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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Mai 16, 2016 10:50 pm
Mal sehen wie ich zu RAW abmeddeln kann...

° Ein schöner Anfang, Reigns wird echt geil gebookt. Schöner Kontrast und die Promo war top. Bo Dallas glaube ich ist auch nur noch einfach zum Prügel kassieren da. Reigns wirft sie ihm ordentlich raus. Weiß noch wie ich mal RAW anhatte und bei meiner Freundin war und die sich fragte warum Lesnar auf den wehrlosen Typen einschlägt. Was eben auch jener Dallas war... Chris Jericho kommt dann auch noch. Sehr schön, die Fehde geht wie zu erwarten weiter. Kann man nicht meckern. Das I Quit Match wird sicherlich geil werden, darauf habe ich Bock. Da sollte Reigns dann austicken und Jericho ordentlich fertig machen und an dessen Grenzen bringen!

° Jack Swagger gewinnt dann auch gegen den Ziggman. Sehr schön und die Veränderung seine Charakters gefällt mir sehr gut. Kann gerne ein wenig in Richtung Kurt Angle gehen. Denn den Ringer nehme ich ihm 100% ab. Naja ist er ja auch. Das mit dem Interview nachdem Match finde ich ziemlich nais. Ich gehe stark davon aus das es bei Kalisto und Sin Cara heute noch krachen wird, an einen Titelwechsel zurück zu Kalisto glaube ich eher weniger. Die Damen wurden auch wieder gut in Szene gesetzt. Das mag ich ja sehr. Nikki Storm wird weiter gut in die Shows eingebaut, die Niederlage war völlig legitim.

° Samoa Joe gegen Erick Rowan wird auch geil werden, das Match und die Fehde wird gewaltig werden. Hell Yeah! Die angekündigten Matches klingen auch alle geil, sehr fein! Das die Damen ein Hauptmatch bekommen ist auch ne geile Sache! Rusev gegen Alberto Del Rio geht dann auch solide weiter, schöner Aufbau. Ich denke auch das es hier bald richtig krachen wird und dann wird es klatschen ohne Ende...Shane McMahons Ankündigung wird sicherlich interessant. Mal sehen was es sein wird. Der Main Event war dann auch wie zu erwarten, der Push von Apollo Crews geht weiter und danach kracht es zwischen den Mexikanern. War eine spannende Show die irgendwie anders war, aber dennoch sehr geil. Hat mich wie immer perfekt unterhalten!

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Mai 16, 2016 11:03 pm
Mal sehen was Smakdown! die Woche kann...

° Trish Stratus bringt also den Adler zum landen. Sehr geil, ein zweiter World Title ist eine geile Sache und schön das der Eagle Belt wieder da ist. Die Paarungen klingen alle sehr interessant, hat das Potential für einige Upsets. Der Sieg für Becky geht dann am Anfang auch mehr als klar! Dean Ambrose zeigt was für ein harter Hund er ist, feine Sache. Denke nächste Woche wird er auf jeden Fall siegen! Der Singles Push von Big E geht dann weiter, sehr fein! Um den Title der Damen geht es auch interessant weiter. Irgendwie kann ich mir vorstellen das Trish Stratus hier mal als Special Referee oder so etwas in der Art eingesetzt werden wird.

° Das Interview war passend und wie ich dachte der erste Upset. Große Chancen male ich Neville nicht aus, aber sehr schön! The Miz mit einem kleinen feinen Hype Video. Fein. Sasha Banks gewinnt ihr Match und das mit dem früher abklopfen macht Sinn. Beide Damen werden schön in den Fokus gerückt. Der Prinz hyped sich dann auch und kann auch sein Match gewinnen, gefällt mir ja sehr gut wie er einen Push bekommt. Echt stark, bin mal gespannt wie weit er es schaffen wird. Denke mit ihm kann man rechnen... Kevin Owens gewinnt sein Match, alles andere wäre auch Quatsch gewesen. Das man die Dudley Boyz sieht macht auch Sinn. Gut gebookt!

° Das mit Sting ist echt interessant, kann jetzt noch gar nicht sagen was ich davon halte. Interessant. Kann mir ihn als Kommentator aber gut vorstellen, gerade wegen seiner Erfahrung. Mal sehen ob er auch mal irgendwie ins Geschehen mit einbezogen wird. Aber auf jeden Fall eine gute Wahl und eine interessante Mischung von Kommentatoren die du hier hast!

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Do Mai 26, 2016 7:59 pm


World Wrestling Entertainment präsentiert:
Monday Night RAW #1198
9. Mai 2016
Century Link Center, Omaha, Nebraska

"Tonight's the night!" erklärt das von Jim Johnston geschriebene RAW-Intro, als die Pyro knallt und eine erste Kamerarundfahrt durch das rappelvolle Century Link Center ermöglicht. Mauro Ranallo und John "Bradshaw" Layfield richten einen Gruß an die vielen Fans vor dem Bildschirm und zeigen sich einmal mehr erfreut über das Programm der nächsten beiden Stunden. Und was würde es dort nicht alles zu bestaunen geben! Im Hauptkampf bekomme es Samoa Joe mit Erick Rowan von der Wyatt Family zu tun, außerdem treten Alberto Del Rio und Rusev in einem freundschaftlichen Wettkampf gegeneinander an, um die Animositäten der vergangenen Wochen aus der Welt zu schaffen. Obendrein stehe eine ganz besondere Ausgabe vom "Highlight Reel" bevor. Chris Jericho werde einen langjährigen Freund vor die Kamera zerren, mit dessen (Trainings-)Unterstützung er bei Payback beinahe neuer World Heavyweight Champion geworden sei: Lance Storm!

Während das Theme von Goldust erklingt, resümiert Bradshaw die harschen Worte, die sowohl Jericho als auch Reigns in der vergangenen RAW-Ausgabe zu hören bekommen hätten. Würde auch nur einer der beiden vor Extreme Rules auf die Idee kommen, dem anderen an die Gurgel zu springen, sei das Match Geschichte – würde der Champion dem Herausforderer die Prügel rausschmeißen, wäre sogar dessen noch junge Titelregentschaft vorbei! Wer weiß, ob das für den heutigen Abend terminierte "Highlight Reel" nicht eine ganz besondere Wendung mit sich bringen könnte. Roman Reigns sei nicht gerade für sein ruhiges Temperament bekannt, und Chris Jerichos Schatz an kreativen Beleidigungen stehe seinem Talent im Ring in nichts nach! Der amtierende Champion sei, so schließt Mauro den Gedanken ab, selbstverständlich anwesend, um sich die lustige Unterhaltung unter Freunden anzusehen.

Goldust vs. Sin Cara
Konversiert wird im Ring nur mit der Sprache der filigranen Mattengewalt. Goldust hatte in den letzten Monaten wenig zu lachen, scheint aber in einer glänzenden Verfassung – und mehr als nur bereit, den Umschwung als Neustart zu nutzen. Ein Gedanke, der viele Kämpfer vor ihm unlängst beflügelte. Nicht zuletzt seinen heutigen Gegner Sin Cara, der nach einer Niederlage gegen Kumpel Kalisto einen weiteren Anlauf unternimmt, das WWE Universe von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Schon nach wenigen Sequenzen ergibt sich eine knallharte Auseinandersetzung, die weniger in der Luft als vielmehr auf der Matte stattfindet. Goldust nimmt mit verschiedenen Holds Fahrtwind auf, hindert den mexikanischen Wirbelwind bewußt an dessen Spezialitäten und scheint selten zuvor derart zielstrebig gewesen zu sein!



Doch wie es mit den hispanischen Hupfdohlen so ist, unterschätzt der langjährige Veteran und mehrfache Champion zunehmend die Schnelligkeit seines Kontrahenten. In den unmöglichsten Positionen packt Sin Cara Headscissors aus, bevor er auch schon munter durch die Gegend fliegt und den "Bizarre One" mürbe macht. Der Sohn von Dusty Rhodes verschafft sich mit seinen allerletzten Reserve zwar noch kurz die Oberhand, muß aber bald einsehen, heute nicht gewinnen zu können. Den Ansatz zum Final Cut kontert Sin Cara spielerisch mit einem Armdrag, eine Senton Bomb beendet den Kampf wenig später. Der Mexikaner hüpft mit erhobenen Armen aus dem Ring, Goldust scheint zu realisieren, mit 47 Lenzen langsam aber sicher doch einen Müh zu alt geworden zu sein. Braven Achtungsapplaus gibt's für die solide Leistung dennoch!
Sieger durch Pinfall: Sin Cara (nach 12:24 Minuten)

Ab hinter die Kulissen! Das fleißige Backstage-Bienchen Corey Graves hat die "Samoan Submission Machine" Samoa Joe entdeckt und sich prompt an deren Fersen geheftet. Der wie ein Kühlschrank mit Armen aussehende Athlet scheint zwar nicht in der besten Laune zu sein, "durch" muß er da jetzt aber trotzdem! Angesprochen auf das heutige Match gegen Erick Rowan und die verwirrenden Äußerungen Bray Wyatts, erklärt Joe fast schon stoisch, keinerlei Angst zu verspüren. Dieses Gefühl sei ihm nicht anerzogen worden, unbekannt. Wyatt würde bei ihm auf Granit beißen. Obgleich sein Ziel seit jeher die WWE World Heavyweight Championship sei, hätte er kein Problem damit, sich zunächst um die Wahnsinnigen kümmern zu müssen. Mit der langen und stolzen Historie der samoanischen Wrestling-Famile könnten jene es ohnehin nicht aufnehmen.

Glücklich und hoffnungsvoll in der Vergangenheit, heute doch etwas geknickt: Bo Dallas und Adam Rose schieben sich ins Seilgeviert, erstmals nicht ganz so glücklich über die vielen Packungen, die sie in den letzten Wochen nacheinander durch Usos, Ascension und Roman Reigns zu erleiden hatten. Doch Dallas würde, erklärt er im Ring, selbstverständlich nach wie vor an seine Künste "bo-lieven", er spüre einfach, daß es heute wieder bergauf gehen würde. Auch Rose stimmt zu: So gut RAW auch besetzt sei, die "große Nummer" seien eben immer noch die Social Outasts, klare Sache! Ein Fragezeichen hat dann allerdings Big Show im Gesicht. Nach mehreren Wochen Abstinenz zeigt sich der Gigant endlich wieder vor der Kamera und bewegt sich zielstrebig zum Ort des Geschehens.

Handicap Match
Big Show vs. The Social Outcasts (Adam Rose & Bo Dallas)

Das hat gerade noch gefehlt! Nach einer kurzen Werbepause klärt Mauro auf, daß wir nun tatsächlich ein Handicap Match erleben würden. Viel von einem Kampf gibt's dann aber nicht: Dallas und Rose tauschen zweifelnde Blicke aus, rennen mit vereinten Kräften auf den Hünen zu ... und werden nach einem Double Chokeslam geschultert! Das ging fix.
Sieger durch Pinfall: Big Show (nach 0:13 Minuten)

Der Sieger selbst kann ob dieser zweifelhaften Vorstellung nur mit dem Kopf schütteln, feiert anschließend mit seinen Fans und ist froh darüber, ausnahmsweise keine "Please retire!"-Gesänge an den übergroßen Latz geknallt zu bekommen. Der Riese verläßt den Schauplatz, wirft einen Blick auf die beiden Leichen und befragt die Fans, ob er sie gleich noch einmal abfertigen solle, um deren lächerliches Schauspiel endgültig zu beenden. Das Publikum ist einverstanden, doch bevor der mehrfache Titelträger das Vorhaben in die Tat umsetzt, drängt sich sein nicht minder großes Herz in den Fokus. Big Show packt sich Bo unter den linken Arm, Rose unter den rechten und scheint auch nach all den Jahren nichts von seiner gigantischen Kraft eingebüßt zu haben, als er die beiden vom Pech verfolgten Mitstreiter mit einem verschmitzten Lächeln hinter die Vorhänge trägt.

Wir landen erneut beim Kommentatorenpult, an dem John Layfield und Mauro Ranallo einen Blick auf den bereits in 13 Tagen stattfindenden Großevent Extreme Rules werfen. Sofern sich die beiden im Zaum halten könnten, würde Roman Reigns die WWE World Heavyweight Championship in einem I Quit Match gegen Chris Jericho aufs Spiel setzen. Durch RAW außerdem vertreten sei ein Elimination Match mit der Wyatt Family auf der einen, den Usos und Samoa Joe auf der anderen Seite. Nach einem Hinweis auf das laufende Turnier um die Heavyweight Championship vom Donnerstags-Brand SmackDown! richtet Layfield ein paar ernst gemeinte Worte an seinen ehemaligen Kollegen Michael Cole. In den letzten Jahren habe er es trotz aller Späße auf dessen Kosten genossen, ein Teil des gemeinsamen Kommentatoren-Teams zu sein. Es fehle ihm jetzt schon, seinen alten Freund bloßzustellen. Er hoffe, dessen private Probleme würden sich zeitnah in Luft auflösen: »Best of luck, Michael! Don't forget to call every now and then. We miss you here.«

Mit diesen freundlichen Worten landen wir in der Kabine der neben Alberto Del Rio bekanntesten Mexikaner des Brands. Kalisto sitzt, das läßt sich sogar durch die Maske erkennen, bedröppelt auf einer Holzbank, während Sin Cara seinem Kumpanen aufmunternd auf die Schulter klopft. Ja, er sei von ihm enttäuscht. Ja, er habe mehr erwartet. Ja, er nehme es nicht mit Humor, daß die so wichtige United States Championship an einen modernen Tunichtgut verloren ging. Doch er verzeihe seinem Freund und entschuldige sich für die ausgebliebene Hilfe in der letzten Woche. Dieses Benehmen sei einem respektierten Wrestler nicht angemessen gewesen. Nach diesen Worten klatscht sich umgehend der General Manager von Monday Night RAW, William Regal, ins Bild. Der Brite gesteht, große Achtung vor beiden Wrestlern zu haben. Außerdem habe er eine gute Nachricht im Gepäck: Auch wenn Kalisto nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen wieder Momentum gewinnen müsse, sei er sehr beeindruckt vom Willen und der Tatkraft Sin Caras. Nächste Woche bei RAW könne der Gesichtslose seine Agenda fortsetzen, wenn er auf einen Wrestler trifft, der nicht nur die Vereinigten Staaten personifiziert, sondern der gleichermaßen zu alter Kraft zurückgefunden hätte. Und um noch einen drauf zu legen, gehe es um die #1-Contendership der WWE United States Championship. "The All-American American" Jack Swagger vs. Sin Cara – in sieben Tagen entscheide sich, wer Apollo Crews bei Extreme Rules herausfordert!

Etwas Wrestling gefällig? Nach einem Werbepäuschen dient Monday Night RAW nur allzu gern mit der nächsten körperlichen Konfrontation! Rusev steht bereits im Ring und wird von der bezaubernden Lana flankiert, während Mauro Ranallo passend zum Einzug von Alberto Del Rio die etwas aus den Fugen geratene Gemeinschaft der beiden Streiter zusammenfaßt. Begab sich der Bulgare zunehmend auf den Kurs der biederen Jungs, rastete Del Rio in Kämpfen gegen Mark Henry und Cesaro völlig aus, verletzte sie mutwillig und endete bei Payback schlußendlich in einer Prügelei mit seinem ehemaligen Kumpanen! Beim letztwöchtigen RAW hingegen schlug der Mexikaner nettere Töne an, bat um ein freundschaftliches Duell im Ring – und untermauert sein lauschiges Ansinnen nun mit einem Handshake, den der treuherzige Rusev frohen Mutes akzeptiert.

Alberto Del Rio vs. Rusev (w/Lana)
Dumme Idee: Kaum kehrt der "Bulgarian Brute" seinem einstigen Freund für eine Millisekunde den Rücken, wird er auch schon mit Schmackes zwischen die Turnbuckles an den Ringpfosten geschossen. Nichts mit friendly fire, Del Rio lacht sich ins Fäustchen und verhöhnt den dusseligen Überrest der League Of Nations mit gezielten Tritten an die Schläfe. An ein Match scheint hier nur schwerlich zu denken, als der Mexikaner seinen Gegner am Ringpfosten verknotet und von außerhalb des Seilgevierts einen Armbar durchzieht! Die drohende Niederlage interessiert Alberto nicht.
Sieger durch Disqualifikation: Rusev (nach 0:58 Minuten)

Selbst Layfield ist von der völligen Rücksichtslosigkeit überrascht. Würde die Wyatt Family nicht ihren Irrsinn verbreiten, hätte Del Rio den Preis für den größten Fiesling RAWs mit Abstand sicher. Die Schmerzensschreie seines ehemaligen Gefährten halten den Aristokraten nicht davon ab, binnen weniger Wochen gleich den dritten Gegner verletzen zu wollen. Ringrichter und Offizielle versuchen zu retten, was zu retten ist, kommen aber erst in die Oberhand, als die Gesundheit Rusevs längst in Mitleidenschaft gezogen wurde. Selbst William Regal erscheint tobend am Ring und sieht sich prompt einer noch übleren Aktion ausgesetzt: Als Lana klärende Worte einfordert, wird sie von Alberto urplötzlich in die Absperrung befördert!!! Der General Manager brüllt herum, läßt Del Rio abführen und macht deutlich, ihm für dieses Vergehen eine unbezahlte Auszeit aufzudrücken! In den kommenden Wochen dürfe er sich gern auf seinen Hintern setzen und die Taten der letzten beiden Monate überdenken. Der angeschlagene Bulgare wird derweil auf einer Trage aus dem Blickfeld geschleppt.

Wir sind längst in der zweiten Stunde RAWs angekommen, durften weniger als 15 Minuten Wrestling bestaunen – läuft beim Montagsbrand! Besser wird es vorerst nicht, denn nach einer weiteren Unterbrechung ist das "Highlight Reel" aufgebaut! Chris Jericho erzählt stichpunktartig, wie sehr er Roman Reigns verabscheue. Gebaut wie ein Schrank, das Hirn in der Größe einer Erbse. Ginge es bei World Wrestling Entertainment gerecht zu, wäre "Y2J" längst zum neuen Heavyweight Champion geworden. Warum? »Because that son of a gun tapped like a bitch!« Doch heute sei Jericho nur froh, seinen besten Freund begrüßen zu können. Den Mann, mit dem er debütiert sei und der ihm in den letzten Wochen das härteste Training seines Lebens abverlangt hätte: Lance Storm!

Der Weltenbummler ist zügig am Start und marschiert mit eiskalter Miene zum Ring, wo er sich kurz von den wenigen Gesichtern, die sich noch an ihn erinnern, feiern läßt. »If I could be serious for a minute!«, blökt der mehrfache Champion ins Mikro, bevor er sich dann doch zu einem Lächeln und einem freundschaftlichen Handshake durchringt. Lustige Späßchen unter alten Freunden! Storm erklärt, die Fans nicht mit großen Reden belasten zu wollen – jene seien ohnehin noch nie seine große Stärken gewesen. Stattdessen lobte er Jericho für seine hervorragende Form, die ihm in den letzten beiden Monaten selbst alles abverlangt habe. Die gemeinsamen Trainings-Stunden in der Storm Wrestling Academy (cheap plug!) sei wie ein Zeitfenster in vergangene Tage gewesen und hätte ihre Freundschaft aufs Neue mobilisiert. Er sei stolz, Jericho in seinem Leben zu wissen und freue sich im gleichen Atemzug über die vielen Schüler, die sich mittlerweile bei World Wrestling Entertainment verdingen würden. So erhalte Emma nächste Woche ein Match um die International Women's Wrestling Championship, während Tyler Breeze bei SmackDown! beweisen würde, welcher Kampfgeist ihn beseele. Außerdem ...

Nichts außerdem! "The Truth Reigns" knallt aus den Boxen und bringt den amtierenden WWE World Heavyweight Champion Roman Reigns zum Vorschein, der keine Lust auf die lausige Nummer im Ring zu haben scheint. Uneingeladen schaut er konsequent beim "Highlight Reel" vorbei und gibt sarkastischen Szenenapplaus. »Are you done?«, bringt - im Seilgeviert angekommen - seine weniger angenehme Seite zum Vorschein. Der Titelträger gibt zu verstehen, seine Zeit nicht mit so einem Unsinn verschwenden zu wollen. In zwei Wochen mache er Jericho dem Erdboden gleich, an dieser Stelle solle er sich lieber von seinem Kumpel verabschieden, bevor der ihn nur noch an seinem Grab besuchen könne. Jericho kontert, Reigns bei Extreme Rules erneut zur Aufgabe zwingen zu werden, ihn zu einer Fußnote in der großartigsten Titelregentschaft aller Zeiten zu machen. »Why don't you move on from rhetoric to real action ... right now?«, bremst der Champion den Herausforderer aus.

Im Gegensatz zu Jericho sei Reigns hier, um Fäuste sprechen zu lassen. Die Worte von William Regal? Unwichtig, das Roman Empire sei nicht mehr zu stoppen. Doch keine Sorge: Um die Träume von "Y2J" nicht zu zerstören, werde er 13 Tage lang warten, ehe dessen Gesicht endgültig aus den Analen WWEs getilgt werde. Heute allerdings ... – Lance Storm liegt nach einem Spear Tackle auf dem Boden!!! Jericho möchte sofort auf Reigns losgehen, bemerkt jedoch in allerletzter Sekunde, daß sein Titelmatch damit Geschichte wäre. Der Champion lacht ihm zynisch ins Gesicht, reißt Storm mit einer Powerbomb zu Boden und wirft ihn außerhalb des Rings in die Treppe. »Your best friend, huh?«, lacht Roman, als er weiter auf Storm eintritt, bevor er ihn vor die Füße Jerichos rollt. Mit einem schier diabolischen Lachen geht's zurück zu unseren Sponsoren, dieses Chaos muß aufgeräumt werden!

Peyton Royce vs. Tamina Snuka
So viel zu JBLs Vermutungen, Jericho und Storm hätten einen Plan aushecken können! In Wirklichkeit nutzte Reigns die Gunst der Stunde, agierte als Party Crasher und machte sich den befohlenen Nichtangriffspakt von William Regal auf ganz eigene Weise zu Nutze. Im Ring erleben wir in just dieser Sekunde eine weitere Schülerin vom gefallenen Lance Storm: Peyton Royce debütierte erst vor wenigen Wochen mit einem Sieg über die zierliche Mary Dobson und hat mit Tamina Snuka eine dezent andere Größenordnung vor sich. Die "Superfly"-Tochter macht deutlich, auf Nahrungssuche zu sein, sieht sich aber doch einigen Offensiven ihrer australischen Gegnerin ausgesetzt. Am Ende reicht es nicht für die ehemalige KC Cassidy. Nach dem Superfly Splash ist die Sause durch!
Sieger durch Pinfall: Tamina Snuka (nach 7:24 Minuten)

Erst Rusev, jetzt Lance Storm. Nachdem RAW in der letzten Woche einen fast schon handzahmen Eindruck hinterließ, knallt es nun, zwei Wochen vor Extreme Rules, wieder so richtig. Und dabei war die Wyatt Family noch nicht einmal zu sehen! Mauro Ranallo und John Layfield gehen noch einmal detailliert auf die vergangenen 90 Minuten ein und geben ein Update zum Gesundheitszustand Storms. Der sei zwar ein austrainierter Wrestler, der sich täglich fit halte, könne auf seine alten Tage aber auch nur noch schwerlich mit überraschenden Attacken dieser Güteklasse umgehen. Momentan werde er mit Chris Jericho an seiner Seite in das nächstgelegene Krankenhaus überführt. Rippenprellung, möglicherweise gar ein -bruch, seien sehr wahrscheinlich.

Auf zu netteren Zeiten? Wir wissen es nicht! Corey Graves hat sich hinter den Kulissen Tamina Snuka geschnappt. Die Siegerin gibt zum Besten, hart an sich gearbeitet zu haben, um in die großen Fußstapfen ihres Vaters treten zu können, wenn die Zeit reif sei. Mit derartigen Leistungen wäre es hoffentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis sie als Herausfordererin für die International Women's Wrestling Championship in Betracht gezogen werde. Und schon die nächste Unterbrechung: Nia Jax erscheint aus dem Nichts, baut sich mit all ihrer Körpermasse vor Tamina auf und schüttelt abschätzig mit dem Kopf. Sie wolle eine Chance auf den Titel wahrnehmen? Dann solle sie sich bei Regal schnellstens um ein Match mit ihr bewerben. »'cause I'll be next in line!«

Erick Rowan (w/Braun Strowman) vs. Samoa Joe
Rustikal, rustikaler, unser heutiger Main Event! Nach den mehr als nur chaotischen Stunden halten sich ausgerechnet die Wyatts merklich zurück – vorerst zumindest! An der Seite Rowans taucht ausschließlich Braun Strowman auf, um mit verschränkten Armen die wenige Meter vor ihm stattfindende Schlacht zu begutachten. Daß sich Joe und Rowan hier keineswegs um einen netten Plausch oder wertvolle technische Manöver sorgen, steht außer Frage. Der Kampf ist ein kräftiger Schlagabtausch zweier Giganten, die auf ihre jeweils eigene Art kaum einen Millimeter zurückweichen. Rowan gelingt es, Joe mit einigen Clotheslines und Shoulder Blocks zu schwächen, fliegt aber alsbald in hohem Bogen aus dem Ring, nur um keine 10 Sekunden später wütenden Blickes auf das Apron zu klettern. So geht das hier nicht!



Nach der kleinen Unterbrechung wird die Geschwindigkeit angezogen, jede kommende Aktion wuchtiger. Die beiden Tiere begeben sich in mehrere Kraftproben und wollen mit aller Macht untermauern, der stärkere Kombattant zu sein. Rowan hat einen Ticken mehr Kraft, scheitert aber zunehmend an der unterschätzten Athletik seines Gegners. In den richtigen Momenten punktet der Samoaner immer wieder mit schnellen Kicks, kann sogar einen total verrückten Pele ins Ziel bringen. Rowan entkommt nur mit allerletzter Kraft dem Coquina Clutch und befindet sich schlußendlich sitzend auf dem dritten Seil. Joe deckt den Irren mit Schlägen ein und versucht sich völlig außer Kontrolle an einem Muscle Buster! Noch bevor die Aktion durchgezogen werden kann, geht das Licht aus, der Ringrichter bricht ob des technischen Versagens ab.
No Contest (nach 14:37 Minuten)

Wer hätte es gedacht: Bray Wyatt steckt hinter der Nummer und läßt Joe gehörig auflaufen. Der Samoaner schaut nicht schlecht, als er plötzlich per Sister Abigail auf dem Boden landet und sich diesmal nicht seinem Schicksal erwehren kann. Kane hat sich vor dem Ring zu Strowman gesellt und bewacht den Ort des Geschehens analytisch nach potentiellen Rettern. Jene bleiben allerdings aus. Grund genug für eine Märchenstunde Bray Wyatts. Der Geisteskranke fragt Joe, ob seine Aufopferung diese Schmach relativieren könne. Er habe sich für seine samoanischen Verwandten eingesetzt, um jetzt auf dem Boden zu verrotten – ohne das kleinste bißchen Hilfe. Die große samoanische Wrestling-Familie sei nie mehr als ein Zweckbündnis gewesen, eine Illusion.

Doch die Wyatt Family hätte alles unter Kontrolle. Als sich Joe den Dienern Sister Abigals in den Weg gestellt habe, sei sein Todesurteil gefällt worden. So gern er die Zähigkeit des Samoaners auch wahrnehme, so klar sei beiden, daß die totale Zerstörung Joes jederzeit eingeleitet werden könne. »Your little friends won't help you, Joe. The only one who can save you ... is me!« Wyatt kann sein Lachen in gewohnt-manischer Weise kaum zurückhalten, als sich Mauro Ranallo und JBL für zu verrückte zwei Stunden entschuldigen. Viel Spaß bei SmackDown!, wir sehen uns in sieben Tagen!

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Mai 30, 2016 8:13 pm
- LIVE from Wells Fargo Arena, Des Moines, IA / 12.05.2016 -


Weeelcome to Thursday Night SmackDown! Ein ohrenbetäubendes Feuerwerk leitete die LIVE Übertragung aus der Wells Fargo Arena im wunderschönen Des Moines, Iowa ein. Nicht nur die Fans waren heiß auf das anstehende Spektakel, sondern auch das neuformierte Team am Headset. Byron Saxton und die äußerst liebreizende Renee Young begrüßten ihren neuen Kollegen, die Ikone Sting, zu seinem ersten Auftritt als Kommentator für Shane McMahon’s Blauen Brand. Der alte Fuchs lenkte die Aufmerksamkeit allerdings postwendend von sich ab und richtete sie auf das laufende Turnier um die WWE Championship. Letzte Woche hatten wir schon einige tolle Kämpfe zu sehen bekommen und auch heute stünde jede Menge Konfliktpotential auf dem Speiseplan. It’s Showtime!

Singles Match
Titus O’Neil vs. Curtis Axel

Den Anfang machten Curtis Axel und der verschollen geglaubte Titus O’Neil. Dessen ehemaliger Tag Team Partner, Darren Young, war nach einer bitteren Niederlagenserie ebenfalls untergetaucht. Titus war allerdings wieder in Amt und Würden und fest entschlossen sich mit einem Ausrufezeichen zurückzumelden. Curtis hatte der geballten Wucht und Dominanz des ehemaligen Prime Time Player fast nichts entgegenzusetzen und musste nach dem Clash of the Titus recht bald die Heimreise antreten.
Winner by Pinfall (4:21 Minuten): Titus O‘Neil

That’s crazy
Noelle Foley war auch diese Woche wieder in Action und interviewte gleich mal AJ Styles für uns. Der Wrestling Globetrotter sei bis in die Haarspitzen motiviert dieses Turnier um den WWE World Title für sich zu entscheiden. Er konnte sich bisher in jeder Promotion in der er angetreten war zum Champion krönen und die WWE sollte dabei keine Ausnahme bilden. Schon als kleiner Junge habe er davon geträumt WWE Champion zu werden und Nichts und Niemand könne ihn von diesem Vorhaben abhalten. Ein kurzes Räuspern unterbrach diesen Gedanken von Styles und die Kamera fing Dean Ambrose ein! AJ:“It’s you again.“ Dean grinste:“Yup! That’s a nice little dream you have, AJ. But this right here…This is WWE! There ain’t no Walt Disney Happy Ending…at least not for you!“ AJ nickte entschlossen:“Good Luck in the Tournament, Dean. You’ll need it!“ Dean:“Hey! Wouldn’t it be cool if we actually meet again somewhere down the road in this Tournament?“ AJ:“Yeah, that would be…PHENOMENAL.“ Dann ließ er Dean stehen, der sich lächelnd zu Noelle drehte:“That would be…CRAZY!“ Dann verließ auch er die Interviewzone und Noelle Foley gab etwas verunsichert zu ihren Kollegen am Ring zurück.

WWE Championship Tournament
The Miz /w. Maryse vs. Ryback /w. Sheamus

Der IC Champ kam gut gelaunt und gebräunt aus dem Kurzurlaub zurück, doch im Ring wartete ein angriffslustiges Monster auf ihn. Maryse gab natürlich ihr Bestes um ihren Göttergatten zu neuen Triumphen anzufeuern, doch Ryback lief von Anfang an auf Hochtouren. Nur selten konnte Miz den Brocken mit seiner Schnelligkeit aus der Fassung bringen. Als er ihn sogar schon zum Ansatz in das Skull-Crushing Finale nahm, drehte der Wind plötzlich und Ryback konterte mit dem Shell Shocked. Das folgende Cover war nur noch Formsache und der Einzug in die nächste Runde des Turniers beschlossene Sache. Mit Ryback wird in Zukunft wohl zu rechnen sein!
Winner by Pinfall and advancing in the Tournament (5:13 Minuten): Ryback

Obsessed
Bevor es mit dem nächsten Match weiterging, brachte uns die Regie in den Backstage-Bereich der Wells Fargo Arena. Dort sahen wir Bubba Ray Dudley auf einer Equipment Kiste sitzen und ein Foto anstarren. D-Von stieß dazu und wollte seinen Halbbruder zum Aufbruch bewegen, doch der fixierte das Foto in seiner Hand mit irrem Blick. D-Von riss ihm das Ding aus der Hand und nun konnten auch die Fans in der Halle erkennen, dass sich Carmella auf dem Foto befand. Bubba ging D-Von fast an die Gurgel, doch der forderte seinen Partner auf, sich doch endlich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sie hätten die große Chance zum ersten Mal in ihrer Karriere den wichtigsten Einzel-Titel der Welt erringen zu können. Dies sollte doch wichtiger sein als eine Barbie Puppe aus Staten Island. D-Von warf das Foto zu Boden und machte sich auf den Weg zum Ring. Bubba hob es wieder auf und steckte es nach einem kurzen Kuss in seine Tasche.

WWE Championship Tournament
AJ Styles vs. D-Von Dudley /w. Bubba Ray Dudley

Die Dudley Boyz waren also extrem fokussiert, allerdings variierten ihre Ziele gewaltig. D-Von war fest entschlossen, sich im Herbst seiner Karriere etwas mehr Hüft Gold zuzulegen. Bubba träumte eher vom Hüftschwung einer ganz besonderen Dame. Zur Überraschung vieler Fans konnte D-Von das Aufeinandertreffen mit dem äußerst populären AJ Styles total offen gestalten. Der Stil-Mix zwischen geschliffenem High Flyer und knallhartem Brawler zauberte ein echt ansehnliches Spektakel in den Ring. Bubba bekam davon allerdings recht wenig mit, denn er riskierte in regelmäßigen Abständen einen Blick auf das Foto von Carmella. Nach einem Tornado DDT sollte der Phenomenal Forearm von AJ folgen, doch da wachte Bubba plötzlich auf und schubste ihn vom Seil in den Ring. Der Ringrichter brach das Match sofort ab und disqualifizierte D-Von für den Eingriff seines Halbbruders. Im Ring bekam AJ nun die geballte Wut der Dudleys zu spüren und sollte sogar dem 3-D zum Opfer fallen, doch nach dem D-Von ihn in die Luft gehoben hatte verwandelte Styles die Vorlage und räumte den völlig überraschten Bubba mit dem Phenomenal Forearm aus dem Weg. Bis D-Von realisierte was hier gerade abging, hatte sich AJ schon aus dem Ring verkrümelt und feierte das Weiterkommen im Turnier mit seinen vielen Fans.
Winner by DQ and advancing in the Tournament (5:49 Minuten): AJ Styles

How you doin‘?!
Wir besuchten Enzo & seine Crew im Backstage-Areal der Arena. Während wohl gerade eine kleine Taktikbesprechung im Gange war, stieß Sami Zayn hinzu und wurde sofort mit einem energischen „Hey! Ho! How you doin‘?“ begrüßt. Während sich das Trio vor Sami aufbaute hob dieser beschwichtigend die Arme und versicherte, in Frieden gekommen zu sein. Er habe das Match zwischen Kevin Owens und Big Cass letzte Woche genauestens verfolgt und empfand es als große Ungerechtigkeit, dass der Hüne sich auf diese Weise aus dem Turnier verabschieden musste. Sami versprach Enzo, dass er es keinesfalls ausnützen würde wenn sich die Dudley Boyz ein weiteres Mal einmischen sollten. Das Match zwischen den Beiden solle fair verlaufen und einen würdigen Sieger hervorbringen.

Women’s Division
Natalya vs. Paige

Nun war endlich die Zeit für das schöne Geschlecht gekommen. Auf dem Weg zum Ring präsentierte Paige ihr brandneues „Queen Killa!“ T-Shirt und wurde von den Fans frenetisch empfangen. Keine Frage! Würden wir in einer gerechten Welt leben, würde die kesse Britin hier nicht nur ein neues Shirt zum Ring transportieren, sondern auch den Women’s Championship Belt. Nattie Neidhart würde wohl ebenfalls gerne wieder ein Wort um den Titel mitsprechen, doch sie hatte alle Hände voll zu tun um sich gegen eine extrem schlecht gelaunte Paige ihrer Haut zu erwehren. Die Britin setzte von Anfang an auf harte Aktionen und fiel auch durch unfaire Attacken auf. Einen Running Power Slam konnte sie nur durch einen gezielten Griff in Natalya’s Augen abwehren. Nach dem anschließenden Piledriver folgte eine etwas bizarre Szene. Paige richtete ihre ausgeknockte Gegnerin kurz auf und strich ihr die Haare aus dem Gesicht. Dann nahm sie Blickkontakt mit den Kommentatoren auf und leckte das Gesicht ihrer Gegnerin ab.



The Hell?! Die Fans waren auch etwas verdutzt, doch Paige brachte mit dem Ram-Paige sofort wieder Stimmung in die Bude. Das Cover ging durch und Paige machte auf eindrucksvolle Art und Weise klar, dass sie Charlotte keineswegs so einfach vom Haken lassen würde.
Winner by Pinfall (4:21 Minuten): Paige

Soar like an Eagle
Nach diesem etwas kontroversen Auftritt von Paige, klärten uns die Kommentatoren über den aktuellen Stand im Turnier um den neuen WWE Championship Titel auf. Mit ihren Siegen heute konnten sich sowohl Ryback als auch AJ Styles bereits für die nächste Runde qualifizieren. Ein Blick auf das Turnier Bracket verriet uns, dass wir uns nächste Woche unter anderem auf Tyler Breeze vs. Big E und eben Ryback vs. AJ Styles freuen konnten. Wem sich Kevin Owens und Neville in der nächsten Runde stellen mussten, würden erst die letzten beiden Matches des heutigen Abends ans Tageslicht bringen.

Crazy Chick
Noelle Foley erschien wieder auf unseren TV Geräten und kündigte ein Interview mit Paige an. Allerdings blieb es hier beim Versuch, denn Paige schob die rasende Reporterin einfach aus dem Weg. Dieser wurde aber doch noch von Jemandem gekreuzt…und zwar von Sasha Banks. Ein Raunen ging durch die Menge und in den Augen der beiden Damen funkelte es gewaltig. Nach einem intensiven Staredown übernahm Sasha das Wort und gestand ihrem Gegenüber zu, ein „Crazy Chick“ zu sein, doch wenn es einer Frau zustehen würde die Herrschaft der Queen zu beenden, dann ihr…The Boss! Paige begann nach kurzer Denkpause lauthals zu lachen ehe ihr plötzlich wieder das Gesicht einfror. Sie trat einen Schritt näher und blickte Sasha tief in die Augen. „Fuck The Boss!“ (That’s not PG!!!) Paige schob nun auch Sasha bei Seite und ließ sie und eine verdutzte Noelle Foley zurück.

WWE Championship Tournament
Sami Zayn vs. Enzo Amore /w. Big Cass & Carmella

Trotz aller guten Vorsätze endete dieses Aufeinandertreffen recht schnell im totalen Chaos. Dies lag natürlich nur bedingt an Sami und Enzo selbst, sondern an den Nebendarstellern. Nach knapp 2 Minuten erschienen, wie auf Kommando, die Dudley Boyz in der Halle. Enzo & Cass ließen sich natürlich sofort von ihren Erzrivalen provozieren und starteten eine Prügelei außerhalb des Rings. Während Sami sich vornehm raushielt, tauchte in seinem Rücken plötzlich Kevin Owens im Ring auf. Nun schepperte es nicht mehr nur neben, sondern auch im Ring gewaltig. Shane McMahon tauchte mit einer Handvoll Ringrichter in der Halle auf, um diesem Wahnsinn endlich Einhalt zu gebieten. Er verbannte außer Sami und Enzo sämtliche Beteiligten aus der Halle und ordnete an, das Match neu zu starten. Sollte sich hier noch jemand einmischen, würde er sofort auf unbestimmte Zeit suspendiert werden. Als sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, lieferten sich Sami und Enzo ein tolles Match. Dieses fand nach knapp 7 Minuten ein Ende, als Sami nach dem Helluva Kick den siegbringenden Pinfall erzielen konnte. Ein Handshake zwischen den Beiden sorgte dann doch noch für einen würdigen Abschluss dieser chaotischen Auseinandersetzung.
Winner by Pinfall and advancing in the Tournament (6:26 Minuten): Sami Zayn

Welcome to the Asylum
Während im Ring mittlerweile wieder etwas Ruhe eingekehrt war, ging es im Backstage-Bereich weiterhin hoch her. Shane McMahon und seine Crew, inzwischen auch durch einige Security Leute verstärkt, hatten alle Hände voll zu tun Ordnung in die chaotische Szenerie zu bringen. Zuerst wurde Kevin Owens der Halle verwiesen, da er hier absolut nichts verloren hätte. Big Cass und Carmella wurden in ihre Umkleidekabine geschickt und sollten dann gemeinsam mit Enzo die Heimreise antreten. Bubba erinnerte er daran, dass dieser gleich sein Turnier Match gegen Dean Ambrose vor der Brust hätte und D-Von wurde sogleich zurückgepfiffen und ebenfalls in seine Umkleidekabine verbannt. Als sich die Menschentraube langsam auflöste und Shane sich gestresst durch die Haare fuhr, kam im Hintergrund Dean Ambrose zum Vorschein. Er ging langsam auf Shane zu und legte ihm den Arm um die Schulter. „Welcome to the Asylum!“ Dann klopfte er seinem Chef noch aufmuntert auf den Rücken und ging grinsend Richtung Ring.

WWE Championship Tournament
Bubba Ray Dudley vs. Dean Ambrose

Ein turbulenter Abend neigte sich langsam dem Ende zu, denn im letzten Match der heutigen Ausgabe von SmackDown! trafen Bubba Ray Dudley und Dean Ambrose aufeinander. Hier wurde der letzte Teilnehmer des Viertelfinals im Turnier um den „Winged Eagle“ ausgefochten und die beiden Kontrahenten schenkten sich überhaupt nichts. Bubba war ohnehin schon aufgeputscht durch die Ereignisse des Abends und lud den „Lunatic Fringe“ zu einem Faustkampf der rustikalen Sorte ein. So etwas ließ sich Ambrose natürlich nicht entgehen und so flogen die Fäuste in hohem Bogen durch die Luft um die Gesichter des jeweiligen Gegenübers zu deformieren. Innerhalb weniger Augenblicke fanden sich die Raufbolde neben dem Ring wieder und nützten allerlei Hilfsmittel um sich einen Vorteil zu verschaffen. Bubba hämmerte Ambrose zum Beispiel an die Ringtreppe, was der Publikumsliebling mit einem Sling Shot auf das Kommentatorenpult beantwortete. Im Eifer des Gefechts schnappte sich Ambrose sogar kurzfristig Sting’s Baseball Bat um einen Homerun der besonderen Art über den Zaun zu zimmern. Zum Glück hatte Bubba die dafür notwendigen Bälle im Gepäck. Nach dem die Umgebung unsicher gemacht wurde, verlagerte sich die Action wieder zurück ins Seilgeviert. Ein Snap DDT bereitete einen Flying Elbowdrop von Ambrose vor. Aus dem folgenden Cover konnte sich Bubba allerdings befreien. Ambrose setzte nach und beförderte seinen Gegner in die Ringecke. Nach dem Corner Forearm Smash sollte ein Bulldog folgen, doch Bubba konterte mit dem Bubba Cutter! Das nahm Ambrose für’s Erste die Luft aus den Segeln. Dudley übernahm nun seinerseits das Kommando und brachte unter anderem einen Side Slam, einen Samoan Drop und einige Bionic Elbows an den Mann. Für den Sieg reichte dies aber natürlich nicht, da mussten schon größere Kaliber aufgefahren werden. Ein Spinebuster raubte dem „Lunatic Fringe“ die Luft, doch er konnte sich noch rechtzeitig aus dem Cover befreien. Bubba bereitete das Publikum auf das bevorstehende Ende des Kampfes vor, denn er kündigte die Bubba Bomb an. Zur Freude der Fans konnte Ambrose diese aber mit dem Dirty Deeds kontern und damit den wichtigen Sieg einfahren.
Winner by Pinfall and advancing in the Tournament (8:22 Minuten): Dean Ambrose



Dean Ambrose zog also als letzter Teilnehmer ins Viertelfinale des Turniers um den „Winged Eagle“ ein. Während seiner Siegesfeier fiel ihm auf, dass Carmella’s Foto aus Bubba’s Tasche gefallen war. Er hob es auf und warf einen prüfenden Blick auf die „Princess of Staten Island“. Inzwischen hatte sich aber auch D-Von Dudley wieder auf den Weg zum Ring gemacht. Die Fans wollten Ambrose mit Zurufen warnen, doch Bubba’s Halbbruder gelang der „Pearl Harbor Job“. Einige harte Schläge fanden ihr Ziel, doch Ambrose hielt dagegen und konnte auch D-Von den Dirty Deeds verpassen. Die Dudley Boyz hatten für einen Abend genug gelitten, doch zu allem Überfluss steckte Ambrose auch noch Carmella’s Foto ein und verließ damit die Halle. Ob er mit dieser Aktion so einfach durchkommen wird? Die nächste Ausgabe von SmackDown! wird uns bestimmt Aufklärung liefern. Bis dahin…Stay True to the Blue!
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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mi Jun 01, 2016 12:30 pm
So Raw is War, mal sehen was es dieses Mal kann...

° Lance Storm heute bei RAW, echt interessant. Mal sehen was er so zu melden hat...Sin Cara mit dem Sieg im Opener passt natürlich perfekt. Goldust braucht den Sieg nicht, mal sehen ob der Satz im Match das er schon 47 ist was zu bedeuten hat und er gegeben falls bald abtritt. Samoa Joe dann mit einer passenden Promo, denke auch das er den heutigen Main Event gewinnen wird. Sollte eigentlich der Fall sein. The Big Show darf dann die neue Jobber Squad abfertigen. Passt auf jeden Fall, mal sehen was du mit The Big Show vor hast. Ich bin ja der Meinung das man so viel aus dem mittlerweile Veteran raus holen kann. Auch eine schöne und kleine Referenz zu Smackdown! mit Michael Cole, gefällt mir auf jeden Fall.

° Die Story rund um Sin Cara und Kalisto geht dann auch passend weiter. Schön ist natürlich das Sin Cara die Chance gegen Jack Swagger bekommt. Die große Frage ist echt was hie passiert. Beide Männer sind quasi dafür gemacht zu gewinnen. Bei beiden macht es Sinn, richtig geil gebookt. Mal sehen ob Kalisto hier das Zünglein an der Waage sein wird. Alberto Del Rio rastet dann vollkommen aus, geile Scheiße. Gefällt mir echt gut, vor allem da er nun eine Auszeit bekommt. Ob er sich das gefallen lässt? Ich glaube es eher weniger, das macht ihn nur noch wütender. Nun wird die Fehde richtig wild, dass kann ja was werden...

+ Das Highlight Reel war dann richtig stark. Lance Storm mit einem netten Hype für seine Schüler und Roman Reigns war dann der Wahnsinn. Genau so muss man den Charakter booken. Die Attacke gegen Lance Storm macht sowas von Sinn. Jericho kann nur anschauen wie Storm fertig gemacht wird, denn er darf ja nichts machen. Richtig geil, das Segment hat es mir voll gegeben und macht mich auf das Match bei Extreme Rules nur noch heißer. Richtig starkes Booking und vor allem hat man keine Ahnung wen man nun gut finden soll, Reigns oder Jericho. Echt starkes Booking. Tabaktuch oder eher gesagt Hut ab!

° Der Sieg von Tamina Snuka geht dann auch klar, mal sehen wie sie bei dir positioniert wird...Nia Jax kommt dann auch bei dir an. Schöne Sache, mag sie ja sowieso. Mal sehen was du aus ihr machst. Die Konfrontation mit Tamina macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Der Main Event war dann auch passend gebookt. Der No Contenst macht natürlich Sinn um beide Worker mehr oder weniger zu schützen, auch wenn Joe eigentlich der Sieger am Ende war. Wyatt dann mit harten Worten gegenüber dem Bündnis der Samoaner. Mal sehen wie Wyatt Samoe Joe "retten" möchte. Sehr geiler Abschluss der heutigen RAW Show.

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mi Jun 01, 2016 7:41 pm
Schauen wir mal was der goldene Shane so macht

° Titus O'Neil also mit Sieg im Opener geht auch klar, mal sehen ob du mal was aus Curtis Axel machst. Den finde ich auch ganz cool eigentlich. AJ Styles gegen Dean Ambrose kann ich mir auch sehr gut als Finale vorstellen. Bin gespannt wie weit die beiden Männer es schaffen werden. Mal sehen wer der World Champion wird, kann mir im Moment noch nichts ausmalen. Ryback mit einem Sieg geht auch klar, er ist eine Naturgewalt und darf gerne weiter oben in der Card platziert werden. Aber das er weit im Turnier kommt glaube ich nicht. Das die Gebrüder Dudley so fixiert auf Carmella sind tut der Storyline sehr gut und bringt gut Tiefe, an einen Sieg von D-Von glaube ich nicht. Bubba könnte ich mir hingegen sehr gut vorstellen das er weiter kommt...

° AJ Styles kommt dann eine Runde weiter aber die Dudleys haben ihre Position klar gemacht und werden als Tag Team gut gepushed und der Phänomenale kommt auch durch seine Moves danach sehr gut weg! Sami Zayn macht dann auch seine Position bei Enzo und seiner Crew klar, dass ist gut gemacht wie alles in einander verläuft. Das mag ich sehr! Paige geht weiter ihren Weg und leckt dann noch Natalya ab, ich mag ihre Rolle im Moment echt sehr! Wieder fabelhaftes Booking. Die Matches für nächste Woche klingen auch alle fein, dass kann ja was werden. Sami gewinnt dann sein Match und ich bin echt gespannt ob er innerhalb des Turniers noch auf Kewin Owens trifft.

° Nun geht es also richtig ab, die Halle ist von allen Störenfrieden leer. Der Main Event war richtig stark und der Sieg von Deam Ambrose in diesem Match geht klar. Die Szenen nachdem Match waren stark. Die Dudleys werden echt gut dargestellt und durch das Foto wieder alles sehr verworren. Echt eine sau geile Sache. Respekt!

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Do Jun 02, 2016 10:16 pm
Sephirod schrieb:+ Das Highlight Reel war dann richtig stark. Lance Storm mit einem netten Hype für seine Schüler und Roman Reigns war dann der Wahnsinn. Genau so muss man den Charakter booken. Die Attacke gegen Lance Storm macht sowas von Sinn. Jericho kann nur anschauen wie Storm fertig gemacht wird, denn er darf ja nichts machen. Richtig geil, das Segment hat es mir voll gegeben und macht mich auf das Match bei Extreme Rules nur noch heißer. Richtig starkes Booking und vor allem hat man keine Ahnung wen man nun gut finden soll, Reigns oder Jericho. Echt starkes Booking. Tabaktuch oder eher gesagt Hut ab!

Vielen, vielen, vielen Dank für das Lob zu dem Segment!! Das Szenario trug ich schon ein paar Wochen gedanklich herum, so hat's mir dann sehr viel Spaß gemacht, das alles auf diese Weise durchzuziehen. Ich hoffe, ich klinge nicht arrogant, aber ich fand die Geschichte selbst echt gelungen. Freut mich also umso mehr, daß ich mit dem Gedanken nicht allein da stehe. Smile

Abgesehen davon, daß ich Reigns auch in der Realität momentan total großartig finde, macht mir die "Arbeit" mit seinem Charakter mit am meisten Spaß. Hypersimple Auseinandersetzungen sind mir die liebsten, aber die Reigns-Jericho-Fehde funktioniert hier einfach mit einer herrlichen Ambivalenz. Kein Charakter ist klar Face oder Heel, beide haben einfach nur ein Ziel vor Augen, das sie unbedingt erreichen möchten. Da agiert mal Jericho "böse", dann wieder Reigns -- ich glaube, das paßt bei den beiden auch einfach besonders gut. Ich bezweifel stark, daß man so was in der wirklichen WWE bringen könnte, aber im Diary sind zumindest diese Freiheiten glücklicherweise da. Very Happy

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Do Jun 02, 2016 10:37 pm
... und jetzt noch schnell zur SmackDown!-Kritik!

Wieder eine sehr angenehme Länge, dadurch gleichermaßen eine schön kompakte Veranstaltung, die alles rübergebracht hat, was von ihr zu erwarten gewesen ist. Ich klinge sicherlich schon wie eine fehlerhafte Schallplatte, aber mir gefällt der Kram mitsamt der vielen Details und Kleinigkeiten einmal mehr sehr gut!

Kann mir vorstellen, daß du mit den Dudley Boys gar keine allzu großen Ideen hast, ich empfinde sie aber als perfekten Kontrast zu nahezu all deinen jungen Wilden. Das sind einfach zwei etwas in die Jahre gekommene Veteranen, die immer noch in der Lage sind, massiv Arsch zu treten -- und denen, gerade im Fall von Bubba, auch kein bißchen Charisma fehlt. Vor der Show habe ich mich schon sehr auf die Matches gegen AJ und Ambrose gefreut, enttäuscht wurde ich nicht. Und wirklich eben DAS kann ich mir unter deiner Fuchtel dauerhaft vorstellen. Es war richtig, die beiden gegen Enzo und Cass verlieren zu lassen, sie haben weiterhin unheimlich viel "Leben" übrig, um den Brand in den nächsten Monaten locker mitformen zu können. Persönlich könnte ich sie mir sehr gut als Übergangs-Main-Eventer vorstellen, die ob Erfahrung und ihrer perfekten Zusammenarbeit vielen Jungspunden voraus sind. Nach der Fehde mit Lesnar mag das ein enormer Abstieg sein, aber es ist mein voller Ernst: Eine längere Konfrontation zwischen dem Irren Ambrose und dem nicht minder verrückten Bubba stelle ich mir unheimlich großartig vor! Die beiden passen wie Arsch auf Eimer, ich hoffe also, daß sich die Sache mit Carmellas Foto in diese Richtung fortsetzt.

Den Rest kürze ich wieder etwas zusammen: Paige ist mit ihrer verrückten Ader ein gesunder Kontrast zu den restlichen Damen (und verdammt noch mal furchterregend!); ich freue mich genauso, daß es Ryback ins Viertelfinale geschafft hat. Der Sieg über The Miz könnte trotz Heel-Heel in einer baldigen Konfrontation um US oder Tag Team Championship münden, dazu hab ich den "Big Guy" in seinen letzten Monaten bei WWE echt ins Herz geschlossen. War 'ne gute Idee, diese dämliche RVD-Gedächtnis-Gear ins Jenseits zu schicken. Wink Ähnlich wie die Dudleys sind Ryback und auch Sheamus wieder so ein herrlicher Gegensatz zu den "Neulingen". Im Halbfinale hoffe ich auf Breeze, AJ, Owens und Ambrose. So was wie Big E gegen Owens fänd ich aber ebenfalls enorm unterhaltsam.

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Jun 06, 2016 6:06 pm


World Wrestling Entertainment präsentiert:
Monday Night RAW #1199
16. Mai 2016
Greensboro Coliseum, Greensboro, North Carolina

In nur sechs Tagen steht die zweite Großveranstaltung der neuen Zeitrechnung bevor, die Fans von Monday Night RAW können ihre Freude kaum verbergen! Nach Intro und knalligen Explosionen beginnt eine Kamerafahrt, die nicht nur zahlreiche erfreute Gesichter, sondern schließlich auch unsere beiden Kommentatoren zum Vorschein bringt. Mauro Ranallo und John "Bradshaw" Layfield begrüßen die Fans vor den Bildschirmen und blicken auf spannende Stunden, die jedem Sports-Entertainment-Fan das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Im Hauptkampf treffe International Women's Wrestling Champion Asuka auf Emma, außerdem bekommen es Jack Swagger und Sin Cara in einem #1 Contenders Match zu tun. Der Sieger erhalte das Recht, United States Champion Apollo Crews herauszufordern!

Und damit beginnt der Spaß auch schon: General Manager William Regal kündigt sich an, marschiert schnurstracks in den Ring und bedankt sich bei den Fans für die anhaltende Unterstützung. Obwohl sein Brand mittlerweile genügend Zeit gehabt hätte, sich vom plötzlichen Abschied Vince McMahons zu erholen, habe er die vergangenen Tage nur mit Kopfschmerzen ertragen. Um der drohenden Anarchie Herr zu werden, müsse er leider Sanktionen und Strafen aussprechen, immerhin dürfe es nicht sein, daß sich RAW-Athleten mit kontinuierlichen Angriffen in Szene setzen oder gar Non-Wrestler attackieren. Alberto Del Rio werde, nachdem er zahlreiche Wrestler verletzt und Rusev-Managerin Lana in die Ringabsperrung befördert hat, für vier Wochen unentgeltlich suspendiert. Die Wyatt Family müsse in Form von Kane und Erick Rowan auf Vorbereitungszeit verzichten und sich der bei RAW noch ungeschlagenen Ascension stellen, Roman Reigns ...

Kommt gleich persönlich! Das leicht abgewandelte Shield-Theme "The Truth Reigns" spaltet das Greensboro Coliseum und bringt den Champion mit seinem schmierigsten Grinsen hervor. Im Ring angekommen, weiß Reigns - wie sollte es anders sein? - nichts von einem Regelverstoß. Regal habe ihm und Chris Jericho vor zwei Wochen aufgetragen, bis zur Großveranstaltung auf jede körperliche Konfrontation zu verzichten. "And that's exactly what I did", fügt der Titelträger hinzu, bevor er dem General Manager einen belustigten Blick zuwirft. Der Brite nickt angespannt mit dem Kopf und verurteilt umgehend den Angriff auf Lance Storm, der seine Karriere beendet habe und nicht mehr als Wrestler zur Verfügung stehe. So lang er Monday Night RAW als Kindergärtner betreue, seien Ausfälle dieser Art nicht verhandelbar. Reigns habe einen angenehmen Abend vor dem wichtigen Titelkampf verspielt und werde sich einem wütenden Rückkehrer gegenübersehen, der nach seiner durch Alberto Del Rio erlittenen Verletzung endlich wieder genesen sei: Mark Henry! Und, ach ja, den Kampf gebe es "right now!"

Non-Title Match
Roman Reigns (c) vs. Mark Henry

Eine kurze Werbeunterbrechung später erklingt der Ringgong als Startschuß für eine wenig filigrane Auseinandersetzung. Mark Henry ist sichtlich gewillt, das Beste aus dieser Situation zu machen und kann sich, so erklärt Mauro nachvollziehbar, mit einem Sieg problemlos als nächster #1 Contender positionieren. Der Champion ist zwar zunächst überrumpelt und wird gleich mehrfach unter der Masse seines Gegners begraben, kommt im weiteren Verlauf des Kampfes jedoch kontinuierlich besser ins Geschehen. Henry nutzt den Ansturm seines Gegners für einen Big Boot, mäht Reigns mit einer knallharten Clothesline aus den Schuhen, verschätzt sich allerdings beim World's Strongest Splash. Während der Gewichtheber ob der Lappalie schmerzverzerrt über den Boden rollt, begibt sich Roman in Position, um dieses Treiben zu beenden.



Als sich Henry mit Hilfe der Seile auf seine kummergeplagten Füße kämpft, hat der amtierende World Champion bereits seine Faust geladen. Der Superman Punch fällt den farbigen Kühlschrank wie einen Baum, beendet dessen Abend zum Leidwesen vieler Fans mit einer weiteren Niederlage.
Sieger durch Pinfall: Roman Reigns (nach 8:44 Minuten)

Viel Zeit zum Feiern bleibt für den amtierenden Titelträger nicht. Ringrichter Chad Patton streckt eben noch dessen Hand in die Luft, da verdunkelt sich die Halle und ein Einspieler auf dem Titan Tron übernimmt den Fokus. Chris Jericho gibt abfälligen Applaus und zu verstehen, sich noch immer in Kanada zu befinden. Glückwunsch, Roman: Es sei tatsächlich gelungen, das harte Trainings-Regiment zu stören. Doch bei Extreme Rules komme er nicht mit einer solchen Schandtat davon. Lance Storm befinde sich längst auf dem Weg der Genesung und werde mit Freude live vor Ort begutachten können, wie Roman Reigns um sein niederträchtiges Leben schreien und seine Aufgabe verkünden werde. Es gebe einen Grund, warum Jericho in den ersten Jahren seiner Karriere als "Lionheart" bekannt gewesen sei – und eben diesen schlummernden Löwen habe der Champion aus seinem Tiefschlaf geweckt. "This lion's hungry", schließt der Herausforderer ab.

Damit hinter die Kulissen: Der rasende Reporter Corey Graves wird seinem Aufgabenfeld mehr als nur gerecht und bemüht sich auch diesmal wieder um genervte Gäste. Emma steht neben ihm und bekommt schon bei der ersten Frage einen Kotzkrampf. Wie könne es Graves nur wagen, sie auf den Gesundheitszustand ihres Trainers Lance Storm anzusprechen? Der heutige Abend drehe sich ausschließlich um sie und ihren nahenden Titelgewinn. Asuka mag eine große Nummer bei NXT gewesen sein, doch RAW sei ein ganz anderes Biest. Mit Emmas Erfahrung auf der großen Bühne könne es die Japanerin nicht einmal ansatzweise aufnehmen, überhaupt sei die Titelübergabe in London eine Farce sondergleichen gewesen! Im Hauptkampf werde die Ungerechtigkeit aus der Welt geschafft.

Dana Brooke vs. Nikki Storm
Gleich zweimal durfte Nikki in den letzten Wochen eine harte Abreibung über sich ergehen lassen, heute sind die Wunden geheilt. Dana Brooke scheint ihre schottische Gegnerin kein bißchen ernstzunehmen und wird schnell von einer gezielten Ohrfeige aus der Fassung gebracht. Die nächsten Minuten schreiben sich von selbst: Während Dana ihre Kraftvorteile in die Waagschale wirft, gelingt es Nikki bald, die Bodybuilderin aus ihrem Element zu nehmen. Auf der Matte agiert die Gefährtin Emmas zeitweilig wie ein Fisch an Land, bevor sie sich mit einem kräftigen Überwurf aus der mißlichen Lage befreien kann. Danach geht es schnell: Dana punktet mit mehreren Clotheslines, wird aber alsbald von einem Inside Cradle überrascht, aus dem sie sich erst in der allerletzten Millisekunden befreien kann. Total perplex über diese Aktion sieht Dana den folgenden Implant DDT gar nicht erst kommen!
Sieger durch Pinfall: Nikki Storm (nach 4:11 Minuten)

Nikki freut sich wie ein Honigkuchenpferd über ihren ersten Sieg und erhält die ihr zustehende Anerkennung der Zuschauer, als wir ein weiteres Mal in den Backstage-Bereich blicken. Dort landen wir in der Kabine der Usos, die nicht ganz erfreulichen Besuch von ihrem "Kollegen" Samoa Joe erhalten. Der fragt ohne Begrüßung oder sonstige Freundlichkeiten, wo die Jungs letzte Woche geblieben seien. Er helfe ihnen im Kampf mit der Wyatt Family aus der Patsche, könne andererseits aber nicht einmal mit ihrer Unterstützung rechnen? So funktioniere das nicht! Jey erklärt, beide hätten sich nach den wiederholten Konfrontationen mit den Wahnsinnigen eine kurze Auszeit erbeten und wird sofort unterbrochen: "That's the point!" Nicht nur gehöre es sich nicht für Samoaner, vor Verantwortung zu fliehen, im Kampf gegen die Wyatts könne es außerdem keine freien Tage geben. Man wisse nie, wann sie zuschlagen würden! Die feigen Usos seien eine Schande für die große samoanische Wrestling-Familie. Denn könne man sich nicht einmal untereinander mehr auf den anderen verlassen, sei das stärkste Band, das die Menschheit auf Lager habe, überflüssig.

WWE United States Championship #1 Contenders Match
Jack Swagger vs. Sin Cara

Bradshaw erklärt am Kommentatorenpult, sich in den letzten Tagen ganz besonders auf den nun anstehenden Kampf gefreut zu haben, symbolisiert er doch den spannenden Umbruch, den der Roster Split mit sich gebracht habe. Beide Wrestler waren vor WrestleMania nahezu vergessen, kämpfen nun aber wieder um einen regelmäßigen Platz in den Hauptkämpfen. Swagger besinnt sich auf seine alten Ringerfähigkeiten, Sin Cara hat mit seinem neuen Feindbild ungeahnte Charakterzüge an den Tag gelegt. Mauro stimmt eifrig zu und labt sich an einem schnellen Schlagabtausch, der das Match eröffnet. Keiner der beiden Kämpfer ist in der Lage, die Oberhand zu sichern. Den ersten Nadelstich setzt Sin Cara: Als Swagger zwischen den Seilen nach draußen kegelt, mäht der Maskenträger seinen Kontrahenten blitzschnell um!



Sin Cara schickt den "All-American American" in die Ringtreppe, der Kampf verläuft zunehmend verbissener. Den Ansatz zu einer Springboard Rana kontert Swagger geistesgegenwärtig mit einer Powerbomb in die Ringecke, wonach er das Tempo erstmals zu seinen Gunsten manipuliert. Das Ringertalent hält den Wirbelwind auf der Matte, bearbeitet gezielt dessen Beine und sieht nach der Swagger Bomb fast wie der sichere Sieger aus. Sin Cara kommt im letzten Moment ins Seil, muß sich aber gleich mit einer weiteren Gefahr auseinandersetzen: Unter jubelnden Zuschauern skandiert der ehemalige World Champion ein motivierendes "We, the people!", bevor auch schon der Swagger Lock sitzt! Der Maskierte kämpft mit seinen Sinnen, sieht zwischenzeitlich gar bewußtlos aus, kämpft sich dann aber doch frei. Swagger wird mit einem Überroller in die Seile befördert und urplötzlich per Cradle auf den Brettern gehalten, wobei Sin Cara gleichermaßen am Höschen zieht: 1 ... 2 ... 3!
Sieger durch Pinfall: Sin Cara (nach 9:01 Minuten)

Ringrichter John Cone hat selbstverständlich nichts gesehen und kann den wütenden Swagger allerhöchstens damit vertrösten, sich noch einmal das Band anzusehen. Sin Cara hat sich längst aus dem Staub gemacht und erhält, wie Mauro Ranallo am Pult zum Besten gibt, ein United States Championship Match bei Extreme Rules. John Layfield weist im gleichen Atemzug darauf hin, welche Spannung in der Luft liege: Nachdem Apollo Crews ausgerechnet Kalisto entthront habe, könne der Maskenträger seinen Freund nun rächen. Daß auch Jack Swagger keineswegs aus der Rechnung genommen werden könne, sei nach dem irregulären Sieg Sin Caras klare Sache. Ob die kleine Schweinerei Konsequenzen mit sich führen werde, lasse sich erst in den kommenden Tagen abschätzen. Mauro unterbricht seinen Kollegen und verkündet "Breaking News".

Und damit landen wir erneut bei Corey Graves. Der hat eine ganz besondere Krone der Schöpfung an seiner Seite und ist selbst erstaunt, an dieser Stelle mit ihr rechnen zu können: Stephanie McMahon! Die Co-Besitzerin von RAW wird mit einem lautstarken Pfeifkonzert begrüßt, scheint sich aber wenigstens vom bei WrestleMania erlittenen Spear Tackle erholt zu haben. Die Fans kann sie gleich vertrösten, es gehe ihr einzig und allein um das erste International Women's Wrestling Championship Match. Stephanie erklärt ihren Stolz über die Entwicklungen der Damen-Divisionen von RAW, SmackDown! und NXT. Ihr Vater habe ihre Vision möglicherweise nie teilen können, doch sie werde ihr Bestes geben, um sowohl die Damen als auch das WWE Universum zufriedenzustellen. Asuka oder Emma? Steph bleibt diplomatisch, lobt Champion und Herausforderer für ihren Willen und freut sich auf ein spannendes und ausgeglichenes Match.

The Ascension (Konnor & Viktor) (w/Stardust) vs. The Wyatt Family (Erick Rowan & Kane) (w/Braun Strowman)
Sechs mindestens dezent gestörte Persönlichkeiten auf einmal, was kann da schon passieren? Der Kampf gleicht erwartungsgemäß einer Prügelei mit vereinzelt eingestreuten Wrestling-Aktionen. Die Wyatt Family beginnt stark, doch die perfekte Team-Arbeit der gegnerischen Hünen setzt immer wieder Akzente. Daß die Ascension in den vergangenen Monaten kaum über die B-Shows hinausgekommen ist, scheint sie mehr denn je anzuspornen, das Ruder rumzureißen. Nach dem Fall of Man gegen Kane gelingt fast die Sensation, doch der Wyatt-Neuling wird kurz vor knapp von seinem "Bruder" Erick gerettet. Am Ende sorgt ausgerechnet Stardust für die Entscheidung, als er sich bei einem Whip-in verschätzt und versehentlich seinem eigenen Partner Konnor die Beine wegzieht. Rowan punktet mit einem gigantischen Full Nelson Slam, der Kampf ist vorbei.
Sieger durch Pinfall: The Wyatt Family (nach 7:25 Minuten)

Stardust schlittert in den Ring und sorgt sich um seine Mannen, bekommt aber keinerlei Freundlichkeit präsentiert. Während die Wyatt Family geschlossen das Seilgeviert verläßt, setzt es, kaum ist Konnor wieder auf den Beinen, den Fall of Man! Das Alter Ego von Cody liegt geschlagen auf dem Boden und sieht Sternchen (...), ehe Viktor ihn mit Anlauf vor das Kommentatorenpult wirft. Diese Geschäftsbeziehung scheint beendet! Auf der anderen Seite marschieren Kane, Rowan und Strowman die Rampe hoch ... und werden dort auf einmal von Samoa Joe begrüßt. Die "Samoan Submission Machine" hat offensichtlich den Verstand verloren, sich allein dieser Übermacht zu stellen. Doch noch bevor er dem Erdboden gleichgemacht wird, springen auch schon die Usos auf die Rampe. Das Donnerwetter vor einer Stunde hat gefruchtet!

Gemeinschaftlich stürmt das Trio auf die Wahnsinnigen zu und beginnt einen verrückten Brawl, der mal eben quer durch die Ringgegend führt. Was immer General Manager William Regal mit seinem Strafenkatalog bezwecken wollte, scheint schon wieder komplett vergessen. Kein Wunder, daß der Brite persönlich auf der Rampe erscheint und mindestens 30 Offizielle anschickt, das Chaos zu beenden. Das dauert – läßt sich aber schlußendlich doch bewerkstelligen. Regal gibt sich ausnahmsweise geschlagen. Es sei unmöglich, diesen Haufen Testosteronbomber zu regulieren. Was habe er als General Manager zu erledigen? Nun, er lasse Mutter Natur freien Lauf. Am Sonntag werde es nicht zu einem "normalen" Elimination Match der sechs Beteiligen kommen. Nach der heutigen Prügelei könne es nur eine Lösung geben, die passend zum Event selbst benannt ist: Extreme Rules!

Eine letzte Schalte in den Backstage-Bereich haben wir noch. Zum nunmehr dritten Mal hat Corey Graves die Ehre, uns auf das historische erste International Women's Wrestling Championship Match einzustimmen. Der Reporter erklärt, nie zuvor so nervös gewesen zu sein, hätten die Damen das Gesicht der Promotion doch selten derart geprägt. Der Trend, den Lita und Trish Stratus vor mehr als einem Jahrzehnt gestartet haben, sei nun zu einem wahren Flächenbrand mutiert. Bevor er ans Pult abgeben könne, habe er nach Emma und Stephanie den obligatorischsten aller Gäste parat: die Titelträgerin Asuka! Ehe Graves allerdings auch nur einen einzigen Diskussionspunkt ansprechen kann, watschelt Funaki ins Bild. Der offizielle Übersetzer bricht das Interview ab, Asuka werde alle Fragen im Ring beantworten. Wow!

International Women's Wrestling Championship
Asuka (c) vs. Emma

Die Damen haben noch keinen einzigen Strike oder Lock ausgetauscht, da liegt bereits eine unbeschreibliche Atmosphäre in der Luft. Selbst die weniger frauenfreundlichen Wrestling-Fans hält es nur vereinzelnd auf dem Sitz, jeder anwesende Zuschauer weiß, einer Schlacht beizuwohnen, über die noch lange diskutiert werden wird. Und tatsächlich geht es frühzeitig rund: Asuka und Emma versuchen umgehend, sich mit gezielten Chops und Forearms um den Verstand zu bringen, ihre eigene Dominanz zu untermauern – oder die jeweils andere wenigstens an ihren eigenen Fähigkeiten zweifeln zu lassen. Keine der beiden Damen verzieht trotz großer Schmerzen in den wiederkehrenden "Kraftproben" auch nur eine Miene, sondern zeigt sich mit fast schon heroischer Ausstrahlung in einem unglaublichen Wettstreit.

Emma geht nach einer knallharten Lariat zu Boden, beweist zum ersten Mal im laufenden Kampf, ein Mensch zu sein, erstaunt aber schnell: Statt wenigstens einen Moment zum Durchatmen zu verwenden, stellt sie sich der Titelträgerin sofort wieder gegenüber und knallt ihr üble Forearms an den Kopf. Asuka kontert mit einem Spinkick, schickt Emma ein zweites Mal auf die Bretter ... nur um sie erneut wieder auf die Beine kommen zu sehen! Die Japanerin nimmt die "Herausforderung" zu noch härteren Mitteln gelassen, lächelt sogar und begibt sich in die Seile, nur um von einem schnellen Dropkick erwischt zu werden. Die Aspirantin ist mehr als nur "game" und hat trotz ihrer Heel-Attitüde die ersten Fans um sich geschart, die ihren heutigen Auftritt schon jetzt honorieren. Die erste kurze Pause ergibt sich, als Asuka nach dem gefühlt 20. Schlagabtausch mit einem German Suplex zu Werke schreitet.



Erst nach mehr als 10 Minuten sind die Grenzen ansatzweise abgesteckt. Asuka bemüht sich um einen kurzen Moment der Ruhe, tritt Emma vor sich her und wird beinahe durch ein Small Package geschultert! Die Herausfordererin macht ernst, geht die Titelträgerin mit einem harten Belly To Belly Suplex an und befördert sie anschließend sogar aus dem Ring. Die Fans sind sich mit jeder fortschreitenden Minute weniger eins: Zu den angemessenen "Let's go, Asuka!"-Rufen mischen sich immer lauter werdende "Let's go, Emma!"-Chants. Verkehrte Welt bei RAW! Asuka landet in der Ringtreppe, wird hart gegen das Kommentatorenpult geworfen. Emma unterbricht den Count, rennt in die Seile und fliegt mit einem Suicide Dive nach draußen! Zurück im Ring wird's problematisch: Die Japanerin versucht sich an einem Missile Dropkick – und erwischt auf einmal Ringrichter Drake Wuertz!

Vorhang auf für Dana Brooke: Die Kumpanin der Australierin stürmt den Ring und verabreicht Asuka eine kleine Medizin der Schmerzen. Glücklicherweise geht diese Störung nicht lange gut. Als Dana den Champion parathält, um Emma einen Schlag mit dem Titelgürtel zu ermöglichen, wird ihr das Gold versehentlich selbst an die Nase gepfeffert! Während der Angreifer leblos zu Boden und aus dem Seilgeviert kippt, bekommt Emma bereits einen Roundhouse Kick an den Latz geknallt. Wuertz ist etwas benebelt zur Stelle, zählt aber nur einen Two Count. Asuka hat genug, positioniert sich zum alles entscheidenden Ansturm, wird aber urplötzlich mit einem Michinoku Driver zu Boden gehämmert! Oder doch nicht? Trotz des üblen Aufpralls steckt ein Teil von Emmas Extremitäten wie von Zauberhand in einem Armbar! Die Herausfordererin keucht und schwitzt, doch hier hilft alles nichts: Drake Wuertz sieht die Gefahr eines Armbruchs und hat keine andere Wahl, als den Kampf abzubrechen!
Sieger durch technische Aufgabe und weiterhin International Women's Wrestling Champion: Asuka (nach 22:34 Minuten)

"What a fight", resümieren unsere beiden Kommentatoren, bevor die vielen Highlights in einem schnell produzierten Video aufgearbeitet werden. Asuka kämpft sich schmerzverzerrt auf die Beine, hält sich den Nacken und fällt wieder um. So kurz stand Emma vor dem Sieg! Die junge Dame aus Australien moniert die Arbeit des Ringrichters, muß aber selbst einsehen, kaum noch ihren Arm bewegen zu können und einer schwerwiegenden Verletzung entgangen zu sein. Asuka schafft es mit der Unterstützung der Seile auf die Füße, schnappt sich den Gürtel und hält Emma das Patschehändchen hin, um diesen Schlagabtausch respektvoll zu würdigen. Die Verliererin scheint kurz einverstanden, hält ihrer Rivalin jedoch bloß einen ausgestreckten (und selbstredend verpixelten!) Mittelfinger ins Gesicht. So kann's gehen!

Mauro Ranallo und John Layfield finden ihre Sprache nur unter schweren Anstrengungen wieder. Der Kampf war deutlich zu viel für die beiden! Trotzdem gibt es wichtige Informationen, steht doch in nur sechs Tagen Extreme Rules bevor! Dort komme es endlich zum heißersehnten zweiten Aufeinandertreffen von Roman Reigns und Chris Jericho, während United States Champion Apollo Crews sein Gold gegen Sin Cara aufs Spiel setzen müsse. Außerdem: Wyatt Family gegen Samoans in einem Extreme Rules Elimination Match. Noch mehr? Klar: Kein Fan solle auf die Idee kommen, SmackDown! auszulassen. Dort gehe das Turnier um die große Krone des Brands in die zweite Runde. Das war's für heute: Viel Spaß am Donnerstag und bis dann!

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Jun 06, 2016 10:56 pm
Nun geht es wieder Rund bei RAW, jetzt gehts los...

° Das Programm für heute Abend klingt ja schon einmal richtig nais. Kann ja gut abgehen...William Regal macht schon einmal klar wie es bei seinem RAW Brand lang geht. Roman Reigns bekommt dann wieder schöne weitere Schliffe seines Charakters und das er gleich gegen einen Brocken wie Mark Henry ran muss passt ja perfekt. Das Reigns dann gewinnt musste sein und damit macht er nochmals klar das er als Champion die perfekte Wahl ist. Das Video Segment von Chris Jericho war dann auch ziemlich stark. Auch wenn ein Titelwechsel eigentlich keinen Sinn macht, wird dieser immer glaubhafter in der Fehde. Echt stark gemacht! Der Löwe ist hungrig, sehr schön!

° Emma dann auch mit passenden Worten, mal sehen was heute Abend alles passieren wird. Nikki Storm hat dann auch ihren ersten Sieg. Sehr schön, sie passt echt gut in deine Womens Division. Einen schönen Start hat sie bei dir bekommen. Samoe Joe hat dann nur harte Worte für die Usos übrig. Mal sehen was da noch kommt, Joe hat seinen Standpunkt klar gemacht. Das ist schon einmal eine sehr gute Sache! Sin Cara kann dann mit leichten Heel Tendenzen gewinnen, passt echt sehr gut. Auch Jack Swagger hätte mir als Sieger gut gefallen. Aber sehr schön gelöst. Stephanie McMahon hyped dann das Womens Wrestling innerhalb der WWE. Sehr schön, mal sehen ob das generell noch etwas zu bedeuten hat.

° Die Wyatts untermauern dann auch ihren Status und gewinnen ihr Match, passt perfekt. Der Brawl nach dem Match war dann klasse und Samoa Joe untermauert auch erneut seinen Status. Sehr schön, die Usos sind dann auch da. Perfekt! Das Match beim Pay Per View wird richtig stark werden. Davon kann man ausgehen, eine wahre Schlacht wird das werden. Funaki hat dann die passenden Worten parat. Der Main Event war dann sicherlich der Wahnsinn und Emma bekommt es richtig eingefahren. Kann aber klar machen welche Position sie hat, das man Dana Brooke nochmal gesehen hat war auch passend. Sehr geil gebookt das Ganze!

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mi Jun 08, 2016 11:20 am

- LIVE from Bon Secours Wellness Arena, Greenville, SC / 19.05.2016 -

Nur noch eine Ausgabe von SmackDown! trennte das WWE Universum vom nächsten Pay-Per-View Event namens „Extreme Rules“! Diesmal meldeten sich Byron Saxton, Renee Young & „The Icon“ Sting LIVE aus Greenville, South Carolina zu Wort. Das Turnier um die neue WWE Championship war längst in die heiße Phase eingedrungen und heute Abend würden sich die letzten 4 Kandidaten auf den Titel herauskristallisieren. Während der Stinger noch ein wenig in Erinnerungen an seinen ersten Titelgewinn schwelgte, ertönte die Musik von Shane O’Mac himself…

Layin‘ the SmackDown!
Vince McMahon’s Sprössling hatte sich längst zu einem der populärsten Performer des Blauen Brands gemausert und wurde dementsprechend frenetisch von den Fans in der Halle empfangen. Einen kleinen Muhammed Ali Shuffle in Ehren konnte auch der gute Shane nicht verwehren. Leichtfüßig tänzelte er zum Seilgeviert und schüttelte dabei zahlreiche ausgestreckte Patschhändchen der Fans. Im Ring erleichterte er Lilian Garcia ihres Mikros und hieß sämtliche Mitglieder des WWE Universums Herzlichst Willkommen! Die chaotischen Zustände letzte Woche lägen ihm noch heute im Magen, denn er nehme das Turnier um die WWE Championship äußerst ernst. Dieser Titel besitze jede Menge Prestige und wurde von den Besten der Besten in diesem Sport getragen. Dieses stolze Ansehen sollte nicht durch Eingriffe, Ablenkungen und Betrug jeglicher Art beschmutzt werden. Deshalb ordnete er an, dass sämtliche Matches im Turnier One-on-One ablaufen sollten. Keine Manager, Freunde oder Ähnliches seien erlaubt. Bei Missachtung dieser Anweisung drohen den handelnden Personen drakonische Strafen. Zum Abschluss wünschte er den Fans noch Viel Spaß bei der Show und verabschiedete sich wieder in seine Kommandozentrale.

WWE Championship Tournament
Big E vs. Tyler Breeze

Nach Shane’s Ansprache war es auch schon Zeit für das erste Viertelfinale des Turniers. Kofi und Xavier durften ihren Kumpel, Big E, ja nicht zum Ring begleiten, doch der ließ sich trotzdem etwas für seinen Einzug einfallen. Während Tyler Breeze schon im Ring auf ihn wartete kopierte er einfach dessen Entrance. Doch anstatt eines Smartphones hatte der Spaßvogel eine Packung Booty-O’s an seinen Selfiestick gepackt. Dieser Gag kam natürlich bei den Fans bestens an. Bei seinem Gegner eher weniger und so stürzte sich der Kanadier frohen Mutes in die Schlacht. Tyler kam in den letzten Wochen immer besser in Schwung und so konnte er auch die Anfangsphase dieses Matches für sich entscheiden. Als er in seinem grenzenlosen Übermut allerdings die Booty-O’s Packung zerfetzte, erweckte er Big E zu neuem Leben. Wie eine Dampfwalze ging er zu Werke und schleuderte den armen Prince Lucky…äh…Pretty quer durch den Ring. Nach knapp 8 Minuten drohte Breeze das endgültige Aus, denn Big E schulterte ihn locker zum Big Ending. Mit letzter Kraft konnte sich Tyler befreien und stieß seinen Gegner in die Ringecke. Genau dort hatte sich allerdings der Ringrichter postiert um nicht im Weg zu stehen. Big E konnte einen Aufprall in allerletzter Sekunde abwenden und musste dafür den Beauty Shot einstecken. Zur Überraschung der Fans konnte sich Big E nicht mehr aus dem Cover befreien und Tyler Breeze zog tatsächlich in die „Final Four“ ein. Wer hätte das noch vor einigen Wochen für möglich gehalten?!
Winner by Pinfall and advancing in the Tournament (7:58 Minuten): Tyler Breeze

NXT – How you doin‘?
NXT tourte diese Woche ein wenig durchs Land und bekam Verstärkung vom SmackDown! Roster zur Verfügung gestellt. Unter anderem traten Tye Dillinger, Curtis Axel, Natalya und Becky Lynch für den kleinen Bruder von RAW und SmackDown! auf. Doch auch Enzo Amore, Big Cass & Carmella gaben sich ein vielumjubeltes Stelldichein. Neben ein paar Eindrücken aus den Matches gab es auch Material von diversen Fan Axxess Veranstaltungen zu sehen. Dort wurde der kleinen Jessica aus New York ein Traum in Form von Foto und Autogramm mit ihrem Idol, Carmella, erfüllt. Lange währte die Freude allerdings nicht, denn ihr signiertes Poster wurde umgehend von Alexa Bliss in Fetzen gerissen. Flankiert von ihren Lakaien, Blake & Murphy, riskierte die kurze Blondine auch noch eine dicke Lippe und bezichtigte Carmella der Lüge. Denn entgegen ihrer Aussagen könne sie es doch in Wahrheit kaum erwarten von den Dudley Boyz auf einem Tisch flachgelegt zu werden. Überflüssig zu erwähnen, dass die Security nach diesen Worten alle Hände voll zu tun hatte um eine handfeste Prügelei zwischen den beiden Lagern zu unterbinden. Um Big Cass zu bändigen waren fast 6 Leute nötig während Enzo von einem einzigen riesigen Glatzkopf unter den Arm weggetragen wurde. Immer was los bei N-X-T!

Feed me more
Tyler Breeze hatte also sein „Final Four“ Ticket bereits gebucht, doch wer würde ihm folgen? Ein Insert verriet uns, dass AJ Styles im nächsten Match auf eine Hälfte der amtierenden Tag Team Champions, nämlich Ryback, treffen würde. Dieser befand sich gerade in finalen Vorbereitungen auf den Kampf und wurde von seinem Tag Team Partner, Sheamus, richtig heiß gemacht. „Just look at you, Fella! You‘re Big! You‘re Strong! You‘re a MONSTER!“ Ryback betrachtete sich bei diesen Worten grinsend im Spiegel. „This AJ Fella is flying around the ring…jumping…spinning…flipping…like an annoying Fly! What do Big Guys like us do to a small annoying Fly? We squash it!“ Ryback lächelt:“Feed me more!“ Sheamus:“Exactly! Last week you beat The Miz!“ Ryback:“Feed me more!“ Sheamus:“Today you will beat AJ Styles!“ Ryback:“Feed me MORE!“ Sheamus:“We beat the New Day to become Tag Team Champions, Fella!“ Ryback:“Feed…me…MOOORE!“ Sheamus:“3 more wins and you are the NEW WWE Champion!“ Ryback schlug mit den Fäusten auf den Tisch und brüllte noch mal:“FEED…ME…MOOOOOOORE!“ Sheamus klopfte seinem Partner auf die Brust und schickte ihn in die Schlacht:“Now get in this ring and squash AJ Styles! Take the next step to your destiny, Fellaaaaaa!“ Ryback ließ einen gewaltigen Schrei los und stürmte mit voller Wucht DURCH die geschlossene Tür. Dieser Mann war definitiv bereit!!! Allerdings erwischte er die falsche Tür und stand nun etwas verwirrt in der Toilette rum. Sheamus schüttelte fassungslos den Kopf während Ryback sich mit einem „Crap!“ auf die Suche nach der richtigen Tür machte.

WWE Championship Tournament
AJ Styles vs. Ryback

Nachdem es Ryback erfolgreich ohne Navigationssystem in den Ring geschafft hatte, erlebten die Fans ein wahrlich großartiges Match. Die knapp 10 Minuten boten den Fans ein recht abwechslungsreiches Spektakel. AJ konnte immer wieder mit seinen großartigen Flugeinlagen und seinem Speed punkten, während Ryback mit brachialer Power zu Werke ging. Auch wenn die Gunst der Leute eindeutig auf Seiten von AJ Styles lag, erkannten auch die Kommentatoren die gebotene Leistung von Ryback respektvoll an. Er hatte in den letzten Wochen, ähnlich wie Tyler Breeze, einen gewaltigen Schritt nach vorne gemacht und könnte ihn Zukunft einer der Topstars von SmackDown! werden. Nach einer Victory Roll konnte AJ beinahe den Sieg einfahren, doch er wurde mit einer krachenden Clothesline zu Boden gehämmert. Ryback legte mit einem Shoulderbreaker nach und nahm Styles danach in den Ansatz zum Shell Shocked. Der ehemalige IWGP Champion konnte sich aber aus der misslichen Lage befreien und setzte Ryback mit krachenden Kicks an beide Beine zu. Diesen Baum musste AJ erstmal fällen. Immer wieder attackierte er die Beine Ryback’s mit Kicks, Dropkicks, Chopblocks, etc. Der Ansatz zum Styles Clash endete in einem Back Body Drop. Es folgte ein Belly-to-Belly Suplex und das Cover: 1…2…Kick Out! Ryback mit einem Whip-in in die Ringecke…Big Splash! Noch ein Whip-in und wieder ein Big Splash hinterher, doch diesmal flog er in das ausgestreckte Bein AJ’s. Styles sprang geschmeidig wie eine Katze auf das Toprope und kam mit einem High Cross Body angeflogen. Ryback fing ihn locker ab und verpasst ihm einen Powerslam. Er klopfte sich an den Kopf und gab AJ zu verstehen, dass diese Aktion „Stupid!“ war. Es folgte ein Whip-in, doch AJ sprang plötzlich auf das oberste Seil und kam wie ein Boomerang mit dem Phenomenal Forearm zurück. Geistesgegenwärtig fing Ryback ihn ab und verpasste AJ in einer Bewegung den Shell Shocked! NEIN! Wieder ein Konter von AJ! Er rollte sich von Ryback’s Schultern und nahm ihn aus heiterem Himmel in den Calf Killer!!! Mitten im Ring!!! Styles legte alles rein was er noch hatte und Ryback brüllte wie am Spieß. Langsam zog er sich Richtung der rettenden Seile, doch der Schmerz wurde einfach zu groß und er klopfte ab. Was für ein Fight!
Winner by Submission and advancing in the Tournament (9:27 Minuten): AJ Styles



Standings
Byron Saxton wischte sich den Schweiß von der Stirn, Sting spendete beiden Kontrahenten Applaus und Renee Young erläuterte den Fans vor den TV Geräten die Auswirkungen auf das Turnier Bracket. Tyler Breeze und AJ Styles hatten sich durch ihre Siege heute Abend in die „Final Four“ katapultiert. Um dem ganzen Treiben noch zusätzliche Spannung zu verleihen, verkündete Renee, dass Shane McMahon erst bei Extreme Rules die Semifinals auslosen würde. Wer also dann am Sonntag auf wen treffen würde könnte man heute noch nicht mit Sicherheit verkünden.

Not forgotten
Die entzückende Tochter von Hardcore Ikone, Mick Foley, erfreute die Zuschauer mit einem ihrer wunderbaren Interviews. Diesmal hatte Noelle den britischen Highflyer Neville zu Gast in der Interviewzone und befragte ihn zu seinen Gefühlen bezüglich des bald bevorstehenden Turniermatches mit Dean Ambrose. Neville gab zu Protokoll, dass er Dean Ambrose für einen der größten Superstars der WWE halte. Doch er habe nicht vergessen, dass Dean ihm in seinem Tobsuchtsanfall vor einigen Wochen in London die große Chance auf den Intercontinental Championship Titel gekostet hatte. Heute wäre die perfekte Gelegenheit um sich zu revanchieren und Dean in einem fairen Kampf die Chance auf den WWE Championship Titel zu kosten.

Singles Match
Zack Ryder vs. Baron Corbin

Nie schien Zack Ryder’s Stern heller als bei WrestleMania 32! Der IC Titelgewinn im Leitermatch stellte ohne jeden Zweifel sein bisheriges Karriere Highlight dar. Seitdem ging es allerdings wieder etwas bergab mit seinem Momentum. Auch Baron Corbin konnte bei WrestleMania seinen bisher größten Erfolg verbuchen und die „Andre The Giant Memorial Battle Royal“ zu seinen Gunsten entscheiden. Im heutigen Aufeinandertreffen der Beiden hatte Ryder allerdings recht wenig zu melden. Egal was Zack auch probierte, Corbin überpowerte ihn fast jedes Mal. Nach knapp 4 Minuten entschied Baron Corbin den ungleichen Vergleich mit dem End of Days!
Winner by Pinfall (3:59 Minuten): Baron Corbin

The Queen on Miz TV
Nun stand ein ganz besonderes Schmankerl auf dem Programm. Der amtierende IC Champion, The Miz, lud mit seiner Ehefrau Maryse zu einer weiteren Episode von Miz TV ein. Sein heutiger Gast trug ebenfalls Titelgold um die Taille…WWE Women’s Champion: Charlotte! Die wurde natürlich wie immer von ihrem Vater, Ric Flair, zum Ring begleitet. Nach übertrieben freundlicher Begrüßung gönnten sich sämtliche Beteiligten eine Runde Selbstbeweihräucherung vom Feinsten.



Diese wurde zum Glück in Form von Sasha Banks unterbrochen. Unter lautstarkem Zuspruch der Fans marschierte „The Boss“ zum Ring und forderte dort Charlotte zu einem Titelmatch heraus. Als die Queen dankend ablehnte stellte Sasha klar, dass es sich hierbei nicht um eine Frage gehandelt hätte. Ein Raunen ging durch das weite Rund und The Miz forderte Sasha auf SEIN Set zu verlassen. Dies sei heute ein exklusiver Champions Club und da sie kein Gold Member wäre, stünde sie auch nicht auf der Gästeliste. Die Cousine von Snoop Dogg schien sich tatsächlich abwimmeln zu lassen, doch dann ging sie doch auf Charlotte los. Während Miz noch nach der Security rief, schritt seine Gattin zur Tat und zog Sasha an den Haaren von Charlotte runter. Plötzlich explodierte die Stimmung in der Halle, denn Paige kam samt Baseballschläger zum Ring gelaufen. Der Nature Boy bekam den ersten Schlag damit in die Magengrube ab, während Sasha sich inzwischen mit Maryse prügelte. Miz fuchtelte noch immer wild gestikulierend Richtung Entrance als auch er Bekanntschaft mit dem Baseballschläger machen musste. Charlotte hatte sich inzwischen aus dem Staub gemacht und beobachtete die Eskalation von der Rampe aus. Sasha konnte Maryse mit dem Bankrupt endlich den Gar ausmachen, doch dann lief sie nichts ahnend in den Ram-Paige! Die durchgeknallte Britin warf Charlotte die Stühle des Miz TV Sets hinterher und flehte sie auf Knien an ihren Arsch wieder in den Ring zu bewegen. Das Publikum war mittlerweile auch auf Betriebstemperatur angelangt und skandierte lautstark:“Paige is gonna kill you! Paige is gonna kill you!“ Charlotte hielt sich die Ohren zu und verließ fluchtartig die Halle.

I like your Style
Nach einer kurzen Werbepause fingen die Kameras Paige bei ihrer Rückkehr in den Backstagebereich ein. Dort traf sie auf niemand Geringeren als Dean Ambrose, der sich gerade auf den Weg zum Ring machte. Die Beiden verharrten in einem kurzen Staredown als Ambrose das Wort ergriff:“I like your style!“ Paige, noch immer den Baseballschläger geschultert, erwiderte kühl:“Thanks!“ Ambrose:“If you want to pimp that bat a little bit…hit me up!“ Dean zwinkerte der Britin kurz zu und ging seines Weges. Paige blickte ihm kurz über die Schulter hinterher und damit endete dieses Segment auch schon wieder.

WWE Championship Tournament
Dean Ambrose vs. Neville

London Calling! Als Ambrose vor einigen Wochen das IC Titelmatch von Neville sabotierte, versprach er ihm eine Gelegenheit sich zu revanchieren. Dieser Tag war nun also gekommen und die beiden Kontrahenten hatten sich nach dem Gong einiges zu erzählen. Ambrose hatte genug gequatscht und verpasste Neville eine schallende Ohrfeige gefolgt vom Zeichen es „endlich zu bringen“. Wer hier ein feines Technikspektakel erwartet hatte, wurde erst mal bitter enttäuscht. Eine wilde Prügelei zog sich durch den Ring und obwohl dies eigentlich Ambrose Forte ist, musste er sich der geballten Wut seines Gegners erstmal beugen. Neville beherrschte also auch die nicht so feine Klinge und setzte Ambrose mit harten Kick Kombos zu. Der Lunatic Fringe benötigte einige Minuten um sich wieder zu sammeln und einen Gegenangriff zu starten. Nach einem missglückten Suicide Dive musste er einen äußerst sehendwerten Springboard Moonsault von Neville schlucken. Neville schnupperte hier tatsächlich an der großen Sensation. Zurück im Ring konnte Ambrose aber wieder das Heft an sich reißen und Neville mit einem Bulldog und einem Flying Elbowdrop den Wind aus den Segeln nehmen. Neville versuchte sich noch mal an einem Comeback, doch Ambrose erstickte dieses mit einem krachenden Dirty Deeds und beendete damit die nächsten Titelträume des Engländers.
Winner by Pinfall and advancing in the Tournament (7:41 Minuten): Dean Ambrose

Pick your poison
Der „Lunatic Fringe“ hatte es also geschafft sich für die „Final Four“ zu qualifizieren. Shane McMahon nahm dies in seinem Büro zur Kenntnis als plötzlich die Tür aufflog und Charlotte samt Gefolgschaft Einzug hielt. Von allen Seiten redeten Leute auf Shane ein bis diesem endgültig der Geduldsfaden riss. Er schickte Ric Flair, Maryse und den IC Champion, The Miz, aus dem Raum um zu erfahren was hier eigentlich los sei? Charlotte beschwerte sich darüber, dass anscheinend jede x-beliebige Frau in dieser Organisation sie ungestraft attackieren dürfe. Das sei nicht die Art und Weise wie man eine Königin behandeln sollte und wenn Shane ihm Sasha Banks und vor allem Paige nicht vom Leibe halten könne, würde sie einen Wechsel zu RAW in Betracht ziehen und die Women’s Championship dorthin mitnehmen. Shane gab Charlotte zu verstehen, dass er Drohungen dieser Art nicht dulden könne. Allerdings sei auch ihm aufgefallen, dass vor allem Paige in letzter Zeit weit über das Ziel hinausgeschossen sei. Deshalb würde er Folgendes tun! Bei Extreme Rules würden Paige und Sasha Banks in einem No Holds Barred Match aufeinandertreffen. Die Siegerin würde dafür beim nächsten PPV ein Titelmatch gegen Charlotte erhalten. Die Verliererin hingegen müsse sich von Charlotte fernhalten bis dieses Titelmatch über die Bühne gegangen ist. Somit sei garantiert, dass Charlotte sich ausschließlich um ihre aktuelle Herausforderin kümmern müsse. Die Queen akzeptierte das Angebot und verließ zufrieden das Büro ihres Chefs.

Good Friends, Better Enemies
Das letzte Viertelfinalmatch des WWE Titel Turniers stand kurz bevor und die Fans wurden mit einem ganz besonderen Video auf das Match zwischen Kevin Owens und Sami Zayn eingestimmt. Die beiden Jungs verband ja eine gemeinsame Vergangenheit auf die in diesem Video eingegangen wurde. Eines Tages entschied sich Kevin Owens dazu, die Freundschaft mit Sami über Bord zu werfen und sich die Krone von NXT zu holen. Seitdem verbindet die ehemals besten Freunde eine tiefempfundene Feindschaft die sie nur zu gerne im Ring ausleben. Heute kreuzten sich ihre Wege erneut und nur einer von beiden konnte seinem Traum, eines Tages WWE Champion zu sein, ein Stück näherkommen. Doch wer würde es sein? Kevin Owens vs. Sami Zayn is NEXT!

Still Obsessed
Ach! Da bekamen wir vor dem heutigen Main Event doch noch ein bisschen Material aus dem Backstagebereich der Arena zu sehen. Dean Ambrose hatte vor wenigen Minuten sein Match gegen Neville gewonnen und sich damit für die „Final Four“ bei Extreme Rules qualifiziert. Auf dem Weg in seine Umkleidekabine nahm er noch Glückwünsche diverser WWE Mitarbeiter entgegen. Alles in Butter könnte man meinen, doch im Locker Room wartete eine böse Überraschung auf Ambrose…in Form von Bubba Ray Dudley! Der kramte nämlich in Dean’s Tasche rum und wurde nun auf frischer Tat ertappt. Ambrose:“What the Hell are you doin‘ here?“ Bubba:“Taking back what’s mine, Punk!“ Ambrose schien nicht zu verstehen worauf Bubba rauswollte, als ihm plötzlich das Foto von Carmella einfiel. Er zog es aus der Tasche seiner Jeans und präsentierte es dem wütenden Dudley Boy. Ambrose:“Is that what you’re looking for?“ Bubba:“Give it back!“ Ambrose ließ das Foto wieder in seiner Hosentasche verschwinden:“You want it? Come get it!“ Ehe sich der „Lunatic Fringe“ versah wurde er hinterrücks von D-Von attackiert. Die Dudley Boyz gingen nun zu zweit auf den überrumpelten Dean Ambrose los und mischten ihn ziemlich übel auf. Nach einer heftigen Tracht Prügel zerrte Bubba „sein“ Foto aus Dean’s Tasche und trat ihm noch mal an den Kopf. „That’s what you get for messin‘ with the Dudley Boyz, Punk!“ Die Jungs aus Dudleyville zogen endlich von Dannen und ließen einen angeschlagenen Dean Ambrose zurück.

WWE Championship Tournament
Kevin Owens vs. Sami Zayn

Last but definitely not least...stand der heutige Main Event von SmackDown! auf dem Programm! Die Anspannung war den beiden Gladiatoren schon bei der Ankündigung durch Lilian Garcia anzumerken. Während Kevin Owens wie ein wilder Stier auf und ab lief und sich selbst immer wieder durch Ohrfeigen aufputschte, kauerte Sami Zayn nachdenklich in der Ringecke. Würde er seinen ehemals besten Freund endlich in einem „Big Fight“ besiegen können? Der Gong ertönte und warf sämtliche Planungen sofort über Bord! KO stürmte los und flog mit einem Canonball ins Leere. Sami konnte sich in letzter Sekunde aus dem Weg rollen und entging dem frühen K.O.! Er hievte Owens hoch und schmetterte ihn in die gegenüberliegende Ringecke…Helluva Kick!!! Wie vom Blitz getroffen ging Owens zu Boden, doch er purzelte dabei auch gleich aus dem Ring. Sami fasste sich entsetzt an den Kopf, doch viel Zeit zum Nachtrauern blieb ihm nicht. Suicide Dive!!! Mann Oh Mann, der Rotschopf legte hier los wie die Feuerwehr. Es dauerte einige Minuten bis Kevin Owens in dieses wichtige Match reinkam. Doch dann entwickelte sich ein sehenswerter Schlagabtausch der beiden Ausnahmekönner, der bei den Fans offenstehende Essensaufnahmeluken hinterließ. Der ein oder andere Nearfall trieb sowohl den Puls in die Höhe als auch den Schweiß auf die Stirn. Nach einem Package Piledriver von Owens, konnte Sami in wirklich allerletzter Sekunde (Sting beharrte darauf, dass der Ringrichter bis 3 durchgezählt hätte) dem „Tode“ entrinnen. Der sonst so tiefenentspannte Wonneproppen bekam bei der Diskussion mit dem Referee beinahe einen Tobsuchtsanfall. Sami nützte dies zu einem Step-up Enzuigiri und einen anschließenden Spike Brainbuster! Das Cover: 1…2…3!
Winner by Pinfall and advancing in the Tournament (13:19 Minuten): Sami Zayn

Greenville stand Kopf! Sami Zayn hatte es tatsächlich gepackt und Kevin Owens aus dem Turnier gekegelt. Seine Musik wurde eingespielt und der Ringrichter hob seinen Arm als Zeichen des Sieges in die Luft. Doch dann tauchte plötzlich ein 2. Ringrichter auf und schien diese Entscheidung anzufechten. Er machte seinen Kollegen anscheinend darauf aufmerksam, dass er etwas übersehen hatte. Während die beiden Streifenhörnchen miteinander diskutierten, verstand Sami Zayn die Welt nicht mehr. Was zum Teufel ging hier vor? Der Hauptreferee forderte die Regie dazu auf, ihm noch mal das Replay auf dem Titan Tron einzuspielen und TATSÄCHLICH!!! Kevin Owens gelang es einen Wimpernschlag vor dem 3 Count ein Bein auf das Ringseil zu legen. Damit war das Cover hinfällig und Sami’s Sieg nichtig! Während der 2. Ringrichter das Seilgeviert wieder verließ, erklärte der Hauptreferee dem vermeintlichen Sieger, dass dieser Kampf neu gestartet werden müsse. Eine bittere Pille für Zayn, doch es kam noch viel schlimmer! Owens hatte sich in der Zwischenzeit einen Klappstuhl organisiert und donnerte diesen seinem Gegner in den Rücken. Diese Aktion spielte sich im Rücken des Offiziellen ab der gerade das Zeichen gab um das Match wieder anzuläuten. Owens ließ die Sitzgelegenheit rechtzeitig verschwinden und verpasste Sami die Pop-up Powerbomb. Das anschließende Cover war selbstverständlich nur noch Formsache und somit buchte Kevin Owens das letzte Ticket für die „Final Four“ bei Extreme Rules.
Winner by Pinfall and advancing in the Tournament (0:12 Minuten): Kevin Owens

Im Endeffekt natürlich ein völlig unverdienter Sieg für KO, doch das nahm er gerne in Kauf. Während Sami geschlagen im Ring lag feierte sein Erzrivale unter den laustarken Buhrufen der Fans seinen Triumph. Während Byron Saxton am Pult fast das Kotzen kam, erinnerte ihn Sting daran, dass Owens schon Minuten zuvor einen erfolgreichen Pinfall erzielen konnte der allerdings vom Ringrichter falsch ausgelegt wurde. Renee Young versuchte ihr Bestes um die Stimmung nicht kippen zu lassen und erinnerte die Fans an den anstehenden Pay-Per-View und daran, dass wir am Sonntag definitiv einen neuen Champion krönen werden. Vielleicht ja sogar den Mann der jetzt feiernd im Ring stand.

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Do Jun 16, 2016 4:46 pm
Dann schauen wir mal was der blaue Brand vor Extreme Rules so kann...

° Die Ansage von Shane McMahon hat mir schon einmal sehr gut gefallen. Alles faire One on One Matches. Denke heute werden wir eine stark matchlastige Ausgabe sehen. Das kann ja was werden. Der Push für Tyler Breeze geht dann auch weiter, krasse Sache. Hätte eher gedacht das Big E sich hier den Sieg holt. Aber sehr geil, das sind genau die Upsets auf die ich gehofft habe. Sauber! Das NXT Segment hat mir auch sehr gut gefallen, die Sache mit den Dudley Boyz geht weiter und Alexa Bliss hat mich in den Segment auch unterhalten. Die Anekdote am Ende wie viel Leute man für Big Cass und für Enzo Amore braucht, fand ich auch ziemlich witzig.

° Geiles Segment mit den Tag Team Champions. Kann mir perfekt vorstellen wie Ryback wild ohne Ende auf das Match ist und dann plötzlich in der Toilette steht. Scheiße wars...Krasses Match. AJ Styles macht weiterhin klar das man mit ihm als Champion rechnen kann. War sicherlich ein geiles Match und das intensive Ende kann ich mir perfekt vorstellen, Geiles Booking. Die Auslosung erst beim Pay Per View? Macht es noch spannender! Dean gegen Neville wird dann auch nochmal gehyped. Mit einem weiteren Upset rechne ich hier aber allerdings nicht. Der Stern von Zack Ryder sinkt dann wohl auch weiter, aber der von Baron Corbin geht damit ein bisschen weiter nach oben. Kann man so machen...

° Das Miz TV Segment war dann auch richtig geil. Was geht den bitte mit Paige ab? Richtig stark. Das Gimmick passt perfekt zu ihr und es wird alles intensiver. Was soll da noch weiter passieren? Paige rastet immer mehr aus. Sehr geil gebookt. Haha, Dean Ambrose und Paige? Das wäre einfach herrlich. Dean Ambrose schafft es dann wie zu erwarten. Ihm rechne ich ja auch einige Chancen auf den Titel aus. Das wird richtig geil werden! Um die Damen geht es dann bei Extreme Rules auch spannend weiter. Das No Hold Barred Match wird geil werden und die zusätzliche Stipulation gibt der Fehde noch mehr Feuer. Wie geil wäre es wenn Sasha Banks hier gewinnt und Paige immer mehr ausrastet?

° Kevin Owens gegen Sami Zayn wird einfach geil werden, darauf habe ich Bock. Dean Ambrose bekommt es dann mit dem besessenen Bubba Ray Dudley zu tun. Das macht echt Bock und mal sehen ob der Beatdown für den Pay Per View was zu bedeuten hat? Bei so einem harten Hund wie Ambrose glaube ich das aber eher weniger. Der Main Event war dann sicherlich richtig geil. Starkes Match und das Ende macht natürlich wieder alles offen für die Zukunft. So muss es eigentlich nochmal ein weiteres Match geben. Richtig geil und die Show stimmte perfekt auf Extreme Rules ein.

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Jul 11, 2016 10:03 pm


World Wrestling Entertainment präsentiert:
Extreme Rules
22. Mai 2016
Prudential Center, Newark, New Jersey

IT'S TIIIIIIIIIIIME! Der 2. PPV der neuen WWE Ära fand im Prudential Center zu New Jersey statt und die Stimmung war natürlich prächtig. Nach dem üblichen Hype-Intro-Video erlebten die Fans in der Halle ein krachendes Feuerwerk, während die Fans vor den TV Geräten von den Kommentatoren Teams der beiden Brands begrüßt wurden. Auch ein spanischsprachiges Duo hatte es sich Ringside gemütlich gemacht und ging auf die anstehenden 3 Stunden ein. Renee Young berichtete von der anstehenden Auslosung der Semifinalpaarungen des WWE Titel Turniers und gab freudestrahlend an ihre Kollegin Noelle Foley ab!

The Final Four
Die Tochter von Hardcore Ikone, Mick Foley, begrüßte das WWE Universum zur Auslosung und gab das Wort sogleich an ihren Boss, Shane McMahon, weiter. Der hatte die "Final Four" um sich geschart und erklärte noch mal schnell den Ablauf des restlichen Abends. Er machte noch mal deutlich, dass er auch heute keinerlei Outside Interference sehen möchte. Der Titel stehe für Prestige, Ehre und Stolz! Dessen sollten sich alle 4 Männer bewusst sein und wer auch immer am Ende das Turnier für sich entscheiden würde, müsse den SmackDown! Brand weltweit repräsentieren. Noelle agierte als Los Fee während Ambrose & Co. das Treiben gespannt verfolgten. Folgende Paarungen wurden dabei ausgelost: Dean Ambrose vs. Tyler Breeze & Kevin Owens vs. AJ Styles! Der Prizefighter, Kevin Owens, lies seinem Unmut sofort freien Lauf. Er wisse nicht wer hier der wahre "Prince Lucky" sei. Auf der einen Seite hätten wir Tyler Breeze, der hier absolut nichts verloren hat und auf der anderen Seite Dean Ambrose, der durch dieses Freilos praktisch jetzt schon im Finale stünde. Während Ambrose diese Kommentare nur mit einem müden Lächeln zur Kenntnis nahm, baute sich Breeze vor Owens auf und forderte ihn zu etwas mehr Respekt auf. Shane ging gleich mal instinktiv dazwischen, während AJ Styles schon längst verschwunden war. In diesem Turnier steckt jede Menge Feuer und wir dürfen gespannt sein wer sich in den nächsten Stunden die Finger verbrennt.

Of Brutes & Savages
Das WWE Championship Tournament warf seine Schatten voraus, die vielen SmackDown!-Fans mußten sich an dieser Stelle dennoch gedulden. Den Ring betraten zunächst keine hungrigen Vertreter vom blauen Brand, sondern Irre aus fernen Äonen. Kane, Braun Strowman und Erick Rowan sahen mit ihren Henkers- und Schafsmasken bedrohlicher denn je aus – und verleiteten unsere Kommentatoren zur korrekten Aussage, es hätte sie seit dem neuerlichen Brand Split noch niemand besiegen können. Ihre Gegner probierten es diesmal mit ungewohnten Methoden: Während Samoa Joe zu jubelnden Zuschauern die Rampe heruntertrabte, verzichteten die Usos auf den Siva Tau, um durch die Publikumsreihen zu sprinten und die drei Wahnsinnigen zu überraschen!

Extreme Rules Elimination Match
Samoa Joe & The Usos (Jey Uso & Jimmy Uso) vs. The Wyatt Family (Braun Strowman, Erick Rowan & Kane)
Der Plan ging voll und ganz auf: Trotz der "Höhenunterschiede" prügelten sich Jimmy und Jey frühe Vorteile zurecht, als sie Kane und Rowan wie Vieh um das Seilgeviert trieben. Im Ring kam es zur monströsen Kollision zwischen Samoa Joe und Braun Strowman. "Abigail's Black Sheep" brachte seine Kraft ins Ziel, konnte jedoch nur staunend zuschauen, als der hartnäckige Samoaner mit seiner Athletik punktete und den Riesen im vierten Anlauf mit einem Running Shoulder Block zu Boden beförderte. Die sechs Kombattanten wechselten sich munter ab, schlitterten in und aus dem Ring und hielten das Geschehen erstaunlich offen. Rowan gelang es nacheinander, die beiden Uso-Brüder zu malträtieren, doch schon bald setzte es einen Spinkick, der ihn schmerzhaft nach draußen kegelte.



Einen Suicide Dive verhinderte Kane, der den Anlauf rechtzeitig mit einem Big Boot unterband. Je länger das Match andauerte, desto besser hatte das Unhold-Trio die Lage im Griff. Speziell die Usos litten unter den kontinuierlichen Kraftmanövern und erhoben sich nach 10 abgelaufenen Minuten nur noch mit schmerzverzerrten Gesichtern. Rowan schleuderte Jey in die Ringtreppe, schlug mit dem Full Nelson Slam zu und hatte den ersten Fan-Favorit eliminiert! Der Zweite folgte auf den Fuß: Nach einem Chokeslam Kanes hatte auch Jimmy genug. Reichlich unvorteilhafte Ausgangslage für Samoa Joe, der sich kurzerhand mit allen drei Wyatts auseinandersetzen mußte und ordentlich durch den Fleischwolf gedreht wurde. Eine kurze Atempause wurde ihm zuteil, als sich die Usos unabhängig ihrer Eliminierung auf Strowman und Kane warfen und die Aufmerksamkeit Rowans auf sich lenkten. Joe rollte den Hünen ein – und hatte plötzlich nur noch zwei Gegner vor sich! Konnte er sich anfänglich gut erwehren, hielt das Glück nicht ewig: Nachdem ihm ein Throat Thrust der "Big Red Machine" die Luft abschnürte, bewies Strowman seine unbändige Kraft, als er Joe zum Arm Triangle Choke anhob und dessen Bewußtlosigkeit herbeiführte.
Sieger durch technische Aufgabe: Braun Strowman & Kane (nach 14:26 Minuten)

Sieg oder nicht, John Layfield kam nicht umhin, das minimale Bröckeln der Wyatt-Fassade zu betonen. Als sich die Sieger ohne Lebenszeichen ihres Sprachrohrs zurückzogen, lobte der ehemalige WWE Champion den Erfolg Joes, Erick Rowan aus dem Verkehr gezogen zu haben. Ein Fang, der ihm vor zwei Wochen durch die plötzliche Attacke Brays vergönnt blieb. Die Usos halfen ihrem gefallenen Kumpel mit der Unterstützung herbeigeeilter Ringkräfte auf die Beine und zeigten sich trotz weiterer Niederlage gegen die Wyatt Family zuversichtlich, die ersten Schwachpunkte der Irren lokalisiert zu haben.

WWE Championship Tournament Semi-Final Match
Dean Ambrose vs. Tyler Breeze

Dean Ambrose stand im ersten Semifinale dem vermeintlichen Freilos, Tyler Breeze, gegenüber. Doch Prince Pretty erwies sich, entgegen Kevin Owens' fachkundiger Meinung, als verdammt harte Nuss. Nach einer etwas vorsichtigeren Anfangsphase der beiden Titelaspiranten nahm das Geschehen nach knapp 3 Minuten ordentlich an Fahrt auf. Während Ambrose einen eher rustikalen Brawling Style pflegte, versuchte Breeze mit Geschwindigkeit und High Flying zu punkten. Nach dem der Lunatic Fringe seinen Gegner per Back Body Drop aus dem Ring katapultiert hatte, legte er mit einem Suicide Dive nach. Der ging allerdings ins Leere und Tyler Breeze konnte seinerseits mit einem Springboard Moonsault vom Apron punkten. Eine herrliche Aktion von Prince Pretty, doch er verschwendete wichtige Zeit um sich selbst mit einem Selfie zu feiern. In der Folge übernahm der Kanadier dennoch das Kommando im Ring und setzte Ambrose ordentlich zu. So richtig gefährden konnte er ihn allerdings nicht und so startete das ehemalige Shield Mitglied ein starkes Comeback. Mit den Fans im Rücken und der Wut im Bauch konnte er nach knapp 10 Minuten mit Dirty Deeds den erwarteten Sieg eintüten und ins Finale um die WWE Championship einziehen.
Sieger durch Pinfall: Dean Ambrose (nach 9:24 Minuten)

A Storm's Brewing
Vom Schüler zum Trainer: Obwohl es Tyler Breeze nicht gelungen war, seine Follower per Finaleinzug zum Liken zu verleiten, konnte sein Lehrmeister Lance Storm stolz auf ihn sein – abgesehen von der maßlosen Arroganz, die in dessen Wrestling Academy definitiv keinen Platz im Trainingsplan einnahm. Der rasende RAW-Reporter Corey Graves hatte den Kanadier bei sich und überzeugte sich persönlich von seinem Zustand. Jener hatte sich nach dem durch Roman Reigns erlittenen Angriff merklich verbessert. Trotz Halskrause nahm der mehrfache Tag Team Champion den Weg nach Newark auf sich, um in erster Reihe den großen Triumph seines Freundes feiern zu können. Angst vor einem erneuten Ausraster Reigns' hätte er, so brachte Lance das kurze Segment zu Ende, absolut nicht.

WWE Championship Tournament Semi-Final Match
Kevin Owens vs. AJ Styles

Wer würde Dean Ambrose ins Finale folgen? Kevin Owens oder doch AJ Styles? Für viele Indy-Fans ging hier ein feuchter Jugendtraum in Erfüllung, denn endlich begegneten sich diese beiden Virtuosen auf der ganz großen Wrestling Bühne. Es stand verdammt viel auf dem Spiel und das merkte man den beiden Kontrahenten auch sofort an. Eine angeregte Diskussion mündete postwendend in eine wilde Keilerei und nahm die Fans sofort mit auf die Euphoriewelle. Owens und Styles lieferten sich hier einen echten Klassiker, der sich kaum Verschnaufpausen gönnte. Nach einem krachenden Enzuigiri konnte AJ das Heft vorerst an sich reißen.



Er setzte seinem Gegner mit atemberaubenden Moves zu und konnte den ein oder anderen Near Fall für sich verbuchen. Der Versuch des Phenomenal Forearm ging allerdings komplett nach hinten los, da Owens seinen Gegner abfing und per Spinebuster auf die Matte donnerte. Das anschließende Cover führte um ein Haar zum Erfolg und man musste sich echt Sorgen um AJ's Rücken machen. Owens nützte diese aufgetretene Schwachstelle natürlich sofort für seine Zwecke und bearbeitete den Rücken seines Gegners systematisch. Natürlich auch die perfekte Vorbereitung für seinen Finisher, die Pop-up Powerbomb. Einige Minuten lang sah es überhaupt nicht gut für AJ aus, doch mit Hilfe der Fans konnte er sich wieder ins Match zurückkämpfen. Die 10 Minuten Marke war mittlerweile längst überschritten und jede weitere Minute spielte natürlich Dean Ambrose in die Karten. Das Publikum frohlockte, als AJ zum Styles Clash ansetzte, doch sein angeschlagener Rücken machte ihm einen ordentlichen Strich durch die Rechnung. Owens verpasste ihm einen Fallaway Slam und kündigte die Pop-up Powerbomb an. Der Whip-in und AJ wurde die Luft gestemmt…Phenomenal Forearm! Was für ein Konter! AJ robbte so schnell er konnte zu seinem ausgeknockten Gegner und coverte ihn: 1…2…3! Dem "Phenomenal One" gelang der vielumjubelte Sieg, doch zu welchem Preis? An eine Rückkehr in den Backstagebereich ohne ärztliche Unterstützung war nicht zu denken.
Sieger durch Pinfall: AJ Styles (nach 15:31 Minuten)

The Hottest Night in Summer
Kaum stand fest, daß sich die SmackDown!-Fans auf ein späteres Aufeinandertreffen zwischen Dean Ambrose und AJ Styles freuen durften, untermauerte ein Werbespot, wie großartig das WWE Network doch wäre – als hätte es der Großteil der Zuschauer nicht ohnehin just in diesem Augenblick eingeschaltet. Doch nicht nur das: Denn nach der Road To WrestleMania ginge es mittlerweile schnurstracks auf die diesjährige Ausgabe des prestigeträchtigen SummerSlams zu! Am 21. August würde World Wrestling Entertainment das Barclays Center in Brooklyn, New York beehren, um - wie sollte es auch anno 2016 nicht anders sein - die heißeste Nacht des Sommers zu feiern. Nacheinander flogen die in sommerlicher Garderobe kostümierten großen Namen von RAW und SmackDown! durchs Bild, bis zuguterletzt United States Champion Apollo Crews in die Kamera lachte. Kein Zufall, stand seine Titelverteidigung doch genau jetzt auf dem Speiseplan!

WWE United States Championship
Apollo Crews (c) vs. Sin Cara
Lucha hin, Lucha her: Für Sin Cara ergab sich eine interessante Herausforderung, die bei World Wrestling Entertainment nicht alle Tage durch den Ring marschiert. Apollo Crews genoß früh die Unterstützung der Zuschauer, konnte seinen Stil allerdings nur rudimentär an den Mann bringen. Der mexikanische Maskenträger war bestens auf die Offensiven seines unorthodoxen Gegners eingestellt, wußte sich kontinuierlich in den entscheidenden Momenten aus dem Weg zu rollen, Angriffssalven geschickt zu umgehen. Immer wieder entstanden Indy-tastische Aktionsfolgen, in denen sich beide Wrestler Seite an Seite durch sämtliche Haltegriffe manövrierten, um schlußendlich auf den Beinen zu enden und einander in die Augen zu schauen. Crews gab sich keineswegs geschlagen, schien nach etwa fünf Minuten aber doch erste Zweifel an seinen Fähigkeiten zu hegen. Sin Cara auf der anderen Seite war der klassische Veteran, der keinerlei Gefühlsregung zuließ – und das nicht nur ob der Maskierung.

So verhalten die Anfangsphase ausfiel, so sehr knallte es, als Sin Cara eine gewaltige Leg Lariat ins Ziel brachte und sich intensiv an die Bearbeitung der Beine Apollos machte. Der farbige Ikarus fing alsbald an zu humpeln, ließ sich von der Taktik seines Gegners aber nicht aus der Ruhe bringen. Der Maskierte kippte aus dem Ring, bekam die volle Ladung Suicide Dive auf den Kopf und wurde anschließend sogar in die Holzabsperrung geworfen. Der Kampf wurde merklich forscher, als Sin Cara eine Sunset Flip Powerbomb gelang und ein Corkscrew Plancha folgte. Apollo erwehrte sich seiner Haut, konterte schließlich mit einer Spin-Out Powerbomb und bereitete die Gorilla-Press-Moonsault-Kombination vor, aus der sich der Herausforderer in der letzten Millisekunde befreien konnte. Der zweite Anlauf sah noch düsterer aus: Der Gorilla Press Drop gelang, beim Standing Moonsault fraß Apollo nach oben schnellende Knie, die in einen flinken Cradle mündeten: 1 ... 2 ... 3! Der neue Titelträger nahm sofort seinen Gürtel entgegen und machte sich aus dem Staub. Keine Respektbekundung, nichts.
Sieger durch Pinfall und NEUER United States Champion: Sin Cara (nach 8:56 Minuten)

The Ladder of Success
Bevor die Damen der Schöpfung in den Ring stiegen um den neuen Nr.1 Contender für Charlotte's Titel auszufechten, spielten sich im Backstagebereich wichtige Szenen ab. AJ Styles lag nämlich im Behandlungszimmer des ansässigen Ringarztes und wurde am Rücken behandelt. Shane McMahon und Dean Ambrose betraten den Raum und der SmackDown! Chef erkundigte sich nach dem Befinden des Finalisten. Der Arzt gab Shane zu verstehen, dass AJ keinesfalls bei 100% wäre, aber er ihm schweren Herzens die Freigabe für den Ring erteilen würde. Shane verkündete zur Begeisterung der Fans und Überraschung seiner Finalisten, dass der Titel heute Abend in einem Ladder Match ausgekämpft werden würde. AJ richtete sich mit einem entrüsteten:"WHAT?!" auf und blickte seinen Chef ungläubig an:"Are you serious, Shane? A Ladder Match?! I can barely walk and you make the Finals a freakin' Ladder Match?!" Shane:"I'm really sorry, AJ. I made that decision a long time ago and it's definitely FINAL!"

Dean nippte an seinem Kaffee:"I told you, AJ. There won't be a Walt Disney Happy Ending for you. Maybe the WWE is a little bit too…tough…for you, Kid." AJ sprang mit schmerzverzerrtem Gesicht von der Behandlungsliege auf und baute sich vor Ambrose auf:"What did you just say?!" Dean lächelte entspannt:"Relax, AJ! You don't have to torture yourself through this. You can always…you know…forfeit the match!" Shane:"He's right, AJ. If you don't feel…" AJ:"No Chance in HELL! I worked too hard and too long for this opportunity. I'd rather go out there and end up in a wheel chair, before I forfeit that match." Dean:"That's brave…stupid…but brave! A Ladder Match can get real ugly, you know? Are you sure you're prepared for everything that could happen out there?" AJ:"Don't worry! I'm prepared." Ein kurzer Stare Down zwischen den beiden Publikumslieblingen trieb jedem Wrestling Fan die Gänsehaut raus. Dean:"Allright. See you out there, Kid. You might wanna watch your back out there." AJ:"Yeah…you might wanna watch your back too, Kid!" Styles begab sich wieder in ärztliche Behandlung, doch dieser letzte Satz von ihm machte Dean Ambrose doch ein wenig stutzig. Hatten es die Dudley Boyz etwa wieder auf seinen Kopf abgesehen?

No Holds Barred
Sasha Banks vs. Paige

In der Damen Division ging es in den letzten Wochen ja ziemlich wild zur Sache und der heutige Abend verspricht auch kein ruhiger zu werden. Sasha Banks und Paige standen sich in einem No Holds Barred Match gegenüber um den neuen Nr.1 Contender für Charlotte's Women’s Championship ausfindig zu machen. Die Queen ließ es sich natürlich nicht nehmen, ebenfalls am Ring zu erscheinen und die Fans mit ihrer Präsenz zu beglücken. Die Tochter von Ringkampf Legende, Ric Flair, nahm bei den Kommentatoren des SmackDown! Brands Platz und verfolgte dieses Aufeinandertreffen aus nächster Nähe. Die No Holds Barred Stipulation schien Paige zu favorisieren, denn die Britin ging gleich munter zu Werke und prügelte Sasha den Jetlag aus den Knochen. Charlotte wies die Zuseher daraufhin, dass Paige absolut durchgeknallt sei und eher in die Irrenanstalt gehört als in einen Wrestlingring. "The Boss" kämpfte wacker gegen eine frühe Niederlage an und schickte Paige mit einem Roundhouse Kick beinahe ins Reich der Träume. Der Fight verlagerte sich auch kurzfristig nach draußen, wo Sasha ihre Gegnerin mit voller Wucht über das Kommentatorenpult schleuderte. Dabei ging auch Charlotte zu Boden und verlor kurz die Orientierung.

Paige schnappte sich den herumliegenden Women's Titelgürtel und zog ihn der unvorbereiteten Sasha über die Rübe. Das Chaos nahm seinen Lauf und Paige rollte ihre Gegnerin zurück in den Ring um den Sieg perfekt zu machen, doch Sasha wehrte sich erfolgreich gegen die Niederlage. Die Fans waren längst in 2 Lager geteilt und feuerten ihre jeweilige Favoritin nach Leibeskräften an. Der beinhart geführte Schlagabtausch endete natürlich auf kontroverse Art und Weise. Paige wollte Sasha mit einem Back Body Drop über das Toprope nach draußen befördern, doch "The Boss" kam auf dem Apron zu stehen. Es folgte ein Shoulderblock in die Magengrube und ein herrlicher Sunset Flip über das Toprope. Paige hielt sich an den Seilen fest und kämpfte mit aller Kraft gegen das Cover an, doch da tauchte plötzlich Charlotte auf dem Apron auf und schlug der Britin den Titelgürtel ins Gesicht. Dadurch war der Widerstand natürlich gebrochen und Sasha konnte das Match für sich entscheiden. Paige war bewusstlos, Sasha erleichtert und Charlotte zufrieden mit sich selbst.
Sieger durch Pinfall: Sasha Banks (nach 12:08 Minuten)

All-American Pride
Schnell verschwunden, schnell wieder aufzufinden: Der neue United States Champion Sin Cara tauchte erst vor wenigen Sekunden in seiner Kabine auf und wurde freundlich von seinem Kumpel Kalisto empfangen, als auch schon das Türchen aufging und ein angespannter Jack Swagger erschien. Der "All-American American" machte auf die regelwidrigen Umstände deutlich, mit denen sich der Mexikaner am Montag für den Titelkampf qualifizierte. Würde sich hinter dessen Maskerade auch nur ein Funken Ehre verbürgen, müsse er die Herausforderung für einen Rückkampf am morgigen Abend annehmen! Swagger verdünnisierte sich, der Titelträger blieb eine definitive Antwort schuldig. Eins ist sicher: Der Kampf um die United States Championship fiel selten vielfältiger aus!

WWE Championship Ladder Match
Dean Ambrose vs. AJ Styles

Bevor es losging, wurden die Fans mit einem interessanten Hype Video auf den Titelkampf eingestimmt. Frühere Träger des umkämpften Gürtels schwelgten in Erinnerung und empfanden es als große Ehre das Gold zu tragen. Legenden wie Shawn Michaels, Bret Hart, Steve Austin, Ric Flair und Kevin Nash meldeten sich dabei zu Wort. Auch nach den Einmärschen der beiden Finalisten wurde "Big Fight Feeling" versprüht. Shane McMahon trug den Gürtel höchstpersönlich zum Ring und Ringsprecherin Lilian Garcia legte sich mächtig ins Zeug um Ambrose und Styles vorzustellen. Bevor es endgültig losging, wurden die Beiden noch mal in die Ringmitte beordert wo der Ringrichter ein letztes Mal die Regeln verkündete. Der von Shane McMahon angebotene "Letzte Handschlag" wurde von beiden Kontrahenten nur zu gerne ausgeschlagen und so ging es endlich ans Eingemachte.

Der Gong läutete eine wilde Prügelei ein, der die Fans gar nicht erst zur Ruhe kommen ließ. Ambrose schleuderte Styles in hohem Bogen aus dem Ring, doch der kam sofort wieder zurück und feuerte seinerseits den Lunatic Fringe übers Toprope nach draußen. Zurück im Ring gab es sofort wieder eine hitzige Diskussion und eine schallende Ohrfeige von Styles für Ambrose. Der revanchierte sich mit einem Takedown und schon flogen wieder die Fäuste. Es dauerte einige Minuten bis sich die beiden Superstars wieder ihrer eigentlichen Stärken besannen. Die ersten Versuche die Leiter zu erklimmen, waren keineswegs von Erfolg gekrönt. Deshalb nutzten beide Athleten diese als Verbündeten im Kampf gegen den Feind. Vor allem AJ Styles musste leiden und landete immer wieder mit dem verletzten Rücken auf der Leiter. Das Match erinnerte sehr stark an das Aufeinandertreffen zwischen The Rock und Triple H beim Summer Slam 1998 im Madison Square Garden. Ein Leiter Match, dass mehr von seiner Härte als von waghalsigen Flugeinlagen lebte.

Je länger das Match dauerte, desto mehr übernahm Dean Ambrose die Kontrolle. Der Rücken machte AJ ordentlich zu schaffen und Aktionen wie eine Powerbomb oder ein Powerslam auf die Leiter waren ihm keine große Hilfe. Als alles schon nach einem sicheren Sieg für Dean Ambrose aussah, mobilisierte AJ seine allerletzten Reserven um das Ding doch noch zu seinen Gunsten zu drehen. Nachdem er seinen Gegner mit dem Phenomenal Forearm von der Leiter bugsierte, setzte er auch noch zu seinem Finisher an. Styles Clash! STYLES CLASH! Das wäre DIE Chance um sich das Gold zu holen, doch AJ war selbst fix und fertig. Fast in Zeitlupe und nur durch allergrößte Kraftanstrengung kam AJ überhaupt wieder auf die Beine und bis er die Leiter endlich aufgestellt hatte, fuhr auch wieder etwas Leben in Ambrose's geschundene Knochen. Das erklimmen jeder einzelnen Sprosse führte zu einem lautstarken Schmerzensschrei der Indy-Legende.

So war es auch keine allzu große Überraschung, dass Ambrose die Leiter mit einem Running Dropkick zum Kippen brachte und Styles durch die Seile nach draußen fiel. Der Lunatic Fringe verpasste sich selbst ein paar Kinnhaken um sich zu pushen und stellte die Leiter wieder auf. Langsam aber sicher kämpfte er sich Richtung Erfüllung sämtlicher Titelträume und bemerkte, dass AJ Styles nicht mehr auf die Beine kam. Er kniete im Eingangsbereich und blickte maßlos enttäuscht in den Ring wo Ambrose nur noch Zentimeter zum Sieg fehlten. Das ehemalige Shield Mitglied lächelte siegessicher, doch dann formte AJ mit seinen Fingern eine Pistole und zielte auf seinen Gegner. Mit einem leisen "BOOM!" drückte er ab und plötzlich standen 2 Typen im Ring! Die Fans konnten ihren Augen nicht trauen! Karl "The Machinegun" Anderson und Luke "Doc" Gallows waren ihrem Kumpel zur Hilfe geeilt und holten Ambrose sofort von der Leiter. Sie mischten ihn ordentlich auf und verpassten ihm sogar den "Magic Killer" auf die Leiter!



AJ schleppte sich zurück in den Ring, während Gallows die Leiter genau über Ambrose aufstellte. Zusammen mit seinem Partner half er Styles dabei die Leiter zu erklimmen und das Gold abzuschnallen.
Sieger durch Abhängen des Gürtels und NEUER WWE Champion: AJ Styles (nach 22:59 Minuten)

Son of a Bitch! AJ Styles krönte sich also zum neuen WWE Champion. Ohne die Hilfe seiner Kumpels, Karl Anderson & Luke Gallows, hätte er es aber nicht geschafft. Für Dean Ambrose war der heißersehnte Titel zum Greifen nahe, doch wie schon vor einem Monat gegen Brock Lesnar musste er trotz überragender Leistung den Kürzeren ziehen. Dem Großteil der Fans stand noch immer der Schock ins Gesicht geschrieben als AJ, flankiert von seinen Kumpels, auf der Leiter stehend diesen geschichtsträchtigen Moment feierte. Sogar Shane McMahon tauchte an der Entrance Stage auf und blickte fassungslos in den Ring. Auch er hatte sich im "Phenomenal One" getäuscht und zeigte sich bitter enttäuscht von seinem neuen Champion. Für einen kurzen Augenblick kreuzten sich die Blicke der Beiden, ehe Shane kopfschüttelnd die Halle verließ.



Quit messing around!
Prost Mahlzeit, RAW! Viel Spaß dabei, diesen Knaller zu überbieten! John Layfield und Mauro Ranallo sammelten ihre Kräfte und sorgten für eine kurze Preview, um den Zuschauern wenigstens einen kleinen Moment zum Durchschnaufen gewährleisten zu können. Ein plötzlicher Achtungsapplaus präsentierte die erste Reihe, in welcher der lädierte Lance Storm Platz nahm. Der folgende Kameraschwenk verwies auf die letzten Lockerungsübungen von World Heavyweight Champion Roman Reigns und seinem Herausforderer Chris Jericho. Daß der heutige Konflikt ausschließlich mit den Worten "I Quit!" beendet werden konnte, war beiden Streitern deutlich ins Gesicht geschrieben. Sollte die Pro-Wrestling-Vergangenheit doch noch einmal in der Lage sein, die Zukunft auszubremsen? Ein hochprofessionelles Video ließ die hinter die uns liegenden Wochen Revue passieren, der Hauptkampf des Abends stand endlich bevor!

WWE World Heavyweight Championship I Quit Match
Roman Reigns (c) vs. Chris Jericho
Roman Reigns hatte kaum den Ring betreten, da flog Jericho bereits wie ein Torpedo durch den Ort des Geschehens. An Lock-ups und einvernehmliche Kräftemessen war in den kommenden Minuten keineswegs zu denken: Jericho machte keinen Hehl aus seiner Strategie und ging sofort auf die Beine des Titelträgers los, um die Walls of Jericho vorzubereiten und seinem Gegner die Schmerzen seines Lebens abzuverlangen. Reigns auf der anderen Seite hatte dank seines gestählten Körpers klare Kraftvorteile und ließ sich nicht vom Referee behindern, als er dem Herausforderer geschlossene Fäuste an die Nase hämmerte, die sich nur kurz später in den ersten Schwellungen äußerten. Keine Frage, heute waren keine filigranen Techniken gefragt, sondern außer Kontrolle geratene Gewaltausbrüche. Trotz der lauchigeren Optik hielt Jericho in den ersten Minuten problemlos mit, zeigte Reigns immer wieder auf, in den zweieinhalb Jahrzehnten seiner Karriere restlos alles erlebt zu haben, was ein wütender Golem ihm entgegen bringen kann.

Seine Übersicht kam den Herausforderer schnell zu Gute. Wann immer Reigns wie ein wütender Stier durch das Seilgeviert schoß, hatte der Kanadier die richtigen Antworten, konnte den Titelträger gleich mehrmals verknoten und mit den ersten Aufgabegriffen beschäftigen. Obgleich alle Fragen nach den siegbringenden Worten erst gar nicht beachtet wurden, sah sich Reigns zunehmend überfordert. Die ersten Anpassungen an seine Taktik gelangen fast schon zufällig, als Jericho einen Angriff vom obersten Seil verpatzte und sich einen blitzschnell durchgeführten Superman Punch einfing! Eine Aktion, die sonst jeglichen Kampf beendet hätte, konnte in dieser Auseinandersetzung maximal als Übergang dienen. Reigns verschaffte sich Luft, warf Jericho mit einer Powerbomb in die Ecke und erweckte nach mehr als 10 Minuten im Kampf zum ersten Mal einen selbstsicheren Eindruck. Keine gute Idee allerdings, denn Jericho überraschte den Champion mit einem blitzschnellen Aufroller in die Walls of Jericho und hielt den Griff eisern fest, um den letzten Widerstand aus dem Körper seines Gegners zu pressen. Reigns rang mit seinem Bewußtsein, konnte dann aber doch seine letzten Kräfte regenerieren und den Kanadier von sich stoßen. Die erste Viertelstunde gehörte ihm weniger als gar nicht!



Mittlerweile schien auch Jericho nicht mehr allzu glücklich mit dem Kampfverlauf. Als er Reigns auf die Beine hieven wollte, kegelte der ihn kurzerhand aus dem Ring, um sich draußen eine sofortige Clothesline einzufangen. Jericho hatte für einen Moment die absurde Idee, einen Asai Moonsault zu springen, verwarf sie aber schnell und doktorte stattdessen am Pult der SmackDown!-Kollegen rum. Die hatten an diesem Abend glücklicherweise eh nichts mehr zu tun! Reigns war rechtzeitig zurück, setzte den Ambitionen des Kanadiers mit einem gewaltigen Spear Tackle ein Ende und rollte ihn auf das Holz. Oh, oh! Während sich Jericho mit leidvollem Blick auf die Beine kämpfte, nahm Reigns auf dem daneben liegenden Pult bereits Anlauf! Der zweite Spear Tackle fegte ihn mitsamt Jericho und ordentlich Schmackes durch den Tisch und brachte naheliegende "Holy Shit!"-Rufe mit sich. Doch jetzt schien Reigns erst richtig aufgeputscht. Mühelos hob er sich mit neuen Kräften aus den zerbrochenen Brettern, zog den leblosen Jericho zu einem Ringpfosten, offenbarte Handschellen in seiner SWAT-Uniform und kettete seinen Gegner an den Stahlträger! Der Champion hämmerte den Kopf Jerichos mehrfach an den Pfosten, trat auf ihn ein, würgte ihn – doch "Y2J" machte wider jede Vernunft keine Anstalten, Reigns einen so billigen Sieg schenken zu wollen! Was mußte hier denn noch geschehen?

Der Titelträger hatte eine meisterliche Idee ... und visierte den im Publikum sitzenden Lance Storm an. Der angeschlagene Kumpan versicherte Reigns, hier in keiner Weise in das Geschehen eingreifen zu werden, wurde aber sogleich brutal über die Absperrung gezerrt. Reigns riß Storm die Halskrause vom Leib, schleuderte ihn gewaltsam in die Absperrung und hatte das klare Ziel, Jericho auf diese Weise weichzukochen. Der konnte einmal mehr nicht eingreifen und haderte mit sich, diesen Spuk zu beenden. Der Champion verhöhnte seinen angeketteten Gegner, verschätzte sich aber bei dessen gigantischer Freundschaft zu seinem Trainingspartner. Storm nutzte eine Unachtsamkeit Romans, verpaßte ihm einen Tiefschlag und legte sogar einen Superkick nach, der das Prudential Center förmlich zum Explodieren brachte! Mit letzter Kraft gelang es Storm, den rettenden Schlüssel ausfindig zu machen, mit dessen Hilfe er Jericho aus seiner mißlichen Lage befreien konnte. Die Karten hatten sich ein weiteres Mal gemischt, Storm sah es trotzdem vor, sich von Ärzten behandeln zu lassen, um keinen weiteren Schaden nehmen zu müssen. Der Kampf ging weiter!

Und Jericho flog plötzlich mit ungeahntem Leben durch den Ring! Während Reigns mit dem unangenehmen Beigeschmack einer vergebenen Chance leben mußte, packte der Kanadier erneut seine geballte Erfahrung aus. Der Champion hatte nichts zu lachen, als er von Ecke zu Ecke geschleudert und unter immer neuen Schlagsalven begraben wurde. Die Fans standen klar hinter "Y2J" und jubelten lautstark, als er auf sein kluges Köpfchen deutete, aus dem Ring schlitterte und ein kleines Säckchen hervorholte. Hardcore-affine Fans konnten bereits ahnen, was durch die Gedankenwelt des Veteranen flimmerte, der Rest "ohhh"-te auf, als auf einmal Reißzwecken über den Boden kullerten und sich das fleißige Arbeitsbienchen daran machte, den niederträchtigen Champion mit einer geballten Ladung Schmerz zu bereichern. Doch Reigns nutzte die Zeit zur Erholung, befreite sich bei einem Whip-in und zeigte seinem Gegenüber per Faustschlag deutlich auf, noch lange nicht aus dem Rennen zu sein. Der Ringrichter hatte gut zu tun, seine Fragen nach einer Aufgabe wurden allerdings weiterhin ignoriert. Jericho und Reigns gerieten in einen offenen Schlagabstausch. Als der Titelträger eine Powerbomb in die Thumbtacks folgen lassen wollte, überrollte sich Jericho beim Ansatz, scheiterte aber gleichermaßen bei einem erhofften Front Face Slam. Jericho nahm Anlauf aus den Seilen – und flog per Back Body Drop in die Büroutensilien! Es konnte nur noch schlimmer werden.



Der Zerstörungsfeldzug sollte an dieser Stelle erst beginnen. Nach mehr als 20 Minuten purer Kraftanstrengung sah sich Jericho langsam aber sicher mit den Restriktionen seines 45-jährigen Körpers konfrontiert. Der 14 Jahre jüngere Reigns hingegen begann gerade erst, seine ganzen Qualitäten auszuspielen. Für den Kanadier hagelte es eine Powerbomb auf den unbefleckten Ringboden, eine weitere in die Reißzwecken. Als er nach beiden Aktionen nicht aufgeben wollte, pfefferte der Titelträger seinen Gegner aus dem Ring, warf ihn wiederholt in das Absperrholz und prügelte ihn die Rampe hoch. Nach einer Powerbomb auf den Stahl sah es nicht mehr aus, als könne Jericho weitermachen, doch Ehre und Respekt veranlaßten ihn dazu, erneut auf die Beine zu kommen, um sich einen gigantischen Spear Tackle einzufangen, der beide Kontrahenten fast von der Plattform fegte. Jericho war kurz vor der Bewußtlosigkeit, die in ihm steckenden Reißzwecken forderten zusätzlichen Tribut. Niemand in der Halle konnte sich erklären, wie dieser Mann überhaupt noch aufstehen konnte! Reigns ließ eine heftige Lariat vom Stapel, verließ die Rampe, um neben ihr zwei Tische zu drapieren. "Y2J" hatte keinerlei Luft mehr, selbst der Ringrichter bat ihn förmlich um eine Aufgabe, um am morgigen Tag wenigstens noch aus eigener Kraft aufstehen zu können. Reigns vereinte Jerichos Schädel mehrmals mit dem stählernen Boden und nahm ihn zur alles entscheidenden Powerbomb auf die Schulter, als sich Jericho - der vielleicht ehrgeizigste Hund seiner Generation - geschlagen gab und zwei Worte hauchte, die aus seinem Körper, nicht aber aus seiner Wrestling-Seele sprachen: "I Quit"!
Sieger durch Aufgabe und weiterhin WWE World Heavyweight Champion: Roman Reigns (nach 26:13 Minuten)

Roman ließ seinen Opponenten pflichtbewußt fallen, hatte er seine Dominanz nach dem Spektakel gegen Triple H doch gerade aufs Neue bewiesen. Nach einem Lächeln jedoch offenbarte der Champion sein wahres Gesicht. Obgleich Jericho klar aufgegeben hatte und das Match effektiv beendet war, hob er den Kanadier auf seine Schultern, um ihn per Powerbomb von der Rampe durch die Tische zu schicken! Die RAW-Kommentatoren wurden nicht müde, diese Ungerechtigkeit zu beklagen. Da hatte der Titelkampf im Kontrast zum SmackDown!-Duell schon ein faires Ende genommen, mußte Reigns doch noch einmal einen drauflegen. Während sich sofort eine Traube an Ringärzten um den gefallenen Jericho bildete, hatte Reigns sogar noch den Nerv, zurück in den Ring zu marschieren. Anscheinend hatte er noch nicht einmal genug, als er sich selbstgefällig den Gürtel reichen ließ und ein Pfeifkonzert genoß, das in ganz New Jersey zu hören war. Der Champion verlangte nach einem Mikro, hielt kurz inne und sprach endlich: "Believe in me now?" Nach seiner zweiten offiziellen Titelverteidigung erklärte der Goldjunge erneut, "the guy" zu sein und bekam sein widerliches Grinsen kaum mehr aus der Fratze. Wer auch immer diesen Umstand bezweifeln würde, wäre eben eines Besseren belehrt worden. Das Licht ging aus!

Kein ungewöhnliches Ereignis, meldete sich die Wyatt Family in den vergangenen zwei Monaten doch mehrmals auf eben diese Weise an. Doch diesmal kam alles anders! Reigns blickte auf die Rampe und erkannte auf dem Titan Tron viel zu spät, daß sich ein potentieller Herausforderer gerade erst hinter ihm aufgebaut hatte. Niemand Geringerer als John Cena erhielt eine außerordentlich gute Reaktion, als er energisch sein Shirt von sich riß und ins Publikum warf. Noch bevor sich Roman Reigns auf auch nur irgendeinen Angriff einstellen konnte, hob ihn der "Doctor of Thuganomics" bereits zum Attitude Adjustment an, um den Ringboden mächtig vibrieren zu lassen! WOW! Cena griff nach dem Gold, feierte mit immerhin 60 Prozent der anwesenden Fans seine Rückkehr und machte klar, RAW mit einer sehr wahrscheinlichen Vertragsunterzeichnung noch spannender als ohnehin schon gestalten zu werden! Die beiden Kommentatoren des Montags-Brand konnten die hinter ihnen liegenden Minuten kaum in Worte fassen, verabschiedeten sich sowohl von den RAW- als auch SmackDown!-Fans und empfahlen zwingend, die wöchentlichen Events der kommenden Tage unter die Lupe zu nehmen! WWE wäre "alive and well" und "more exciting than ever before".



Zuletzt von Haya der Hama am Mo Jul 11, 2016 11:37 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Jul 11, 2016 10:47 pm
PPV Time Loide!

° Da bekommen wir aber ziemlich geile Matches, ich denke mal das Ambrose und Styles das Ding machen. Wäre einfach zu geil. Richtig geiler und harter Opener. Das macht richtig Bock und ich finde es krass wie Du Braun Strowman einen Push gibst. Das wirkt nicht gezwungen und er wird einfach zum richtig krassen Draw aufgebaut durch seine monsterhafte Kraft. Weiter so, ich finde den Kerl eh stark. Schön wie JBL nochmal aufzeigt wie sinnvoll die Eliminierung von Rowan war. Sehr toll! Dean Ambrose macht das Ding. Sehr geil. Gefällt mir echt gut. Kann ihn mir auch als Sieger des Turniers vorstellen. Mal sehen ob er es heute wirklich schaffen wird. Zu gönnen wäre es ihm!

° Die Einbeziehung von Lance Storm ist echt cool, finde ich echt gut eingebaut. Eigentlich krass wie viel Worker er mehr oder minder trainiert die nun eine größere Bühne haben. Dann kommt ein echt krasses Match, dass hätte ich gerne in echt gesehen. Geile Sache, das Styles hier gewinnt. Einfach nur Wahnsinn das Match, kann es mir perfekt vorstellen. Netter Hype für den Summerslam. What the Fugg! Sin Cara holt sich den Titel, hätte ich niemals gedacht. Das bringt nun richtig Feuer in die Sache mit Kalisto. Richtig gut gemacht, dass wird spaßig werden. Oh Gott ein Ladder Match, aber wir sind ja bei Extreme Rules und nicht bei einem Kindergeburtstag. Mal sehen was AJ Styles meint, hat er den Club bei sich? An die Dudley Boyz glaube ich eher weniger. Aber das Geile ist das die Dudley Boyz auch vollkommen Sinn ergeben würde.

° Die Damen machen auch klar das sie ernst zu nehmen sind, auch wenn sie das schon lange sind. Der Eingriff von Charlotte macht Sinn und bringt noch mehr Brisanz rein. Echt geil gebookt! Hut ab. Echt krass wie gut die Fehde um den United States Title aufgebaut ist. Jack Swagger bringt sich auch schön und passend ins Spiel.

+ Herrlich. Was geht denn hier ab? Styles gewinnt durch den Club, wie geil. Bin gespannt ob man Finn Balor nicht schon bald bei Smackdown! sehen wird. Echt geile Sache. Gefällt mir echt richtig geil. Respekt. Genau das macht Spaß und stimmt einen nochmals richtig auf den genau so intensiven Main Event ein.

+ Was war das denn bitte? Wie krass war das Match. Respekt. Roman Reigns geht einfach ab und Chris Jericho war hier der perfekte Gegenpart um ihn als Champion zu etablieren. Wie geil ist bitte das auch Lance Storm wieder eingebaut wird. Echt richtig, richtig geil. Respekt. Wie huge wird bitte John Cena gegen Roman Reigns werden? Holy Cow. Das wird was. Beide haben das gleiche Schicksal gehabt, nur Roman hat bei dir etwas anderes daraus gemacht und nun steht John Cena da. Echt, dick! Geile Scheiße!

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Re: World Wrestling Entertainment: RAW vs. SmackDown! (2016)

am Mo Jul 18, 2016 12:28 pm
Meine zwei Cent zum SmackDown!-Beitrag des PPVs gab's schon bei FB, dürfen aber, na klar, auch öffentlich nicht fehlen. Im Großen und Ganzen fand ich die Sause sehr viel besser koordiniert als Payback. Extreme Rules hat eine gute Länge und stellt für mich so etwas wie den Abschluß des "Diary-Intros" dar. Nach zwei Monaten haben sich beide Brands eingespielt, die nächsten Wochen können nur unterhaltsam werden!

Wie schon mehrmals erwähnt, gefielen mir die fast schon thematisch voneinander getrennten ersten Wochen von SmackDown! sehr. Stieg und fiel der Brand erst noch mit der brutalen Auseinandersetzung zwischen Lesnar und Ambrose, hat das Turnier klar die Weichen für die Zukunft gestellt. Obgleich ein Heelturn mit Stable-Gründung ja schon zu FW-Zeiten ein nahezu obligatorischer Kniff von dir gewesen ist, hab ich das alles in der Form gar nicht kommen sehen. Neben dem deutlich als Wildcard platzierten Tyler Breeze hielt ich restlos alles für offen. Genau wie ein Turnier zwischen Überraschungen und Favoriten eben sein sollte! Bei WWE hat AJ trotz immer guter Leistung viel an Fahrt verloren. Hier habe ich keinerlei Zweifel daran, daß der Club in seiner Gesamtheit funktioniert und gleichermaßen die Stärken der Beteiligten akzentuiert. Das Trio ist selbstbewußt und hat keine Chickenshit-Anleihen nötig.

Der Club hat eine ganze Reihe an verrückten Abnehmern jeglicher Prügeleinheiten im Roster. Mit Gestalten wie Ambrose, der nun eh heißer denn je ist, dem stets frechen Owens, Zayn und wie sie alle heißen, stehen ordentliche Schlachten bevor! "Nebenbei" gibt's auch noch Enzo & Cass, die Big Guys, Dudleys und New Day -- es mangelt nicht an hervorragenden Alternativen! SmackDown! bleibt unfaßbar spannend. Smile

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Jetzt, wo ich das Abitur habe, werd ich nie mehr lernen und nur noch Alkohol trinken.

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