass sich viele Wrestling Fans schon seit vielen Jahren gewünscht hatten schien zum Greifen nahe, doch da hatten einige Leute etwas dagegen. Vader attackierte den Hulkster und machte ihn dem Erdboden gleich, Flair sah sich selbst schon am Strand liegend anstatt im Ring kämpfend und der Stinger schnappte sich ganz frech Hogan's Platz im Titelmatch durch seine Unterschrift auf dem Vertrag. Da stehen uns noch spannende Wochen ins Haus.

Neben der Action im Ring hatte Main Event auch einige Interviews diverser WCW Superstars zu bieten. Während die Nasty Boys und Johnny B. Badd sich zu den jeweiligen Haltern ihrer auserwählten Titel äußerten erzählte uns Jean-Paul Levesque warum gerade er die Zukunft der WCW ist. Auch ein mit Musik untermaltes Video Package der Ereignisse rund um Flair/Hogan/Sting/Vader gab es zu sehen.

Matches
Alex Wright bes. Rip Rogers (Pinfall, 4:36 Minuten)
Nasty Boys bes. Bobby Walker & Mark Starr (Pinfall, 5:22 Minuten)
Jean-Paul Levesque bes. Marcus Alexander Bagwell (Pinfall, 6:35 Minuten)
Johnny B. Badd bes. Bobby Eaton (Pinfall, 5:54 Minuten)
Jim Duggan bes. Paul Orndorff (Pinfall, 9:42 Minuten)
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mi Sep 09, 2015 4:01 pm
Sehr spannende erste Woche, aus der du in überschaubarer Zeit das Maximum rausgeholt hast. Flair-Sting und Hogan-Vader sind absolute Kracher, auch die Championships hast du schnell mit naheliegenden Konfrontationen bestückt. Johnny B. Badd konzentriert sich nun auf die Television Championship und kann mit einem Gegner rechnen, der - wie Austin vorher - das Beste aus ihm rauskitzelt, jener Austin bekommt es wie in der Realität mit Steamboat zu tun, dazu empfehlen sich die Nasty Boys mit zwei Siegen für eine weitere Schlacht gegen Cactus und Sullivan. Wenige Tage vor dem "Bash At The Beach" sind die Fronten klar abgesteckt!

Da werde ich im komfortablen Titanland wohl doch eher früher als später ein paar Schippen draufpacken müssen ... Wink
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mi Sep 09, 2015 4:36 pm
Ich bin froh das Saturday Night relativ kurz war. Ich fand deine WWE Shows immer sehr cool, irgendwann hab ich nur noch gelesen. Es war mir schlichtweg zu viel, haha. Da bin ich mit den Jahren echt ein faules Dickerchen geworden. Ich hoffe das verzeihst du alter Stahlkopf mir! Wie bei Steffen auch hier: Ich habe keinen Schimmer was damals wie und wann abgegangen ist. Das Hogan da Sting-Flairs Rematch durchgekreuzt hat in echt, wusst' ich nicht mal.

Aber da wird eben jenes Match ganz einfach gecancelt, aber wie! Ich fand das total passend in diese Zeit bzw. es ist ein interessantes Mittel für die Neunziger Very Happy Da packt sich der Stinger den Vertrag und ballert seine Unterschrift drunter. Und Hogan? Ja, der muss sich hinten anstellen und bekommt plötzlich Vader vor die Brust, buuum! So einfach geht das, haha. Auf die beiden Kämpfe freu ich mich jetzt schon, vor allem wie wird Hogan das gefallen haben? Very Happy

Und sonst so? Foley und Sullivan werden auf die Nasties treffen, was auch ein "Kracher" werden kann Very Happy Kann mir das richtig gut vorstellen wie alle vier sich kloppen, Regal gegen B. Badd hat auch was - Regal liebe ich einfach als arroganten Snob, hat auch in meiner alten ECW gut funktioniert als Hasser der Extremen. Austin gegen Steamboat wird auch toll. Beide Kämpfe gab es auch in Echt meine ich jedenfalls Smile
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 11, 2015 1:46 am
Muss leider eingestehen, dass mir ein konstruktives Feedback bei diesem Doppel-Diary bisher noch etwas schwer fällt. Ich bin aber - nicht nur durch den Nostalgie-Aspekt -  bisher hellauf begeistert und habe nach den Eröffnungsshows einfach Bock auf mehr. WWF vs. WCW - das Szenario lässt einfach in Erinnerungen schwelgen, auch wenn ich mich nicht mehr in allen Einzelheiten an die einzelnen Leute erinnere. Duke Droese hatte ich z. B. bereits total verdrängt. Auf den der Charakter habe ich aber nun richtig Lust - die Fehde mit dem königlichen Lawler gegen einen wütenden Müllmann klingt schwer amüsant. Damit komme ich auch gleich zu RAW, bevor ich danach NITRO gedanklich seziere. Very Happy

RAW #1
Monday Night Raw, unterlegt durch den gewohnt grandiosen Schreibstil, empfand ich sau authentisch und hätte damals so in der Form auch erscheinen können. Die kurzen Rückblicke in den Matches waren für mich ebenfalls äußerst hilfreich, um in das Geschehen reinzufinden. Zum Unabhängigkeitstag war der Opener auch perfekt gewählt; Tatanka besiegt Jeff Jarrett, der sogar ein Lob vom Macho Man für seine Leistungen bekommt - solchen Erwähnungen von Kleinigkeiten machen die Show für mich einfach immer rund und hält dadurch den Charakter von Jeff Jarrett weiter interessant. Tatanka trifft eh meinen Geschmack!

Auf die Darstellung der Million Dollar Corporation freue sich mich in den folgenden Shows besonders, da es einfach etliche interessante Konstellationen gibt. Was ist nun mit Luger? Was ist mit dem Undertaker? Die bisherigen Members sagen mir bisher sowieso zu - mit Volkoff ist auch der Quoten-Russe in dem Diary dabei. Very Happy

Durch den sehr gelungenen Cliffhanger zum Ende von RAW als auch das heißerwartete Match zw. Hitman und den 1-2-3 Kid sind auch mehr als genug Gründe geschaffen, zum nächstes RAW wieder einschalten. Wink Gegen jeden anderen Gegner würde ich wohl sogar mit dem jungen X-Pac sympathisieren.

Mit dem „Heartbreak Hotel“ hatte auch Superstars sein kleines Highlight. Nach Typoon musste ich leider erst googeln, das Bild vom Koloss hat ihn mir selbstredend wieder in Erinnerung gerufen. Die nächsten Wochen hätte ich auch kein Problem mal von den Smoking Gunns ausführlicher bei RAW zu lesen. Wink

Insgesamt sind schon durch zwei einstündige Shows zahlreiche interessante Sachen ins Laufen gebracht worden; mir fällt bisher wenig ein, was nicht komplett meinen Geschmack trifft. Mit den Heavenly Bodies kann ich allerdings kaum etwas anfangen bzw. konnte es bisher auch noch nie. Da wollte der Funke einfach nicht überspringen! Wenn ich das Team irgendwann als halbwegs unterhaltsam und interessant empfinde, müsste daher wohl echt viel geschehen. Very Happy

Nitro #1
Das Gegenstück zu RAW, auch was das Booking betrifft. Die Show wirkte auf mich bookingstechnisch modernen und war auch nicht zu sehr mit Filler-Matches gefüllt. Muss aber leider auch eingestehen, dass ich bei Nitro nicht alle Leute kenne und WCW erst ab 1997 regelmäßig verfolgt habe. Daher kann es auch sein, dass ich Leute wie Alex Wright oder Ron Simmons keinesfalls als Jobber empfinde, obwohl diese damals eventuell welche waren. Wink

Bei der Schlussszene kann ich mich der bisherigen Meinungskundgebungen nur anschließen – wurde genial gelöst und hat gleich zwei Fehden geschaffen, auf die ich momentan wesentlich mehr Bock habe als gleich Flair vs. Hogan! Diese Paarung kann man sicherlich auch noch bis zu Starrcade groß aufziehen. Das Sting und Hogan sich bisher auch nicht wirklich grün sind, weiß ebenfalls zu gefallen und bringt Brisanz.

Ohne Kenntnisse von der damaligen WCW finde ich es sau interessant, was du zukünftig mit Leuten wie Levesque und Austin so anstellst und wie sie vor ihrem eigentlichen Durchbruch dargestellt werden. Levesque sieht sich ja schon mal als die Zukunft! Very Happy

Nasty Boys gegen Cactus & Sullivan klingt schon mal nach einer genialen Kombination. Mit Meng und Terry Funk gibt’s da zur Not ja auch noch ein drittes verrücktes Team, das sich durch wilde Brawls auszeichnet. Stimme mit dem Wikinger auch darin überein, dass ich gar nicht auf dem Schirm hatte, dass die WCW schon 1994 einen solchen brauchbaren, starken Kader hatte.

Und ja…das der Guardian Angel der Bossman ist, hat mich beim Googeln ein wenig geschockt. Very Happy Den Bunkhouse Buck kenne ich aber wirklich nicht, wobei der Charakter auf gesichteten Bildern als Heel mit einem Manager fies und brauchbar aussieht. Rundum wissen die gestarteten Sachen bisher alle zu gefallen - bei der WCW brauche ich durch meine Unwissenheit aber wohl noch 1-2 Show, um komplett in der Mid- und Undercard drin zu sein.

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Die nächste Show-Woche lässt hoffentlich nicht so lange auf sich warten, damit mein altes, vergessliches Hirn noch alles bisher Geschehene im Kopf hat. Bisher wirklich von beiden Seiten hervorragende Arbeit! Bin gespannt, ob RAW zukünftig seinen Stil beibehalten wird oder in Panik verfällt, die Gunst der Zuschauer bereits einige Jahre früher zu verlieren oder ob Nitro eventuell aus Kostengründen auch ein wenig zurückrudert, um durch das Staraufgebot nicht früher Konkurs anzumelden zu müssen. Very Happy

Fazit: Zwei Ligen! Eine geile Zeit! Die zwei mit Abstand besten FW’ler, die ich kenne! Zwei etwas unterschiedliche Herangehensweisen! Was will man als Leser eigentlich mehr? Wink
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Sep 13, 2015 3:05 am


The World Wrestling Federation presents:
MONDAY NIGHT RAW #70
11. Juli 1994
Fernwood Resort, Bushkill, Pennsylvania, USA

Tschüß, New York! Hallo, Pennsylvania! Die World Wrestling Federation unternimmt einen Katzensprung in den nächstbesten Staat und sieht sich mit heißblütigen Fans und guter Stimmung konfrontiert. Als das Intro über den Äther gejagt ist und das fürchterliche Sirenengeräusch Gefahr und Unwohlsein ausstrahlt, stehen der "Macho Man" Randy Savage und Jim Ross neben dem Kommentatorenpult, um die faule Bagage vor der Glotze zu begrüßen! Gorilla Monsoon sitzt wieder hinter dem Vorhang, während die eigentliche Stimme von "Monday Night Raw", Vince McMahon, weiterhin damit zu kämpfen hat, dem Steroid-Skandal zu trotzen.

Die 1.600 Fans im Fernwood Resort stehen Kopf, als nur wenig später bewiesen wird, warum keine Sekunde verschnauft werden darf! Ausgerechnet der "Hitman" kündigt sich an und marschiert fokussiert und zielstrebig gen Ring. Noch bevor er jenen betritt, gibt es die obligatorische Ehrenrunde, die der amtierende World Heavyweight Champion dafür nutzt, dem Nachwuchs ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Den besten Abend seines Lebens genießt heute ein kleiner, schlaksiger und noch keine 10 Jahre alter Bursche aus Kasachstan, der sich umgehend weinend in die Arme seiner Mutter wirft. Wo sich der "Hitman" Zeit läßt, hat der 1-2-3 Kid völlig offensichtlich keine zu verlieren. Der Überraschungs-Herausforderer stürmt den Ring mit einem schwindelerregenden Tempo, postiert sich in allen vier Ecken und bekommt lautstarken Achtungsapplaus. So richtig mag keiner an einen Titelwechsel glauben, doch allein die Zuversicht des jungen Mannes aus Minnesota verspricht einen heißen Tanz um das ganz große Gold!

Der Ringsprecher möchte gerade den Gong läuten lassen, als eine weitere Musik erklingt: Owen Hart, mit Jim "The Anvil" Neidhart im Gepäck, lächelt sich zum Geviert und nimmt Platz neben Jim Ross und dem sehr überraschten "Macho Man". Zehn Sekunden vor dem offiziellen Start erklärt Owen freudestrahlend, zum #1-Herausforderer erklärt worden zu sein! Beim "SummerSlam" dürfe sich der Sieger des Kampfes darauf freuen, gegen ihn in den Ring zu steigen. Jack Tunneys einzige Auflage: Am heutigen Abend dürfen sich weder Neidhart noch er in das Match einmischen! Keine Sorge, kommentiert er weiter: Sollte Bret unterlegen sein, werde er ihm gern den ersten Titelkampf gönnen, um endgültig aufzuzeigen, daß sein Bruder nicht einmal ansatzweise ebenbürtig sei.

WWF World Heavyweight Championship Match
Bret Hart (c) vs. The 1-2-3 Kid

Der zunächst leicht verunsicherte "Hitman" findet schnell wieder seine Fassung, stimmt einem freundschaftlichen Händedruck zu und begibt sich in eine Schlacht, in der die Zukunft der gesamten World Wrestling Federation entschieden verändert werden könnte. Der 1-2-3 Kid sieht seine Vorteile einmal mehr in seiner Geschwindigkeit, hat dabei allerdings viele Probleme mit dem bestens vorbereiteten Champion, der stets passable Antworten präsentiert. Erst als sich Hart verschätzt, kommt ein saftiger Spin Kick durch, der den Titelträger in die Ecke fegt und zu einem kurzen Päuschen verleitet. Kid probiert es weiter mit zackigen Aktionen, besitzt aber nicht die nötige Erfahrung, stets drei Schritte weiter zu denken. Sein Gegner bleibt entspannt, verlangsamt den Matchfluß gezielt mit Aufgabegriffen und erntet erst durch den Zuspruch der Fans die nächste Offensive des Herausforderers.



Der Überflieger der World Wrestling Federation dominiert auf einmal mit Forearms und einem Dropkick, bevor der "Hitman" nach einer Running Clothesline sogar aus dem Ring kippt und, wie könnte es anders sein, vor Owen und Neidhart landet! "The Anvil" lacht seinem gefallenen Schwager ins Gesicht und erlaubt dem 1-2-3 Kid die nötige Ablenkung, um einen wunderschönen Baseball Slide ins Ziel zu bringen, der Bret auch noch gegen das Kommentatorenpult schickt. Sehr gewagt! Zurück im Ring benötigt Bret fast drei Minuten, um wieder in den Kampf zurückzufinden, generiert kurz vor Ablauf der 20-Minuten-Grenze schlußendlich die nötigen Reserven, die einen WWF Champion ausmachen. Kid befindet sich auf dem Top Rope, springt heran – und steckt auf einmal im Sharpshooter! Alle Anstrengungen nützen nichts, nach etwa 15 Sekunden hat Ringrichter Earl Hebner genug gesehen.
Sieger durch technische Aufgabe und weiterhin WWF World Heavyweight Champion: Bret Hart (nach 21:37 Minuten)

Fallen sich gewöhnliche Familien in die Arme, ist der Hart-Klan eine Ausnahme. Bret kann seinen Triumph kaum genießen, da begeben sich Bruder Owen und Schwager Jim in den Ring, um den Gürtel in Beschlag zu nehmen. Der "King Of Harts" schaut selbstverliebt auf das Gold und wird umgehend vom eigentlichen Titelträger konfrontiert! Geben sich die Übeltäter vorerst noch mit bösen Gesichtsausdrücken zufrieden, kommt es beinahe zur Eskalation, als Bret endlich den Gürtel an sich reißt! Noch bevor die Fetzen fliegen, ist der unterlegene 1-2-3 Kid am Start: Mit letzter Kraft steigt er unbeachtet von allen auf das Top Rope und schaltet Owen und Neidhart mit einem pfeilschnellen doppelten Kick aus. Völlig überrumpelt kippt der neue #1-Herausforderer mitsamt Lakai aus dem Ring und kann überhaupt nicht fassen, was eben passiert ist. Bret hält seinen Gürtel in die Luft und bedankt sich mit einer langen Umarmung beim 1-2-3 Kid, der eben die Leistung seines Lebens abgerufen und trotz Niederlage den Retter in der Not gemimt hat!

Nach einer kurzen Werbepause erleben die Fans das nächste Ärgernis. Irwin R. Schyster, die rechte Hand Ted DiBiases, pöbelt sich zum Ring und weiß wie so oft, im Publikum nur Steuerhinterzieher und Betrüger vor sich zu haben. Statt Geld für den Ringkampf auszugeben, solle jeder einzelne von ihnen lieber eine korrekte Steuererklärung einreichen! So lang er seinem Beruf nachgehe, käme niemand mit einem blauen Auge davon.

Irwin R. Schyster vs. Rich Myers
Nur ein demolierter Augapfel genügt für den völlig überforderten Rich Myers nicht, er bekommt direkt die doppelte Packung vor die Nase! Der Jüngling wird drei Minuten lang durch das Geviert geprügelt, in die Seile geschickt und mit dem Write-off, einer Flying Clothesline, abgefertigt. Selbst der äußerst kritische Randy Savage muß neidlos anerkennen, daß es der Million Dollar Corporation nicht an durchschlagendem Personal mangelt.
Sieger durch Pinfall: Irwin R. Schyster (nach 3:26 Minuten)

Jetzt reicht's aber! Nach derart viel Betrieb muß endlich auf die Bremse getreten werden. Todd Pettengill steht hinter den Kulissen bereit und bewirbt den am 29. August stattfindenden "SummerSlam". Das erste Duell sei endlich bestätigt und zeige deutlich auf, daß uns ein mehr als heißer Sommer bevorstehe: Bret Hart vs. Owen Hart um die Heavyweight Championship der World Wrestling Federation – oder anders formuliert: "the most anticipated rematch in the history of the sport"! Der kometenhafte Aufstieg von Owen könne nur noch mit dem Gewinn des Goldes veredelt werden, nachdem er bei "WrestleMania X" über seinen Bruder triumphierte und anschließend das King-Of-The-Ring-Turnier gewann. Es scheine fast absurd, doch Bret könne problemlos als Außenseiter gehandelt werden! Wie der Kampf ausgehe? Nun, es sei empfehlenswert, schon jetzt den PPV zu buchen! Davon abgesehen stehe auch heute noch einiges auf dem Spiel, wenn Lex Luger und Razor Ramon in den Ring treten!

Lex Luger vs. Jeff Warner
Nach einem weiteren Werbeblock begibt sich der ehemalige "Narcissist" zum Ring, um seinen Gegner mit Kraftaktionen zu zermalmen. Während Jim Ross und Randy Savage Ted DiBiases Absicht, das Lex-Express-Aushängeschild zu erkaufen, in den Fokus rücken, wird Warner nach einem Flying Forearm in das Torture Rack genommen. Das Kampfende ist Formsache.
Sieger durch technische Aufgabe: Lex Luger (nach 2:11 Minuten)

Aufzeichnung sei Dank ist der Ring schon nach einem kurzen "SummerSlam"-Einspieler umgeräumt, immerhin steht mit dem "King's Court" das große Laber Rhabarber von Jerry Lawler bevor! "The King" sieht nicht wirklich begeistert aus und entschuldigt sich sofort für den üblen Geruch. Selbst nach zahlreichen Waschgängen und chemischer Reinigung sei der Gestank, den Duke "The Dumpster" Droese durch die Welt trägt, immer noch nicht aus dem Mobiliar gewichen. Lawlers heutiger Gast, Jim Cornette, hat für all diesen Quatsch keine Sekunde übrig. Der kluge Kopf bewirbt die nächste Ausgabe von "Monday Night Raw" und weist auf sein noch viel klügeres Verhandlungsgeschick hin. Die Tinte sei kaum trocken, schon könne er verkünden, daß die Heavenly Bodies in der nächsten Woche ihre längst überfällige Chance auf die WWF World Tag Team Championship erhalten würden, wenn sie die Headshrinkers herausfordern! Und dabei bleibe es noch lange nicht: Der aufmüpfige Typhoon müsse in sieben Tagen damit rechnen, von Yokozuna vertrimmt zu werden. Niemand lege sich mit ihm, James E. Cornette, oder seinen Schützlingen an, ohne eine deutliche Antwort zu erhalten!

Razor Ramon vs. Tony DeVito
Früh im Match erklärt Jim Ross, daß Razor nicht verheimlicht, erneut um die WWF Intercontinental Championship antreten zu wollen. Passend dazu werden per geteiltem Bildschirm Shawn Michaels und der amtierende Champion Diesel eingespielt, um den "Heartbreak Kid" äußern zu lassen, daß der Kubaner sich zuerst erneut mit ihm messen müsse, bevor die Reise zum Gold beginne. Der ehemalige Titelträger derweil fängt DeVito bei einem Versuch zum Cross Body Block ab, punktet mit dem Fallaway Slam und macht den Sack per Razor's Edge zu.
Sieger durch Pinfall: Razor Ramon (nach 2:23 Minuten)

Jim Ross und "Macho Man" Randy Savage verabschieden sich, als es doch noch einmal Szenen aus dem Backstage-Bereich zu geben scheint. Ein Kameraschwenk präsentiert die Tür der Kabine von Lex Luger, bis der "Million Dollar Man" Ted DiBiase und Irwin R. Schyster bereitstehen, mit Vertrag und Geldkoffer in der Hand. Nur Sekunden später sind die beiden selbstbewußt in den heiligen Hallen des Powerhouses verschwunden. Wird sich nach dem Undertaker auch Lex Luger mit der Million Dollar Corporation verbrüdern? Oder hat er es gar bereits getan? Wir können nur hoffen, in den nächsten Wochen Antworten zu erhalten!

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Sep 14, 2015 11:13 am
° Der Anfang stand dann klar im Zeichen des WWF World Titles Matches. Owen Hart als Herausforderer beim Summerslam ist natürlich eine schöne Sache. Auch wenn ich davon ausgehe das er wie in echt nicht gewinnen wird. Der Sieg für Bret Hart war natürlich obligatorisch. Sehr gefallen haben mir die Sachen nach dem Match. Das 1-2-3 Kid Bret Hart hilft. Ich kann mir vor dem Slam nun auch sehr gut ein Tag Team Match der vier Leute vorstellen.

° IRS gewinnt sein Match und der Summerslam wird dann mit einigen Matches gehyped. Sehr schön. Lex Luger gewinnt dann auch sein Match. Bei dem Gegner auch kein Wunder. Jerry Lawler hat dann Jim Cornette zu Gast und wir erfahren noch ein wenig was seine Schützlinge vor haben. Finde ich ganz interessant, passt wohl eben auch in die damalige Zeit. Wenn man bedenkt wenn es heutzutage so ein Angle gibt endet er quasi immer in einem Brawl.

° Der Main Event war dann auch so vom Ausgang her wie man es sich denken konnte. Die Szene danach ist allerdings viel spannender, wird Lex Luger wirklich nun der Lakai vom Million Dollar Man? Vor allem haben wir ja in wenigen Monaten die Survivor Series und da kann man einiges daraus machen.

Mit der damaligen Zeit bin ich ja nicht so bewandert, daher mal eine Frage: Das World Title Match steht im Opener und ein Match gegen einen Jobber im Main Event. War damals die Zeitverteilung anders? Das es quasi so spät gelaufen ist und die Leute am Anfang mehr zu schauten oder was hat das für einen Grund das der wichtigste Titel nicht am Ende der Show steht? Oder sollte man die Strukturen die man heute hat einfach vergessen?
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

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