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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Sep 14, 2015 11:50 am
Aus der Schule zu antworten ist nicht so einfach, Versuchs aber. Also den genauen Grund kenne ich nicht, jedoch kann man es mit der englischen Sportschau "Match of the day" vergleichen. Dort kommt das interessanteste Spiel auch immer zu Beginn, während das langweiligste Spiel zum Schluss.
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Sep 14, 2015 12:56 pm
Danke an euch zwei Nasen für Kritik und Kommentar! Diesen skurril anmutenden Umstand habe ich mir tatsächlich nicht ausgedacht. Smile "Monday Night Raw" war damals wirklich so aufgebaut, daß der wichtigste Kampf zu Beginn stattfand und die restliche Spannung über "heute sehen wir außerdem noch den und den" generiert wurde. Heutzutage völlig undenkbar, damals wollte man vermutlich auch die Gelegenheitszuschauer damit packen, gleich einen so beeindruckenden Kracher rauszuhauen, daß sie den Rest einfach schauen mußten! Nach ein paar einseitigen Kämpfen und diversen Statements gab es dann in der Regel noch mal einen Cliffhanger, ein interessantes Interview oder etwas dieser Art. Vielleicht erinnert sich jemand: Als es Ende der Achtziger nur vereinzelte Großveranstaltungen gab und man noch "Saturday Night's Main Event"-Specials nutzte, um sie (übrigens auch "Clash Of The Champions"-mäßig) zu bewerben, waren die Shows identisch aufgebaut. Der Knaller kam immer zuerst.

Bevor ich mir zuletzt das gesamte "Raw"-Jahr '94 vorgenommen habe, war mir das selbst nicht bewußt. Eine richtige Erklärung dafür kann ich nicht geben, denke aber, daß meine oben genannte Vermutung recht naheliegend ist. Genauso fiel mir auch erst bei diesem Marathon auf, daß es damals nicht mal Submissions gegeben hat. In einem aussichtslos aussehenden Aufgabegriff hat der Ringrichter einfach das Match abgebrochen, die Wrestler selbst haben nur schmerzverzerrt geschaut. Als Referenz geht hier sogar das Aufeinandertreffen der Hart-Brüder bei "WrestleMania X" durch. Nach heutigen Maßstäben gibt es mitten im Match effektiv eine Aufgabe, als Bret im Sharpshooter auf die Matte klopft ... nur gab es den Tapout selbst damals noch nicht! Smile

Auch für Bret muß ich hier echt noch mal 'ne Lanze brechen. Im Gegensatz zu "Kollegen", die ihn mit "4/10-Nonsense" verspotten und ihm gerade mal seine eigenen "five moves of doom" ankreiden, gibt es kaum einen derart hervorragenden Ringkampf-Mechaniker. Bret nahm sich immer die Zeit, seine Geschichte aufzubauen und zu Ende zu erzählen -- eine Qualität, die mir in dieser Form sonst nur bei Kobashi und Misawa bekannt ist. Für die heutige Generation an Popcorn-Wrestling-Fans scheint leider selbst das schon zu viel sein.
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Sep 14, 2015 3:44 pm
Genug gequatscht über "Shoppen" gehen an Raststätten, langweiligen Männern in Fußballstadien oder einer rockenden Sau: Monday Night RAW~!

Vorab fand ich beim lesen gestern die Show irgendwie "unterhaltsamer" als die erste. Das kann natürlich daran liegen, das die erste Show ja bekanntlich die schwierigste ist, wollt's dennoch mal erwähnen. Und dann diese herzergreifende Szene zu Beginn: Der kleine K-Man..ähm..kasachische Junge bekommt eine Brille des Hitmans. Will auch! Wo sind eigentlich Simu Sudki und Co. wenn man sie braucht?

1-2-3 Kid gegen Hart ist ein tolles Match! Vor allem für ersteren der sich seine Sporen verdient und das unter lauten Pops. Schön auch wie er noch Bret hilft, guter Aufbau des noch bartlosen Bübchen. Aber so schnell ging es damals, die Ankündigung das Owen Hart plötzlich als #1 Herausforderer betitelt wird. Geht es einfacher aber effektiver? Nö! Das ist ein tolles Mittel, was in der heutigen Zeit kaum noch benutzt wird, leider. Die böse Familienbande könnte es in nem großen Teamkampf auch gerne mal gegen Bret und Kid zu tun bekommen, würde ich toll finden. Irwin R. Schyster habe ich auch als absolut fiesen Bastard in Erinnerung, jedenfalls ging er mir immer tierisch auf'n Sack in meiner Mark-Zeit :D Ich finde es übrigens auch schön das du nochmal auf die aktuellen Geschehnisse ein gehst, denn es war ja der Fall. Viele lassen das in den Shows weg, aber im Endeffekt wird immer gehyped und gehyped. Bei ECW mache ich es ja ebenfalls so, da das der Herr Styles immer so gehandhabt hat. "Luger & Razor?? Ich MUSS dran bleiben!"

Luger gewinnt, und die Million Dollar Corporation ist sogar am Ende bei ihm im Lockerroom? Hat sich der Narzisst echt verkauft? Unfassbar, ich will unbedingt das nächste RAW sehen/lesen, bin so gespannt ob du das anders machen wirst als in der Realität oder was. Das ist alles sehr spannend. Und was ist mit Razor? Der wird wohl nochmal auf den Heartbreak Kid treffen, geilon! Nach ihrem großartige Leitermatch darf es gerne ein Rematch geben zwischen den beiden Herren. Und jetzt hätte ich sogar fast noch den King's Court vergessen, Schande über mein Haupt! James E. ist ein Fuchs und hat seinen Heavenly Bodies doch tatsächlich ein Titelkampf sichern können, du Fuchs! Auch solche Aktionen fehlen im heutigen Pro Wrestling doch nahezu, oder wann hat zuletzt ein gewiefter Manager seinen Klienten ein Titelkampf erhandeln können?!

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 18, 2015 12:48 am


The World Wrestling Federation presents:
SUPERSTARS #407
16. Juli 1994
Wilkes University Marts Center, Wilkes-Barre, Pennsylvania, USA

Der Undertaker war nie für Rücksicht oder Freundlichkeit bekannt, entwickelte bei der aktuellen Ausgabe von "Superstars" unter der Fuchtel von Ted DiBiase jedoch selbst für ihn ungekannte Grausamkeit. Als Koko B. Ware nach einem Tombstone bereits angeschlagen auf dem Boden lümmelte, forderte der "Million Dollar Man" eine weitere Ausführung, die den beliebten Farbigen endgültig ausschaltete. Keine 10 Minuten in der Ausstrahlung mußten die Sanitäter ihre Trage auspacken, um den massigen Helden in den Krankenwagen buchsieren zu können.

Obgleich seine Herausforderung an Yokozuna von Jim Cornette persönlich abgesegnet und spruchreif gemacht wurde, ließ es sich Typhoon nicht nehmen, einen besonderen Gruß an seinen orientalischen "Freund" zu richten. Nachdem das Mitglied der ehemaligen Natural Disasters den überforderten Bert Centeno nach Strich und Faden verprügelte, setzte es ausgerechnet den Banzai Drop für den Sieg!
  1. The Undertaker (w/Ted DiBiase) besiegte Koko B. Ware mit dem Tombstone Piledriver nach 4:25 Minuten.
  2. Barry Windham besiegte Reno Riggins mit einem School Boy nach 4:02 Minuten.
  3. Shawn Michaels besiegte Albert Reigns mit der Sweet Chin Music nach 3:49 Minuten.
  4. Tatanka besiegte Iron Mike Sharpe mit einer Second Rope Clothesline nach 4:05 Minuten.
  5. Typhoon besiegte Bert Centeno mit einem Banzai Drop nach 2:47 Minuten.
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 18, 2015 9:10 pm
from Seattle Center Arena
Seattle, Washington / 16. Juli 1994


8 Tage noch bis zum „Bash at the Beach“ und die treuen WCW Fans wurden letzte Woche ihres Traummatches zwischen Ric Flair und Hulk Hogan beraubt. Wie uns Eric Bischoff und Bobby „The Brain“ Heenan wissen lassen sind die von WCW Champion Ric Flair und seinem neuen Herausforderer Sting unterschriebenen Verträge rechtskräftig. Das Match wird also beim „Bash at the Beach“ stattfinden. Außerdem wird Hulk Hogan sein Debüt für die WCW gegen Vader bestreiten. Heute Abend wird er aber leider nicht zu sehen sein, denn unbestätigten Berichten zufolge hat er sich bei Vader’s Attacken letzte Woche 2 Rippen gebrochen. Bevor die Fans zu Hause mit weiteren Infos gefüttert werden können, ertönt auch schon die Musik von JPL…

Singles Match
Jean-Paul Levesque bes. Joey Maggs
(via Pinfall nach dem Ace Crusher / 6:06 Minuten)

Backstage: Parking Lot
Nach dem Opener schalten die Kameras in die Garage der Arena. Eine schwarze Limousine fährt vor und die Türen öffnen sich. Vader, Harley Race & Ric Flair steigen aus und wir belauschen ganz frech ihr Gespräch. Flair ist etwas angepisst, dass Sting ihren perfekten Plan durchkreuzen konnte. Er fordert von Vader etwas mehr Konzentration und Durchschlagskraft, denn schließlich habe er ihn dafür fürstlich entlohnt. Race verspricht Flair dass ab sofort alles laufen werde wie geplant und weder Sting noch Hogan seine Titelregentschaft gefährden werden. Flair verabschiedet sich erfreut von seinen Komplizen und steigt in die Limo, während Vader und Race die Halle betreten.

Singles Match
The Patriot bes. Big Bad John
(via Pinfall nach dem Patriot Missile / 7:47 Minuten)
Nachdem der Patriot seinen Sieg einfahren konnte klatscht er auf seinem Weg Backstage noch mit einigen Fans in der ersten Reihe ab. Dabei fällt sein Blick auf einen etwas verwahrlosten Typen der dort in Lederjacke sitzt und zwischen seinen ins Gesicht hängenden Haaren hervorblickt. Der Patriot bleibt kurz stehen und mustert den seltsamen Mann, geht dann aber doch weiter seines Weges.

WCW Television Championship Match
Lord Steven Regal (Champion) /w. Sir William bes. Mark Starr
(via Submission nach dem Regal Stretch / 8:29 Minuten)

Backstage: Interview
Nach der erfolgreichen Titelverteidigung Steven Regal’s schalten wir Backstage. Dort sehen wir einen Zigarre-paffenden Diamond Dallas Page der in einem Whirlpool relaxed und sich von Diamond Doll die Schultern massieren lässt. „Mean“ Gene Okerlund darf sich dann aus nächster Nähe anhören warum sich DDP eine Pause verdient hat. Denn immerhin konnte er letzte Woche eigenhändig (Aaaaah…No!) Ricky „The Dragon“ Steamboat besiegen und sich dadurch noch weiter an die Spitze der Wrestlingwelt katapultieren. Doch seine Fans sollen nicht verzagen, denn bald würde er wieder in den Ring steigen und seine Gegner den „Bang“ fühlen lassen.

Non Title Match
Cactus Jack & Kevin Sullivan (Tag Team Champions) bes. Pretty Wonderful
(via Pinfall nach dem Double Arm DDT von Cactus an Orndorff / 11:07 Minuten)

Backstage: Interview
Bevor sich unser United States Champion, Steve Austin, auf den Weg zum Ring macht gibt er noch ein kleines Interview. Er bedauert die Niederlage die Steamboat letzte Woche gegen DDP einstecken musste, doch die Sache habe auch etwas Gutes. Immerhin könne sich der „Dragon“ schon langsam ans Verlieren gewöhnen. Beim „Bash at the Beach“ hat er nämlich nicht den Hauch einer Chance gegen den Champion der sich in der Form seines Lebens befindet. Mal sehen ob „Stunning“ Steve seinen großen Worten auch große Taten folgen lassen kann wenn er seinen Titel gegen Ricky Steamboat auf’s Spiel setzen muß.

Non Title Match
„Stunning“ Steve Austin (United States Champion) bes. Brian Armstrong
(via Pinfall nach der Stun Gun / 7:52 Minuten)

Backstage: Interview
Ein weiters Interview steht auf dem Programm. Der gute alte „Mean“ Gene kommt heute ganz schön ins Schwitzen. Wie passend dass die Jungs von Harlem Heat seine nächsten Gesprächspartner sind. Sie bekräftigen mit markigen Worten ihren Anspruch auf das WCW Tag Team Gold. Dass die Nasty Boys beim „Bash at the Beach“ ein Titelmatch bekommen und Harlem Heat nicht, wäre nur ein weiterer Beweis für die miese Politik die hier geführt werde. Doch sie werden sich nicht unten halten lassen und sprechen schon mal eine Warnung an die alten oder neuen Tag Team Champions aus. The Heat is ON!

Singles Match
Dustin Rhodes bes. Meng
(via DQ / 11:40 Minuten)
Einmal mehr wird „The Natural“ Opfer einer Gang-Attacke des Stud Stables. Doch diesmal erhält er ungeahnte Unterstützung durch den „Enforcer“ Arn Anderson. Der ehemals beste Freund von Ric Flair hat sich auf die Seite von Rhodes geschlagen und gemeinsam gelingt es ihnen die feigen Schurken in Schach zu halten. Den Fans gefällt das natürlich sehr gut, den Jungs von Col. Parker naturgemäß eher weniger.

Ringside: Announcing Table
Vor dem nächsten Kampf präsentieren uns Eric & Bobby noch ein paar Matches die für „Bash at the Beach“ fixiert wurden. Cactus Jack & Kevin Sullivan werden ihre WCW Tag Team Titel gegen die Nasty Boys verteidigen. Johnny B. Badd bekommt eine Chance auf den WCW Television Titel von Lord Steven Regal und „Stunning“ Steve Austin setzt seinen WCW United States Championship gegen Ricky „The Dragon“ Steamboat auf’s Spiel. Da erwartet uns bestimmt ein Leckerbissen und es wird wohl noch das ein oder andere Match dazukommen. Doch jetzt dürfen wir erst mal den Mann bewundern der Hulk Hogan’s Titelträume vorerst zertrümmert hat…The Man they call VADER!

Singles Match
Vader /w. Harley Race bes. Brad Armstrong
(via Pinfall nach der Vader Bomb / 6:05 Minuten)

Backstage: Interview
Was für eine Abreibung! Vader hat den armen Brad Armstrong komplett demoliert und ist anscheinend bestens vorbereitet auf seine Schlacht mit dem „Immortal“ Hulk Hogan! Bevor wir zum heutigen Main Event kommen darf „Mean“ Gene Okerlund noch mal das Mikro rumtragen. Sein letzter Gesprächspartner am heutigen Abend ist der neue Nr.1 Contender…STING! Der Stinger macht einmal mehr klar, dass er nicht sonderlich begeistert von Hogan’s Ankunft ist. Natürlich wünsche er ihm keine Verletzung, doch in der WCW müsse man sich erst mal hocharbeiten und nicht gleich mit Titelmatches empfangen werden. Er werde sich nicht einfach so bei Seite schieben lassen, denn ein Rematch ist das Mindeste was ihm zusteht. Sting gibt Hogan zu verstehen, dass er ihm zu gegebener Zeit sehr gerne eine Chance auf den Titel geben werde, nach dem er sich diesen von Ric Flair zurückgeholt hat. Da braut sich etwas zusammen…

Singles Match
Sting bes. Ron Simmons
(via Pinfall nach einem Top Rope Bulldog / 11:38 Minuten)
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 18, 2015 10:40 pm
Der Verletzungs-Angle erinnert sehr an das, was WCW zu der Zeit mit Hogan und auch Sting gemacht hat. Beide werden früh am Abend verletzt, es gibt zahlreiche Berichte um den schlimmen Gesundheitszustand, am Ende sind beide aber doch wieder rechtzeitig zur Stelle, um auch gleich das Match zu gewinnen. Optimal, daß dieser Booking-Klassiker hier wenigstens noch etwas gestreckt wird. So paßt das bestens und mir gefällt es wirklich sehr, daß Hogan auf andere - nicht aufgesetzte - Weise verletzbar ist. Ich kann mir unter diesen Umständen sogar gut vorstellen, daß er einen astreinen Fehlstart hinlegt, weil er verletzt gegen Vader in den Ring steigen möchte und ohne ärztliche Freigabe tatsächlich verliert. Daß es bei World Championship Wrestling keinen Freibrief für den Hulkster gibt, wurde ja nunmehr bewiesen! Bis zu "Starrcade" sind's noch paar Monate, würde mich nicht wundern, wenn du das sehr genau im Hinterkopf hast.

Herrscht zwischen Hogan und Sting weiterhin Konfliktpotential, agiert mir Vader in der Hinsicht noch etwas zu passiv. Neben Flair war er zu dem Zeitpunkt der einzige Kombattant, der sich das Gold bereits dreimal um die Hüften schnallen konnte. Ich hoffe also, er wird hier eher früher als später selbst wieder ein Recht auf die Championship geltend machen! Rein spekulativ würde es mich übrigens nicht wundern, hätte Hogan nach seinem WCW-Eintritt einen recht flinken Faceturn von Vader forciert, weil der ihm schlichtweg zu stiff gearbeitet hat. Selbst Foley schrieb in seinen Büchern ausführlich davon, daß es immer ein recht hartes "Vergnügen" gewesen sei, mit Vader zu arbeiten. Überhaupt sehe ich den Kerl bei deiner bisherigen Top-Konstellation als designiertes "dark horse" an.

"Bash At The Beach" wird das klare erste Highlight der ganzen Geschichte hier. Die Card ist exzellent, vor allem sind alle Titelkämpfe auf dem Papier sehr offen, auch wenn ich nicht glaube, daß du Regal, Austin, Foley und Sullivan bzw. Flair der Gurte beraubst. Da kenne ich dich bisher eher doch als zu Entertainment-Darling-verwöhnten Fan, als daß du hier groß irgendwelche Underdogs gewinnen lassen würdest ... Wink

Sonst so? Aus rein historischer Sicht natürlich wieder viel zu gut besetzt. Aber WCW konnte sich nicht erlauben, ganz so träge wie der Marktführer zu agieren und da hier trotzdem noch klare Verhältnisse geschaffen werden, sehe ich das nicht groß als Nachteil. Ich mag die Kombination aus Rookie Dustin Rhodes und Veteran Arn Anderson, der vom Patriot entdeckte "Streuner" wird noch was, bei der recht klanglosen Niederlage von Ron Simmons blutet mir zwar das Herz, allerdings hat Dave Meltzer ja bereits verlauten lassen, daß seine Reise demnächst andernorts fortgeführt wird. Smile Mit den vielen Interviews war es für deine Verhältnisse nicht sooo spektakulär, aber wie immer mit Hand und Fuß sowie vielen netten Details. Ich bin sehr gespannt, was du dir nach der ersten Großveranstaltung ausgedacht hast.

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 18, 2015 10:58 pm
from Seattle Center Arena
Seattle, Washington / 17. Juli 1994

Bei WCW Saturday Night war ja wieder einiges los und auch der "Bash at the Beach" rückt mit riesigen Schritten näher. Für Hulk Hogan vielleicht mit zu riesigen Schritten, denn der "Hulkster" hat sich noch immer nicht von den Attacken Vader's erholt und man kann nur hoffen dass er es einigermaßen fit zum PPV schafft.

Ein nettes Video Package wurde zusammengestellt um die Fans auf das bevorstehende Rematch zwischen Ric Flair und Sting einzustimmen. Auch eine gewohnt lautstarke Wortspende von Jim Duggan in Richtung seines Gegners, Bobby Eaton, wurde den WCW Fans vor den TV Geräten spendiert. Das Highlight war aber wohl das Debüt einer kessen Blondine die auf den Namen Tammy Lynn Sytch hört. Sie hat "Mean" Gene Okerlund sofort um den Finger gewickelt und kündigt den Fans das Debüt eines neuen Superstars an. Ihr "Mann" werde die WCW im Sturm erobern und die Messlatte für die anderen Wrestler extrem hoch legen. Wir dürfen gespannt sein...

Brian Armstrong bes. Rip Rogers (Pinfall, 6:24 Minuten)
Diamond Dallas Page bes. Bobby Walker (Pinfall, 5:07 Minuten)
Harlem Heat bes. Mark Starr & Joey Maggs (Pinfall, 5:45 Minuten)
Johnny B. Badd bes. The Gambler (Pinfall, 5:42 Minuten)
"Hacksaw" Jim Duggan bes. Bobby Eaton (Pinfall, 9:29 Minuten)
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Sep 18, 2015 11:47 pm
Erstmal Vielen Dank! für deine rasche und wieder mal sehr ausführliche Analyse der Geschehnisse in "meiner" WCW. Werde auch gleich mal drauf eingehen.

Willst du etwa behaupten, dass Hulk Hogan gar nicht wirklich verletzt ist?! Shocked Ob er einen Fehlstart hinlegt oder nicht steht in den Booking-Sternen, aber sein WCW Start verläuft jedenfalls ziemlich holprig.

Wer nicht mit Vader in den Ring will ist hier Fehl am Platz. Schließlich sind wir hier nicht beim Synchronschwimmen. Der Mann ist ein Monster und kann im Ring Niemanden mit Samthandschuhen anfassen. IT'S TIME, IT'S TIME! Very Happy

Ich weiß zwar nicht was du mit "Entertainment-Darling-verwöhnten Fan" meinst, aber es klingt wie eine Beleidigung. Deshalb muß ich das energisch von mir weisen. Very Happy Wer, wann, wie, wo und warum Champion wird, bleibt oder ist werden wir sehen wenn es soweit ist. Ich hab jedenfalls mit einigen Leuten sehr viel vor und mit anderen eher weniger. Laughing

Ich habe es mir auch gedacht, aber ich kann irgendwie nicht anders. Versuche eh schon zu drosseln wo es nur geht, aber es gibt so viele Leute denen ich gerne eine Bühne geben will. Mal schauen ob es mir in den nächsten Wochen gelingt etwas "Starpower" wegzunehmen. Bin aber eher skeptisch.

DU bist schon gespannt was ich mir für nach "Bash at the Beach" ausgedacht habe? Na ICH erst! Very Happy
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mo Sep 21, 2015 6:11 pm
° Hulk Hogan schön mit einer cheesy Nummer raus geschrieben das er nicht da sein muss. Sonst eine schöne Aufstellung für den Pay Per View bisher. Der spätere Hunter gewinnt sein Match, mal sehen ob er bei dir einen kleinen Push bekommt. Wobei damals war er halt noch nicht wirklich was besonderes...Ric Flair will unter keinen Umständen seinen Titel verlieren das ist klar. Mal sehen wie lange er noch der World Champion der WCW sein wird. Bin gespannt wer der Mann mit der Lederjacke ist, irgendwie denke ich ja an Raven. Der hatte ja ab 1994 schon das Gimmick, also abwarten und Tee trinken...

° Lord Steven Regal weiter WCW Television Champion, so muss das sein. DDP mit einem netten Hype, mal sehen was du aus ihm machst. Die Tag Team Champions können auch ruhig mal in einem Non Title Match gewinnen. Steve Austin haut dann auch eine recht solide Promo raus. Der Sieg danach geht dann natürlich auch vollkommen klar. Halrem Heat dann auch mit einer guten Promo, hoffe nur das sie in Zukunft nicht die Rassismus Karte spielen. Bin gespannt ob man sie nun auch beim Pay Per View irgendwie zu sehen bekommt.

° Dustin gewinnt via DQ und danach deutet sich dann einiges für weitere Matches an. Auch ganz fein gelöst. Der Bash at the Beach nimmt dann auch weiter Formen an, gefällt mir! Vader musste einfach das Match gewinnen! Alles andere wäre Quatsch gewesen. Sting mit einer klaren Promo, der Sieg danach war auch Formsache. Im Vergleich zur WWF auch ein größeres Match alles letzter Kampf am Abend!
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Mi Okt 14, 2015 10:15 pm


The World Wrestling Federation presents:
MONDAY NIGHT RAW #71
18. Juli 1994
Fernwood Resort, Bushkill, Pennsylvania, USA

Willkommen zurück, Fernwood Resort! Die Tapings halten an, Randy Savage und Jim Ross stehen am Ring und begrüßen die Fans auf dem gesamten Globus. Der "Macho Man" überschlägt sich förmlich, als er den vergangenen Montag resümiert. Steckt Lex Luger tatsächlich unter einer Decke mit dem "Million Dollar Man"? Er selbst hege seine Zweifel – und kenne die vielen Abscheulichkeiten und Manipulationsversuche DiBiases selbst wie kaum ein Zweiter. Jim Ross schließt an, möglichst früh Antworten auf die vielen offenen Fragen erhalten zu wollen und kommt umgehend auf die vor uns liegenden 60 Minuten zu sprechen. So stehe nicht nur eine Auseinandersetzung um die WWF World Tag Team Championship bevor, sondern auch die überfällige In-Ring-Konfrontation zwischen Typhoon und Yokozuna. Und als sei das nicht schon genug, würden wir später von Paul Bearer hören, der noch nicht einsehen wolle, den Undertaker "eingebüßt" zu haben. Außerdem habe sich Jerry Lawler mit einer speziellen "King's Court"-Ausgabe angekündigt. Angeblich sei er ... in den Katakomben des Fernwood Resorts auf die Gattin von Duke "The Dumpster" Droese gestoßen ...? Ross selbst wisse nicht im Geringsten, was "The King" nun wieder aushecken würde, gibt aber endlich ab in den Ring!

WWF World Tag Team Championship
The Headshrinkers (Samu & Fatu) (w/Afa & Lou Albano) (c) vs. The Heavenly Bodies (Jimmy Del Ray & Tom Prichard) (w/Jim Cornette)

Geschäftiges Treiben im Seilgeviert, geschäftiges Treiben drumherum. Die Bösewichte wollen sich frühe Vorteile verschaffen, bemerken aber flink, mit den beiden Samoanern eher unwillige Abnehmer gefunden zu haben. Bei einem Headbutt bricht sich Prichard beinahe den Schädel, ehe es den Schützlingen von Cornette gelingt, Samu zu isolieren und mit geschickten Aktionen am Tag zu hindern. Das SMW-Oberhaupt selbst ist sich nicht zu schade, immer wieder in den Kampf einzugreifen, schafft es dabei sogar mehrmals, Samu über Gebühr an den Seilen zu würgen, während seine Jungs Ringrichter Earl Hebner ablenken. Auch am Ende ist er beteiligt – diesmal in für ihn negativer Weise. Als Fatu nach dem endlich erfolgten Hot Tag aufräumt, verschätzt sich Cornette bei einem Whip-in, wodurch er versehentlich Jimmy Del Ray mit seinem Tennisschläger malträtiert. Der Samoaner nutzt das Mißverständnis für den Sieg!
Sieger durch Pinfall und weiterhin WWF World Tag Team Champions: The Headshrinkers (nach 10:30 Minuten)

Der selbsternannte Meister-Manager ist entsetzt, stürzt sich sofort in den Ring, um seinen gefallenen Schützlingen beizustehen. Ganz so leicht nimmt Tom Prichard die Niederlage nicht. Als Cornette wild mit den Armen rudert, wird er vom wütenden Unterlegenen in die Ecke geschleudert. Das Heavenly-Bodies-Mitglied weiß genau, wem diese Niederlage zu verschulden ist. Und ein weiteres Mal wird es eine solche Demütigung nicht geben!

"Monday Night Raw" ohne Todd Pettengill ist nicht sinnvoll, also tritt der Gute gleich wieder vor die Kamera, um neue Updates zum "SummerSlam" - dem großen Spaß am 29. August - ans Volk zu tragen. So werde neben dem bereits angesetzten Kampf um den großen Gurt auch Diesel seine Intercontinental Championship verteidigen. Ein Herausforderer stehe trotz des Begehrens von Razor Ramon noch nicht fest! Komplettiert wird die Schalte hinter die Kulissen mit Kommentaren der beiden Teilnehmer am Hauptkampf: Während Bret Hart in knappen Sätzen erklärt, intensiv für das Match zu trainieren, redet sich Owen an der Seite von Jim Neidhart in Rage. So habe er den Sieg zwar bereits in der Tasche, aber keine Nerven für Leute, die sich in seine Angelegenheiten einmischen. Vor dem "SummerSlam" werde er sich den 1-2-3 Kid zur Brust nehmen, um ihm klarzumachen, in der Nahrungskette weit, weit über ihm zu stehen.

Mabel (w/Mo) vs. Dave Floyd
Noch bevor Yokozuna den Ring betritt, um sich Typhoon zu stellen, tanzen Mabel und Mo, kollektiv als Man On A Mission bekannt, des Weges, um den Ort des Geschehens beben zu lassen! Dave Floyd, ein Niemand aus Nirgendwo, sieht nahezu schockiert aus, als er die Naturgewalt aus nächster Nähe betrachten darf. Schon der erste Angriff verpufft an den gigantischen Massen Mabels, nur wenige Sekunden später setzt es einen krachenden Spinning Heel Kick. Der Sieg ist beschlossene Sache!
Sieger durch Pinfall: Mabel (nach 2:55 Minuten)

Nach einem kleinen Werbepäuschen marschiert unter schallendem Gelächter das nächste Schwergewicht durch den Bildschirm. Bam Bam Bigelow, gefolgt von Luna Vachon und dem "Million Dollar Man" Ted DiBiase, schreitet fokussiert Richtung Ring und begutachtet sein dort wartendes Opfer mit haßerfüllten Augen. Ehe die Tracht Prügel über die Bühne geht, schaltet sich ein Split Screen ein, der sowohl Tatanka als auch Lex Luger offenbart. Die beiden Publikumslieblinge sind bester Laune und scheinen keineswegs beeindruckt von den Spielchen DiBiases. Tatanka ergreift das Wort und stellt fest, daß der "Million Dollar Man" zwar ein Vermögen besitze, aber weder Anstand noch Tugend sein Eigen nennt. Noch weniger besitze er zwei Dinge, die mit Zahlkraft nicht zu erwerben seien: den Respekt der Fans und Freundschaft! Luger beendet mit der Anmerkung, daß sich kein Geld der Welt zwischen ihn und seinen indianischen Kumpanen stellen werde. Nichts würde ihn jemals dazu bewegen, sich an die Million Dollar Corporation zu verkaufen!

Bam Bam Bigelow (w/Ted DiBiase & Luna Vachon) vs. Mike Maraldo
Mit dem Mut der Verzweiflung stürzt sich Maraldo auf den Koloß, kann ihm sogar drei Elbows ins Gesicht klatschen, bis ein einfacher Schubser ihn quer durch das Geviert schiebt. Bigelow bleibt souverän, überrennt die Opposition und läßt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Maraldo kann zwischendurch eine Ohrfeige landen, provoziert das menschgewordene Mastodon dadurch aber erst so richtig! Vier Minuten lang hagelt es eine Kraftaktion nach der anderen, bis der Ringrichter aus Angst um die Gesundheit des völlig unterlegenen Kämpfers abbricht und einen TKO-Sieg ausspricht.
Sieger durch technischen Knockout: Bam Bam Bigelow (nach 4:02 Minuten)

Trotz des ertönenden Ringgongs sieht Bigelow gar nicht erst ein, von Maraldo abzulassen. Die gewaltige Kraftdemonstration endet in einem Moonsault – und einem Kommentator, der die Schnauze voll hat! "Macho Man" Randy Savage äußert sich nicht nur kritisch über das unprofessionelle Verhalten, sondern wirft schlußendlich gar sein Headset zu Boden, um selbst den Ring zu entern. Bigelow läßt noch zwei, drei Tritte auf den Verlierer folgen und sucht lieber das Weite, während Savage kaum fassen kann, was er hier schon wieder mitansehen muß. Parallel zum wütenden "Macho Man", der sich mit mehreren Ringrichtern um den stark angeschlagenen Maraldo kümmert, gibt Jim Ross ein weiteres Mal hinter den großen Vorhang. Diesmal in die Katakomben zu niemand anderem als Jerry "The King" Lawler.

Das Grinsen des selbsternannten Königs ist gigantisch, als er in den tiefsten Weiten des Fernwood Resorts neben einem Müllcontainer steht und sogleich mit einem Interview beginnt! Unter einem verzweifelten "Oh my!" aus der Kehle von Jim Ross stellt Lawler den Behälter tatsächlich als Gattin von Duke "The Dumpster" Droese vor und startet mit Kommentaren und Fragen, die nur er selbst lustig findet. Auf "Sein Abendbrot besteht aus WAS?" und "Er riecht strenger als DU?" folgen weitere entsetzliche Schoten, bis der Friede urplötzlich von einem Pochen aus dem Inneren des Containers unterbrochen wird. Lawler erschrickt, fängt sich aber flott und fragt seinen Kameramann, ob er hinter diesem Streich stecke. Noch vor der Antwort klopft es ein weiteres Mal. Der "King" schaut verunsichert, faßt sich ein Herz und öffnet langsam die übergroße Klappe – um prompt einen Eimer Wasser ins Gesicht zu bekommen! Doink The Clown gibt sich mit einer Bananenschale auf dem Kopf zu erkennen und jagt dem Edelmann den Schreck seines Lebens ein. Lawler kippt zu Boden und sucht angsterfüllt das Weite. Endlich können auch Jim Ross und der Rest der Fans über diesen köstlichen Spaß lachen! Randy Savage bringt es auf den Punkt: "Never underestimate the creativity of a clown."

Yokozuna (w/Mr. Fuji) vs. Typhoon
Weitaus ernster geht es im letzten Kampf des heutigen Abends zur Sache! Nachdem es Yokozuna gelang, Earthquake aus der World Wrestling Federation zu vertreiben, möchte dessen ehemaliger Natural-Disasters-Partner Typhoon das Ungleichgewicht aus der Welt schaffen! Die Auseinandersetzung gestaltet sich weder filigran noch schnell, ganz im Gegenteil fliegen allerhöchstens die Pranken und langsame Whip-ins durch die Gegend. Die Zuschauer haben dennoch ihren Spaß, als Typhoon den Sumoringer mit einer Clothesline von den Beinen holt und beinahe pinnen kann. Ein gutes Ende bleibt ihm nicht vergönnt, als er wenig später schnurstracks in einen Savate Kick läuft und vom Banzai Drop gelähmt wird!
Sieger durch Pinfall: Yokozuna (nach 6:05 Minuten)

Noch während sich Jim Ross und der "Macho Man" fragen, wie es nach dieser bitteren Pille für Typhoon weitergehen wird, übernimmt der letzte Mann der Stunde das Wort: In einem aufgezeichneten Video, das nicht mit schauriger Atmosphäre geizt, befindet sich ein aufgewühlter Paul Bearer zwischen Nebelschwaden und Särgen. Der Wegbereiter der dunklen Seite erzählt von seiner inneren Zerrissenheit, dem unerfreulichen letzten Monat und einem mysteriösen Hoffnungsschimmer. Vor zwei Wochen habe er sich dem Undertaker gestellt, die Urne erhoben – und keine Rückmeldung aus dem Ring erhalten. Doch die Kräfte seien nicht erloschen. Eine spirituelle Antwort erhielt der Totengräber aus den Tiefen der Unterwelt, den dunkelsten Sphären der ewigen Finsternis. In den kommenden Wochen werde er den Signalen nachgehen und sich erst dann wieder vor den Fans der World Wrestling Federation präsentieren, wenn er das Geheimnis des Undertakers gelüftet habe. Mit diesen finsteren Aussichten geht "Monday Night Raw" vom Sender!

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am Fr Okt 16, 2015 11:48 pm


The World Wrestling Federation presents:
SUPERSTARS #408
23. Juli 1994
City Hall, Ocean City, Maryland, USA

Lange Woche für die Headshrinkers: Kaum war die Tag Team Championship der World Wrestling Federation verteidigt und ein wenig konkurrenzfähiges Duo bezwungen, stürmten zwei baumlange Zwillingsbrüder in den Ring, um Samu und Fatu aufzumischen! Die amtierenden Titelträger sahen kein Land, wurden mit mehreren Big Boots und Clothesline dem Erdboden gleichgemacht und schlußendlich sowohl von den Smoking Gunns als auch dem 1-2-3 Kid gerettet. Die langhaarigen Neulinge machten deutlich, es auf die Championship abgesehen zu haben!

Im "Heartbreak Hotel" meldete sich ein altbekannter Gast: Virgil gesellte sich zu Shawn Michaels und Diesel und forderte den "Million Dollar Man" Ted DiBiase auf, seine Allmachtsfantasien zu beenden und zur Realität zurückzukehren. Er habe das Unrecht, das der Multimillionär mit sich bringt, jahrelang am eigenen Leib erfahren und werde nicht zulassen, daß die Corporation weiter Boden gewinnt. DiBiase ließ nicht lang auf sich warten und bot Virgil einen Deal an: Gewinne er bei "Monday Night Raw" gegen den Undertaker, werde er die World Wrestling Federation für immer verlassen. Werde Virgil hingegen die Matte küssen, müsse das ehemalige Faktotum das Weite suchen!
  1. Non-Title Match: The Headshrinkers (Samu & Fatu) (w/Afa & Lou Albano) besiegten Johnny Gee & Rich Stevens mit einem Powerslam von Fatu gegen Gee nach 3:44 Minuten.
  2. Thurman Sparky Plugg besiegte Christopher Brian mit einem Dropkick nach 2:26 Minuten.
  3. Crush besiegte Ice Train mit einem Chokeslam nach 4:05 Minuten.
  4. Lex Luger besiegte Justin Flacco mit dem Torture Rack nach 1:45 Minuten.

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Jetzt, wo ich das Abitur habe, werd ich nie mehr lernen und nur noch Alkohol trinken.

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Okt 18, 2015 7:16 pm
from The Sun Dome
Tampa, Florida / 23. Juli 1994

Morgen ist es endlich soweit! Der heißersehnte Sommerkracher „Bash at the Beach“ findet in Orlando, Florida statt. Da wird nicht nur den Wrestling Fans besonders warm ums Herz, sondern anscheinend auch Bobby „The Brain“ Heenan. Der Colour Commentator von WCW redet sich zu Beginn der heutigen Ausgabe von Saturday Night in einen wahren Rausch und lässt dabei kaum ein gutes Haar an seinem ehemaligen Arbeitgeber. Es sei ihm ein echtes Rätsel wie man als Wrestling Fan noch ein anderes Programm schauen könne als WCW. Denn hier wird einem doppelt so viel geboten wie „dort drüben“! Doppelt so viel Action, doppelt so viele Matches, doppelt so viele Superstars und dadurch natürlich doppelt so viel Vergnügen! Hier würde man nicht mit seinen Reizen geizen, sondern den Fans die volle Packung Pro-Wrestling um die Ohren hauen. Denn die Fans wollen ihre Lieblingsstars nicht nur 1x /Monat sehen sondern jede Woche. WCW ist „where the Big Boys play“ und deshalb sei es auch spielend einfach gelungen den größten Megastar der Konkurrenz von einem Wechsel zu überzeugen. Dies werde WCW nun auch mit den Wrestling Fans weltweit tun, denn hier und NUR hier gibt es alles was sie sich wünschen würden. Ziemlich starker Tobak vom „Brain“. Ob es hierauf eine passende Antwort geben wird? Eric Bischoff hingegen versucht etwas sachlicher zu bleiben und weißt die Zuseher auf den heutigen Main Event hin: Ric Flair & Vader werden in einem Tag Team Match auf Sting & Hulk Hogan treffen! WOW!

Singles Match
Chris Candido /w. Tammy Lynn Sytch bes. Bobby Walker
(via Pinfall nach dem Blonde Bombshell / 7:06 Minuten)
Das WCW In-Ring Debüt von Chris Candido war ein besseres Schaulaufen des Neulings. Er hatte zu keiner Zeit Probleme mit Walker und konnte ihn zur Freude seiner Managerin nach knapp über 7 Minuten mit der „Blonde Bombshell“ Powerbomb besiegen.

Backstage: Locker Room
In der Umkleidekabine sehen wir wie Booker T ein Telefonat mit seinem überdimensionalen Mobiltelefon führt. Stevie Ray sitzt daneben und lauscht aufmerksam. Wer am anderen Ende der Leitung sitzt? Gute Frage…Keine Ahnung…Hier gibt’s nichts mehr zu sehen!

Singles Match
Diamond Dallas Page /w. Diamond Doll bes. Joey Maggs
(via Pinfall nach dem Diamond Cutter / 6:53 Minuten)
Nach dem sich DDP letzte Woche eine schöpferische Pause gegönnt hat, zeigte er heute wieder eine solide Leistung. Man darf gespannt sein wie sich die Karriere dieses Mannes in Zukunft noch entwickeln wird.

Backstage: Interview
„Mean“ Gene Okerlund hat ein recht gut gelauntes Quartett zum Interview geladen. WCW World Heavyweight Champion Ric Flair, Vader und deren jeweilige Manager Sherri und Harley Race lästern munter drauf los und hegen keinerlei Zweifel an einer vernichtenden Niederlage für Sting und Hogan. Sowohl heute als auch natürlich morgen wenn es wirklich drauf ankommt…sofern Hogan überhaupt den nötigen Mut aufbringen würde sich hier blicken zu lassen.

Non Title Match
„Stunning“ Steve Austin (U.S. Champion) bes. Alex Wright
(via Pinfall nach der Stun Gun / 8:24 Minuten)
Das „German Wunderkind“ lieferte eine weitere Talentprobe ab und stellte den amtierenden United States Champions vor einige kleinere Probleme. Am Ende konnte sich der Texaner aber dann doch relativ souverän aus der Affäre ziehen und sich jetzt in Ruhe auf seine Titelverteidigung gegen Ricky „The Dragon“ Steamboat vorbereiten. Beim „Bash at the Beach“ wird Austin sicher mehr aufbieten müssen um seine Titelregentschaft verlängern zu können.

Backstage: Interview
„The Natural“ Dustin Rhodes steht bei Gene-O zum Interview Bereit. Es artet aber relativ schnell zu einem Monolog aus der sich hauptsächlich um das Studd Stable dreht. Nach einigen deftigen Worten in Richtung seiner Erzfeinde holt er seinen neuen Partner, Arn Anderson, zu sich. Die neuformierte Allianz droht Col. Parker’s Leuten eine ordentliche Tracht Prügel an und kann es kaum erwarten sie in die Finger zu bekommen. Eine Herausforderung zu einem 2-on-3 Handicap Match wird ausgesprochen und so Gott will (Ich will!*g*) werden wir dieses Aufeinandertreffen beim morgigen Pay-Per-View zu sehen bekommen.

Singles Match
Johnny B. Badd bes. Bobby Eaton
(via Pinfall nach der Shooting Star Press / 6:39 Minuten)
Vor dem Match gesellte sich der amtierende TV Champion, Lord Steven Regal, zu den Kommentatoren. Er geizte nicht mit seinen geistigen Ergüssen und langweilte die Fans daheim wohl zu Tode. Außerdem lästerte er über seinen Gegner und versprach eine erfolgreiche Titelverteidigung bei „Bash at the Beach“.

Backstage: Interview
Wir sehen Jimmy Hart, seines Zeichens Manager von Hulk Hogan, wie er aufgeregt im Backstagebereich auf und ab springt. „Mean“ Gene hätte die Gallionsfigur des Wrestling-Booms gerne persönlich gesprochen, doch der ist momentan wohl unpässlich. Jimmy Hart weiß auch nicht wo Hogan sich momentan aufhält, doch er hofft dass dieser rechtzeitig zum Match mit Sting gegen Flair und Vader anwesend sein wird. Kein gutes Zeichen, oder?

Tag Team Match
Nasty Boys bes. Stars and Stripes
(via Pinfall nach einem Sidewalk Slam von Knobbs an Bagwell / 9:51 Minuten)
Beim Einzug fiel dem Patriot wieder dieser seltsame Typ in Lederjacke und ziemlich abgefucktem Look ins Auge. Nach dem Sieg der Nr.1 Contender auf die WCW Tag Team Titel gab es erneut Blickkontakt zwischen dem maskierten Patrioten und dem verwahrlosten Fan. Was es damit wohl auf sich hat? Ab in die Werbepause…

Singles Match
Ricky „The Dragon“ Steamboat bes. Jean-Paul Levesque
(via Pinfall nach dem Toprope High Cross Body / 8:41 Minuten)
Ricky zeigte sich 1 Tag vor seinem U.S. Titleshot in Bestform. Der aufstrebende JPL hielt zwar tapfer dagegen, doch gegen die geballte Erfahrung und das prall gefüllte Move Repertoire war er am Ende doch chancenlos. Während die Levesque’sche Karriere allerdings noch in den Kinderschuhen steckt, könnte sich der Dragon morgen einen weiteren Titel in die Sammlung stellen.

Backstage: Interview
Wenige Augenblicke vor dem heißerwarteten Tag Team Match zwischen den 4 größten WCW Superstars stellte sich der Stinger noch mal den bohrenden bzw. nervenden Fragen von „Mean“ Gene Okerlund. Er habe es satt nur noch den Namen „Hulk Hogan“ zu hören. Alles drehe sich nur um „Hulk Hogan“. Er sei zwar einer der größten Namen im Business, doch in der WCW habe er noch rein gar nichts geleistet. Es ist Sting völlig wurscht ob Hogan gleich auftaucht oder auch nicht, denn ER sei der Topstar der WCW und er würde Flair und Vader im Notfall auch alleine besiegen. Na ob sich der gute Stinger da mal nicht ein zu großes Stück vom Kuchen abgebissen hat?

Handicap Match
Ric Flair (WCW World Heavyweight Champion) /w. Sherri & Vader /w. Harley Race bes. Sting
(via DQ nach dem Hogan eingriff und Flair mit einem Stuhl attackierte / 10:38 Minuten)
Der Stinger war ja schon vor dem Kampf auf 180 und diese aufgestaute Wut ließ er postwendend an seinen Gegnern aus. Man musste schon genauer hinsehen um zu erkennen, dass er völlig auf sich allein gestellt war. Weder der amtierende Champion, noch das Biest aus den Rocky Mountains konnte seinem Angriffswirbel Herr werden. Nach einigen Minuten bekamen sie das Match dann aber doch in den Griff und spielten ihren nummerischen Vorteil gnadenlos aus. Die „Wende“ kam erst wieder als der Hulkster unter ohrenbetäubendem Jubel der Fans mehr schlecht als recht zum Ring hoppelte. Die Rippchen in ein weißes Tuch eingewickelt, mit einem Klappstuhl bewaffnet und der geballten Entschlossenheit ins Gesicht gemeißelt enterte er den Ring und holte zu mehreren Homerun Versuchen aus. Flair bekam den ersten Schlag ab und ging wie vom Blitz getroffen zu Boden. Die Glocke wurde geläutet, doch Hogan sah dies wohl nur als Startschuss an. Er zimmerte Vader die Sitzgelegenheit ein ums andere Mal an die kahle Rübe und brachte die ausverkaufte Halle damit endgültig zum Kochen. Als die Feinde endlich vertrieben wurden brachte sich Hogan hinter dem angeschlagenen Stinger in Position. Ein kurzer Blick auf den Stuhl…doch da drehte sich Sting um. Ein Raunen ging durch die Menge und die beiden Fanlieblinge standen sich endlich von Angesicht zu Angesicht gegenüber. Würde es hier gleich krachen? Die Sendezeit ging leider just in diesem Moment zu Ende und die Kommentatoren verabschiedeten sich von den Fans. „Bash at the Beach“ is COMING!
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Okt 18, 2015 7:30 pm
from Orlando Arena
Orlando, Florida / 24. Juli 1994

Die "Warm Up" Show zur 94er Ausgabe von "Bash at the Beach"! Die Fans wurden sowohl durch In-Ring Action als auch durch diverse Interviews und Hype-Videos auf den bevorstehenden Pay-Per-View eingestimmt. Highlights der Show waren bestimmt die "Drohung" von Harlem Heat sich das Tag Team Titelmatch genauestens anzusehen und die Sieger bald im Ring stellen zu wollen und das letzte Segment von "Main Event", als Jean-Paul Levesque den Fans zu verstehen gab dass er nicht auf der Card stehen würde und es sich daher gar nicht lohnen würde diesen Event zu bestellen. Die Fans sollten lieber aufhören auf der Couch zu sitzen, Chips zu fressen und lieber ihre fetten Hintern ins Gym bewegen um etwas Sinnvolles aus ihrem Leben zu machen.

Chris Candido /w. Tammy Lynn Sytch bes. Alex Wright (Pinfall, 8:46 Minuten)
Paul Roma bes. Bobby Walker (Pinfall, 5:44 Minuten)
The Guardian Angel bes. "Mr. Wonderful" Paul Orndorff (Pinfall, 9:21 Minuten)
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Okt 18, 2015 9:49 pm
from Orlando Arena
Orlando, Florida / 24. Juli 1994

We are LIVE from O-Town, Florida! Bash at the Beach 1994!!! Die Fans an den TV Schirmen werden von Eric Bischoff, Bobby „The Brain“ Heenan und Larry „Living Legend“ Zbyszko begrüsst. Die wichtigsten Fehden werden noch mal kurz durchgegangen, doch dann geht es auch schon ans Eingemachte!

Singles Match
Diamond Dallas Page /w. Diamond Doll bes. The Patriot
(via Pinfall nach dem Diamond Cutter / 9:24 Minuten)
Ein recht ausgeglichenes Match wurde im Endeffekt weder durch DDP noch den Patriot entschieden, sondern durch dessen „Stalker“. Nach dem Page den Cutter ansetzen wollte und von seinem Gegner in den Referee geschubst wurde, sprang der „Fan“ in Lederjacke über die Ringabsperrung und verpasste dem verdutzten Maskenmann einen krachenden DDT. So flink er im Ring war, so flink war er auch wieder weg und Page hatte keinerlei Probleme mehr dieses Match nach dem Diamond Cutter für sich zu entscheiden.

Backstage: Interview
Vor seiner anstehenden Titelverteidigung gibt sich der „Lord“ noch mal die Ehre und erklärt allen die es hören wollen warum er der beste TV Champion aller Zeiten ist. Er werde Johnny B. Badd eine Lektion erteilen und ihn zurück in die Bedeutungslosigkeit schicken.

WCW Television Championship Match
„Lord“ Steven Regal (Champion) /w. „Sir“ William vs. Johnny B. Badd endet in einem Draw
(via Timelimit / 15:00 Minuten)
Der Herausforderer brachte Regal mehr als einmal an den Rand der Niederlage, doch der finale Pin wollte einfach nicht gelingen. Zum Missfallen der Fans konnte sich der Brite irgendwie 15 Minuten davor drücken besiegt zu werden und wurde durch das Timelimit Draw und die erfolgreiche Titelverteidigung belohnt.

Backstage: Interview
Das Studd Stable findet sich in der Interview Area ein und verteilt verbale Backpfeifen an ihre Gegner. Rhodes und Anderson haben sich bei ihrer Gegnerwahl ordentlich übernommen und werden diesen Fehler gleich schmerzhaft büßen müssen.

2-on-3 Handicap Match
Dustin Rhodes & Arn Anderson bes. Studd Stable /w. Colonel Parker
(via Pinfall nach einem Bulldog von Rhodes an Bunkhouse Buck / 12:35 Minuten)
Diese Auseinandersetzung war wahrlich nichts für Feinschmecker. Von Anfang an entwickelte sich zwischen diesen 5 Männern eine handfeste Prügelei mit wenigen Wrestlingmoves. Zu groß wurde der Hass in den letzten Wochen und der musste einfach raus. Rhodes konnte das Match mit einem Bulldog zugunsten seines Teams gewinnen, doch ob dies auch das Ende der Fehde gegen das Stable bedeuten wird?

Backstage: Interview
Nach der eher robusten Gangart im vorangegangenen Match können sich die Fans auf einen technischen Leckerbissen freuen. Gleich steht der United States Championship auf dem Spiel und Steve Austin wird es mit Ricky Steamboat zu tun bekommen. Der blonde Texaner gibt den Fans zu verstehen, dass er diesen Gürtel keinesfalls an Steamboat verlieren würde. Egal für wie gut und besonders die Fans den Dragen halten würden…Austin ist einfach besser und das werde er in wenigen Minuten auch unter Beweis stellen.

WCW United States Championship Match
„Stunning“ Steve Austin (Champion) bes. Ricky „The Dragon“ Steamboat
(via Pinfall nach der Stun Gun / 17:38 Minuten)
Die Fans bekamen einen offenen Schlagabtausch zu sehen. Sowohl Austin als auch Steamboat lieferten eine tolle Leistung ab und trieben sich gegenseitig zu Höchstleistungen an. Als alles nach einem Titelwechsel aussah überraschte Austin seinen Gegner mit der Stun Gun und konnte sich zurecht als Sieger feiern lassen.

Backstage: Interview
Nach dem Titelmatch ist vor dem Titelmatch! Im nächsten Kampf geht es um die Tag Team Titel von Cactus Jack und Kevin Sullivan. Die Champions melden sich noch kurz vor der Titelverteidigung zu Wort und zollen ihren Gegner Respekt. Sie wären harte Typen, doch ob sie auch hart genug sind um diese Gürtel an sich zu reißen würden sie gleich gemeinsam herausfinden.

WCW Tag Team Championship Match
Nasty Boys bes. Cactus Jack & Kevin Sullivan (Champions)
--->TITELWECHSEL!!!
(via Pinfall nach einem Double Piledriver an Sullivan / 14:55 Minuten)
Was für ein verrücktes Match! Eine Mischung aus Brawl und selbstzerstörerischen Aktionen. Cactus brach sich fast den Arm als ein Elbowdrop vom Apron an der Ringabsperrung endete. Ein Superplex von Knobbs gegen Sullivan brachte beiden Kontrahenten massive Rückenschmerzen ein. Als Cactus mal wieder irgendwo im Nirgendwo rumlag nützten die Nasty Boys die Gunst der Stunde und verpassten Sullivan einen Double Piledriver – Titelwechsel!

Backstage: Interview
Der erste Titelwechsel des heutigen Abends war also vollbracht, doch im folgenden Kampf ging es um weit mehr als um Titel. Die Sache zwischen Hulk Hogan und Vader war schon längst persönlich und er Hulkster machte auch keinerlei Hehl daraus. Im Interview mit Okerlund versicherte er bei 100% zu sein und dem Monster aus den Rockies die Abreibung seines Lebens zu verpassen. Danach würde er sich um Flair und den Titel kümmern.

Singles Match
Vader /w. Harley Race bes. Hulk Hogan /w. Jimmy Hart
(via Pinfall nach dem Big Splash / 19:50 Minuten)
Darauf haben wir gewartet! Das WCW In-Ring Debüt von Hulk Hogan! Die Voraussetzungen waren natürlich alles andere als glänzend für den vielleicht größten Wrestling Star aller Zeiten, doch er stürzte sich dennoch todesmutig in das Gefecht mit dem Mann der ihm die Rippen gebrochen hatte. Hogan konnte aufgrund dieser Verletzung nicht sein ganzes Können abrufen, doch er lieferte Vader einen erbitterten Kampf. Auch die Manager der beiden Kontrahenten wurden in das Match involviert und so attackierte Vader den armen Jimmy Hart und zerquetschte ihn förmlich mit einem Big Splash außerhalb des Rings. Hogan’s Rettungs- bzw. Rächungsversuch nützte Harley Race um ihm einen Klappstuhl in die angeschlagenen Rippen zu donnern. Diese Aktion sollte sich noch als folgenschwer herausstellen als es nach über 16 Minuten Spitz auf Knopf ging. Vader wollte den Sack zumachen, doch er wurde erster Zeuge eines WCW Hulk-Ups! Der Bodyslam sollte folgen, doch Hogan konnte ihn aufgrund seiner Verletzung nicht durchführen und so landete Vader mit voller Wucht auf ihm. Aus dem daraus resultierende Cover konnte Hogan sich noch befreien, doch 2 Big Splashes später war es tatsächlich geschehen. Hogan wurde von Vader bis 3 auf den Schultern gehalten und musste im 1. Match gleich die 1. Niederlage einstecken. Bitter!

Backstage: Interview
WOW! Wer hätte das gedacht? Eine faustdicke Überraschung! Vader gelingt tatsächlich ein Pinfall Sieg gegen Hulk Hogan! Das freut natürlich auch den amtierenden WCW World Heavyweight Champion. Ric Flair und Sherri stehen freudestrahlend zum letzten Interview des Abends bereit und können ihre Schadenfreude einfach nicht verbergen. Flair lobte Vader’s Arbeit und versprach durch seinen eigenen Sieg gegen Sting einen perfekten Abend daraus zu machen.

WCW World Heavyweight Championship Match
Ric Flair (Champion) /w. Sherri bes. Sting
(via Pinfall nach dem School Boy / 24:36 Minuten)
Die ewigen Rivalen lieferten auch diesmal wieder einen echten Klassiker im Ring ab. Doch auch Sherri ließ es sich natürlich nicht nehmen das ein oder andere Mal für ihren Schützling einzugreifen. Nach dem die beiden Superstars über 20 Minuten alles rausgehauen hatten was in ihnen steckte schien das Ende nah. Flair gelang der Figur 4 Leglock, doch Sting konnte diesen unter größter Kraftanstrengung in den Scorpion Death Lock kontern. Was für eine Power! Was für ein Move! Als Flair kurz davor stand abzuklopfen kletterte Sherri auf den Apron und lenkte den Ref ein finales Mal ab. Sting löste den Griff und packte Sherri an den Haaren. Die Fans forderten natürlich eine Abreibung für die fiese Amazone, doch Flair kam mit dem Knie angeflogen. Sting hatte den Braten gerochen und Sherri segelte in hohem Bogen vom Apron. Der Champion wurde in die Ringecke gehämmert und dann folgte der Stinger Splash!!! Allerdings ins Leere, denn Flair konnte sich aus der Gefahrenzone bringen und rollte den angeschlagenen Stinger ein und hielt dabei dessen Hosen fest: 1…2…3! Aus und vorbei!
Ein wahrlich perfekter Abend für Ric Flair neigt sich dem Ende zu! Er feiert seine Titelverteidigung überschwänglich und „Wooooooooo“-ed sich die Seele aus dem Leib, während Sting etwas ernüchtert im Ring hockt. Er ist noch immer fassungslos über die schmerzhafte Niederlage und muß nun mitansehen wie Flair eine völlig übertriebene Siegesfeier abzieht. Sogar Champagner wird schon verspritzt während die Sendezeit langsam dem Ende zugeht. Wir dürfen gespannt sein wie sich die heutigen Ereignisse auf die Zukunft von WCW auswirken werden…
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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

am So Okt 18, 2015 11:20 pm
Uff, da hat die WWF ja ordentlich ihr Fett wegbekommen! Very Happy

Als Hogan plötzlich in diesen übertrieben starken Main Event bei "Saturday Night" gebookt wurde, ist mir kurz das Herz in die Hose gerutscht. Mit der Wendung hattest du mich dann aber gleich wieder gepackt! Hogan so kurz vor dem PPV im Free-TV zu verschleudern wäre natürlich kompletter Irrsinn gewesen. So hingegen wurden alle Fehden weitergeführt und selbst das Konfliktpotential der großen Faces intensiviert. Mir gefällt es richtig gut, daß Hogan sein Debüt nach einer schier übermenschlichen Leistung an Vader abgeben mußte. Wäre in der Realität total undenkbar, hier paßt es einfach perfekt. Hogan steht kurz vor seinem 41. Geburtstag und muß sich unter dem Banner von World Championship Wrestling die Frage gefallen lassen, ob er wie bisher weitermachen kann oder ob es einfach nicht mehr reicht, sich auf ein muskelbepacktes Cartoon-Ich zu verlassen, das ihm den Durchbruch geebnet hat. Die Zeit für Gebete und Vitamine ist möglicherweise vorbei, wenn der Körper nicht mehr dementsprechend mitmacht. Angriffe und Abscheulichkeiten, die er früher noch problemlos weggehulkupt hat, hinterlassen nun doch ihre Narben. Für einen unglaublichen Kickout nach dem Zusammenbruch reicht es noch aus, danach ist Feierabend. DAS ist nicht mehr der unsterbliche Hulk Hogan, das ist ein menschgewordener Athlet, der seine Leiden durchlebt und sich auf den Hosenboden setzen muß, wenn er den Anschluß an die Spitze nicht verlieren will. Die nächsten Wochen könnte Hogan gern von der Seitenlinie aus betrachten. Wenn er den Events erst einmal fernbleibt und einfach nur ein paar Videos von seinem Genesungsprozeß zu sehen sind, sollte das sogar das Herz der traditionelleren WCW-Fans erwärmen.

Auch für Sting könnten durchaus harte Zeiten bevorstehen. Die aktuellen Top 4 agieren auf einer Wellenlänge, allesamt mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen ausgestattet. Der Titelkampf gegen Flair wurde ein weiteres Mal durch das beherzte Eingreifen von Sherri entschieden. Es wird Zeit, härtere Maßnahmen zu ergreifen! So kurz vor "Fall Brawl" ist es vermutlich wenig sinnvoll, den Stahlkäfig auszupacken, aber ja ... vielleicht findet sich eine Lösung, Sherri an den Ringpfosten zu ketten oder anderweitig von einem Eingriff fernzuhalten. Smile Der Stinger ist noch lange nicht geschlagen und muß zusehen, relevant zu bleiben.
Das andere große Fragezeichen steht hinter den weiteren Ambitionen von Vader. Hogan ist aktuell nicht nur angeschlagen, er ist förmlich zerstört. Ein Kraftakt, der dem amtierenden Champion nie zuvor gelungen ist! Vader wird sich jetzt nicht mehr damit zufrieden geben, "nur" an der Seite von Flair zu stehen. So viel Momentum wie jetzt wird er in seiner Karriere vielleicht nie wieder inne haben.

Die richtigen Verlierer des Abends sitzen hingegen in den Zuschauerreihen und vor dem Fernseher. Nur ein einziger (!!!) Kampf wurde von einem Face gewonnen, auch in den Hauptkämpfen gab es nichts zu lachen – wenngleich sich natürlich debattieren läßt, ob nicht zumindest die "informierten Fans" sowieso auf einen siegreichen Vader gehofft haben. Wink Mir persönlich ist der Event viel zu heellastig ausgefallen. Den Zuschauern und dem Stinger hätte ich es gegönnt, wäre nach der übertriebenen Feier Flairs zumindest noch einmal ein Stinger Splash durch die Lüfte geflogen, damit der wahre "Mr. WCW" den Gurt in die Luft strecken und das Publikum einigermaßen befriedigt aus der Orlando Arena entlassen kann. Die Stimmung muß nach den drei Stunden ja fast schon depressiv gewesen sein.

Davon abgesehen gefiel mir das alles wieder super! "Bash At The Beach" ist sehr rund gewesen, bot den üblichen WCW-Irrsinn, harte Brawls und viele junge Talente, die auf die ein oder andere Weise auf sich aufmerksam gemacht haben. Ich bin schon sehr gespannt, wie du die große Kluft zwischen den vier Top-Leuten und dem "Rest" zu schließen gedenkst und fänd es auch super, würden neben den hungrigen jungen Löwen noch ein paar Altstars, die gegenwärtig niemand auf dem Zettel hat, einen zweiten Frühling erleben.
Bevor ich morgen früh noch schreibe: Absolut würdiger erster Meilenstein der ganzen Geschichte hier! Ich freue mich ungelogen riesig darauf zu lesen, was du hier noch alles aus dem Hut zaubern wirst und wünsche mir zu Weihnachten, daß wir noch viel Atem haben, um das alles hier so lang wie möglich durchzuziehen. Smile

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Re: Clash Of The Titans: World Wrestling Federation vs. World Championship Wrestling (1994)

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