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FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Mo Nov 17, 2014 8:17 pm

San Juan, 1978. Der Ringkampf ist auf dem Höhepunkt des Schaffens im Freistaat Puerto Rico, im Estadio Juan Velezabál gastieren just in diesem Augenblick 80.000 Menschen um ein Sportereignis zu sehen. Nicht den Sport #1 Baseball, auch nicht den späteren Sport #2 Basketball oder den eher ungeliebten Fußball sehen diese 80.000 Puerto Ricaner an diesem Samstagabend im nationalen Baseballstadion. In der Mitte auf dem Rasen wurde ein Ring notdürftig aufgebaut und die Massen quetschen sich in die ersten Reihen. Scheiß auf eine Massenpanik, jeder hier ist nur wegen der einen einzigen Sache hier: Wrestling.

Ryan "The Dragon" Palacios, Lokalmatador aus San Juan, ist der Herausforderer für den AAFW Championship Titel von Dick The Devastator, einem groß gewachsenen Brawler aus Tampa Bay in Florida. Der Titelträger von All-American Florida Wrestling hat sich durch diverse Provokationen zu diesem Kampf her reißen lassen, in den Medien auf Puerto Rico wurde Dick als "arroganter Weißer" betitelt. Das Publikum war aufgeheizt, 80.000 Menschen und darunter zwei kleine Jungs die von ihren Vätern mit viel Mut zum Risiko auf den Schultern hochgehalten wurden: Shawn Gonzalez und Puerto Rican Power (Augústin Valderrama).

Als Dick The Devastator in einem blutigen Vierzig Minuten Kampf den Titel verteidigt und schnell verschwinden will, ist die Halle völlig außer sich vor Wut. Die Zuschauer fangen an mit Essen und Getränke zu werfen und die beiden kleinen Kiddies Shawn und Augústin haben ebenso ihren Spaß. Zuhause in der Papphütte im ärmsten Viertel San Juan's beschließen beide ebenso Kämpfer zu werden wie Ryan Palacios. Liebend gerne würden sie den Devastator bis drei auf die Matte hauen - Es ist der Beginn der Zementierung zweier Puerto-ricanischer Wrestlinglegenden.

Philadelphia, 2007. Die Schließung von DAVE hat die zwei Puerto Ricaner Shawn Gonzalez und Puerto Rican Power mächtig getroffen, die Arbeitslosigkeit ruft, denn an Jobangeboten mangelte es nach der Schließung der extremen Promotion aus Pennsylvania. Als die beiden Jugendfreunde die Familie in der Heimat besuchen wollen, kommt ihnen die Idee: Wir gründen eine Full-Time-Wrestling Promotion auf Puerto Rico. Seit dem Ende der goldenen Ära des Ringkampfes auf Puerto Rico hat sich dort nicht mehr viel getan. Mittlerweile ist die Insel und das Wrestling nicht mehr in einer glücklichen Ehe vorzufinden. Viel mehr gibt es einen krassen Liebesentzug seit mehr als Fünfundzwanzig Jahren. Die Zeit als Palacios gegen Devastator vor 80.000 Menschen catchten, ist lange vorrüber.

Die lose Idee wird anschließend zur Realität: FREEDOM Fighters wird der erste Wrestlingevent in San Juan seit Opa's Zeiten und die Fans gehen mit wie einst. Die Rückkehr des Ringkampfes auf der Insel? 2007 war die Euphorie riesengroß, während sie 2011 nach dem tragischen Tod von Mitgründer Shawn Gonzalez enorm fiel. 2013 jedoch ist die Familie FREEDOM Caribbean Wrestling enger denn je zusammen gerückt um den Ringkampf auf Puerto Rico wieder zur festen Größe zu bringen.
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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Mo Nov 17, 2014 8:30 pm
Bockstarker Beginn mit etwas anderer Herangehensweise! Mit FCW habe ich mich im C-Verse nie genau auseinandergesetzt, so daß ich wahnsinnig gespannt bin, was du uns hier zaubern wirst. Abgesehen von den interessanten Passagen in den Büchern von Mick Foley und Bret Hart bzw. dem "Ableben" von Bruiser Brody fehlt mir komplett der Bezug zu Puerto Rico.

Was ich davon weiß, spielt dir aber enorm in die Karten: sehr aufgeheizte Fans, blutige Auseinandersetzungen und der große Stolz, den die Leute an den Ring tragen, um ihre Helden siegen und ihre Feinde fallen zu sehen. In Puerto Rico scheint diese ganz besondere Ernsthaftigkeit nie verschwunden zu sein -- alles Dinge, auf denen du hier bestimmt einiges aufbauen kannst.

Was erwarte ich? Die Geburt neuer Helden, die sich gegen jede Widrigkeit behaupten und ganz Puerto Rico auf den Schultern tragen! Die vielen Fans sind nicht mehr da, aber sicherlich nur wenige erfolgreiche Jahre von ihrer ganz persönlichen Rückkehr entfernt. Macht jetzt schon Laune und ich hoffe, du hast hier 'ne große Portion Spaß am Start, um uns lange zu unterhalten!

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Di Nov 18, 2014 5:23 pm
Ja, leck mich an de Täsch!

Eine richtig dufte Einleitung. Show zeigt einmal mehr ein Mann der großen, stimmungsvollen, gar epischen Worte zu sein; beim Schmökern deiner Ouvertüre habe ich die Stimmung geradezu selbst in mich aufsaugen können.

Wie du weißt, habe ich vom C-Verse nicht den Hauch eines Schimmers, aber... ich bin lernwillig! Ich bin gespannt, wie du die Promotion in Puerto Rico aufziehen wirst. Denn - wie Haya - ist mein Wissen über das Wrestling-Geschehen auf dem Inselstaat an einer Hand abzuzählen.

Ich gehe davon aus, dass FCW bereits im C-Verse besteht und du sie nicht eigens dafür ins Leben gerufen hast.

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Di Nov 18, 2014 7:19 pm
Ich erinnere mich noch düster an deine Anfänge im Diaryschreiben und bin echt verblüfft, wie stimmungsvoll und gekonnt du mittlerweile schreiben kannst. Das ist eine wahrlich beeindruckende Entwicklung.
Es ist halt so eine andere Art des Wrestlings, wie ich sie eben kenne. Ich hoffe ich kann beim Lesen mich dennoch für dein Diary begeistern aber da mache ich mir bei so einem Stil keine Sorgen ;-)
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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Di Nov 18, 2014 10:01 pm

Das neue Jahr bricht an und 2013 soll ein neues Zeitalter für FCW bringen: So kündigte Puerto Rican Power schon bei der Abschluss Show im Dezember an, die alten karibischen Geflogenheiten wieder zur erneuern, die Kämpfe sollen härter und emotionaler gestaltet werden als zuletzt. Jeder Kämpfer der in einen FCW Ring steigen wird, muss dies beherzigen. Für Memmen und Heulsusen ist nun wirklich kein Platz in der größten Promotions auf den karibischen Inseln!

Auf der Internetpräsenz von FREEDOM Caribbean Wrestling kündigte Ligenboss Puerto Rican Power (links) die Eröffnung des Hauseigenen Dojos an: Mit vielerlei Spenden und externen Hilfen konnte der Traum vom verstorbenen Shawn Gonzalez weitergeführt werden. Das "Lone Wolf's FREEDOM Lair" wird am 15. Januar feierlich in San Juan eröffnet werden. In Mitten eines Slum Gebietes in der Hauptstadt wird die zerfallene Scheune als neues zuhause für, hoffentlich, viele zukünftige Stars gelten. Als Trainer der Wrestlingschule hat sich der Ligenboss einen engen Vertrauten ins Bott geholt, denn Rico Santana (rechts), der zuletzt vermehrt als Road Agent agierte, wird fort an auch als Trainer zu bestaunen sein. Santana war ein knallharter Techniker der sowohl für Branchenprimus Supreme Wrestling Federation als auch für North Of The Border Pro Wrestling und auch in Japan für Pride Glory Honor Wrestling aktiv war.

Ebenso neuartig für FCW ist der Veranstaltungsort. Hat man sich zuletzt sechs Jahre lang in einer alten Bruchbude in Mitten von San Juan für ein paar Dollar die Hälse gebrochen, ist ein kleiner Fortschritt erkennbar. Es geht für den FCW Trott zwei Autostunden entfernt an die Westküste von Puerto Rico nach Aguada. Dort hat Puerto Rican Power eine kleine Halle, ohne Erpressung, legal und mit echten Geldscheinen erworben. Das neue Zuhause fasst an die 1000 Menschen, ein immenser Fortschritt, da man auf einen Fanverlust gar nicht hoffen braucht, weil die Insel eben klein ist.
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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Di Nov 18, 2014 10:05 pm
Ich danke euch für die bisherigen Rückmeldungen, die mich erfreuen. Ich weiß das Puerto Rico nicht gerade das Valhalla des Ringkampfes sein mag, aber meine Affinität zu hispanischen Kulturen treibt mich auch wrestlerisch immer wieder zu solchen Ländern. Für User, außer Haya, ist es zudem mit dem C-Verse immer ein bisschen schwer, aber gerade jetzt passt die Unwissenheit über Puerto Rico und C-Verse doch perfekt zusammen. Ich freue mich schon auf die ersten Shows, aber ein gutes Vorgeplänkel macht immer für mich die halbe Miete aus, gibt dem ganzen auch eine Lebendigkeit

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Mi Nov 19, 2014 1:40 pm
Show schrieb:Dort hat Puerto Rican Power eine kleine Halle, ohne Erpressung, legal und mit echten Geldscheinen erworben.

!!!

FCW tut also auch etwas gegen Korruption! Very Happy

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Mi Nov 19, 2014 9:00 pm

Endlich ist es soweit! Der erste Event von FREEDOM Caribbean Wrestling im Jahre 2013 findet endlich statt, und zwar am 12. Januar 2013 in einer Trainingshalle in Aguada. Vor einem notdürftigen weißen Laken erzählt Puerto Rican Power neben Lee Bambino, dem Announcer und Kommentator von FCW, einige Anekdoten der regionalen Zeitungen und TV-Sendern bis er endlich Tachelles redet. "FCW - FREEDOM Fighters" sieht im Detail folgendermaßen aus:

Billy Russel sicherte sich im Juli 2013 den FCW Puerto Rican Titel von Leper Messiah in einem harten Kampf über zwanzig Minuten. Es war der erste große Titel für den 38 Jährigen ehemaligen INSPIRE-Kämpfer, der sich selbst den "Tap Out Artist" nennt. Der FCW-Frischling ist aber seit seinem Titelgewinn in einer ungewohnten Rolle, denn er ist nun der Gejagte. Sowohl der Handsome Stranger als auch Hell's Bouncer, zwei ehemalige Champions, haben ein Auge auf die Championship geworfen. Unterstützung bekam Russel zuletzt vom Rekord-Champion und Ligenboss Puerto Rican Power, doch wie lange noch? Der Veteran will sich selbst am liebsten wieder zum Champion Puerto Ricos krönen!

Leper Messiah war schon immer ein verrückter Kerl, doch seit seinem Titelverlust hat der verrückte Clown keinerlei Verstand mehr intus. Messiah zerstörte bei der Jahresabschluss Show Matt Hocking vor dem Geviert und zog sich somit weiter den Unmut der Sippschaft hinzu. Bradford Peverell hat die große Chance vom Gold gegen Billy Russel im September völlig hilflos verspielt, als Leper Messiah in den Ring stampfte und sowohl Russel als auch Peverell ins Koma schlug. Die Paarung schreibt sich also von selbst.

FCW und PSW (Pittsburgh Steel Wrestling) betreiben seit einiger Zeit eine innige Freundschaft die im "Talent Exchange" driftet. Und so schickten die Jungs aus der Stahlstadt mit Matthew Keith und Steven Parker die zweifachen Tag Team Champions aus dem eigenen Hause. Keith und Parker sprachen im Vorfeld arrogant und überheblich über Puerto Rico und seine Einwohner, sodass die Puerto Rican Boys sich diesen beiden annehmen wollen.

Der Stern des bulligen Kanadiers Titan sank in den letzten Wochen, Monaten und Jahren stetig. Einst glohrreicher People's Champion von FCW hat Titan in letzter Zeit nichts mehr zu Lachen gehabt. Carlos Gonzalez konnte zuletzt mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machen, und bekommt mit Titan nun einen angefressenen Kerl vor die Füße geworfen. Wird Carlos gefressen?

Nach ihrem Tag Team Titelverlust haben sich die Latino Kings vorgenommen das Gold schnellstmöglichst wieder in ihre Reihen zu holen. Über Jahre waren die drei die stärkste Fraktion bei FCW und stellen mit Rudy Velasquez immer noch den People's Champion zumindestens. Mit dem 937lb Express bekommen sie nun die schwersten Gegner vorgesetzt die FCW zu bieten hat. Allen vor ran King Kong Kennedy hat nun ein Auge auf den Singles Titel von Rudy geworfen.

Sowohl KC Glenn, Amazing Firefly als auch El Mítico Jr. werden ihre Debütkämpfe als offizielle FCW-Wrestler geben. KC Glenn bekommt es mit Matt Hocking zu tun, während die beiden maskierten Mexikaner sich gegenseitig gegenüber stehen werden!

FCW "FREEDOM Fighters", 12. Januar 2014
Gymnasium Aguada


0. Lucha Exibithion Match: Amazing Firefly vs. El Mítico Jr.
1. Matt Hocking vs. KC Glenn
2. The 937lb Express (King Kong Kennedy & Ox Masterdon) vs. The Latino Kings (Rudy Velasquez & Hector Galindo)
3. Titan vs. Carlos Gonzalez
4. FCW Tag Team Championship: The Future Is Here (Steven Parker & Matthew Keith) vs. The Puerto Rican Boys (Kid San Juan & Apollo Boy) (c)
5. Leper Messiah vs. Bradford Peverell
6. Billy Russel & Puerto Rican Power vs. Handsome Stranger & Hell's Bouncer
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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Do Nov 20, 2014 2:49 pm
Die Eröffnung des Dojos ist auf lange Sicht, wie immer, eine gute Entscheidung, um irgendwann selbst den Nachwuchs formen und die Jorges von morgen zu kreieren.

Die Hinführung zur ersten Show füllt viele Wissenslücken und bringt das Geschehen näher. Die vier derzeitigen Main Eventer sind eine Sache für sich: Puerto Rican Power als DAS Aushängeschild hängt neben Face-Champ Russell ein wenig in der Luft, zumal der Titelträger der schmächtigste Kämpfer der Bande ist und sowohl Power als auch Bouncer RIESIG sind. Ob so ein MMA-lastiger Stil in Puerto Rico langfristig funktioniert, weiß ich auch nicht richtig. Russell sehe ich eher als Heel, den er laut seinen Werten sogar noch besser rüberbringen kann. Würde durchaus passen: Der Champ verteidigt noch ein paar Monate, wird zunehmend arroganter, weil ihn die Fans nicht vollständig akzeptieren und stellt sich gegen Ende des Jahres dem großen Favoriten der Insel.

Der Rest (Leper Messiah!) gefällt mir auch sehr gut. Matthew Keith als überheblicher Schnösel, der die Traditionen mit Füßen tritt, bietet sich hervorragend an. Für MAW habe ich ihn - genauso wie den fast schon obligatorischen KC Glenn - ebenfalls auf dem Zettel. Nicht zuletzt, weil er hochgradig talentiert und der Sohn von Legende und Gründervater Sam Keith ist. Ich kann mir selbst die von mir immer wieder gern eingesetzten Bulldozer Brandon Smith und BB Colossus bei dir vorstellen.

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Do Nov 20, 2014 6:06 pm
Also ich bin vor allem auf Leper Messiah gespannt. Hört sich nach einem Gimmick an, so wie ich es mag. Ansonsten sind das eher wohl Leute ohne großem Gimmick dafür mit viel Stolz und Ehre. Du malst der Liga allmählich ein Gesicht und das finde ich auch gut so.
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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Do Nov 20, 2014 8:34 pm
Danke euch zwei!

Freut mich das der erste Teaser dann doch gut angekommen ist. Die Geschichten sind natürlich ausgedacht, habe mich da an simplen Sachen bedient, passend zu Puerto Rico halt. Die Paarungen sind gestern quasi auch zwischen Tür und Angel passiert, fand sie aber in der Endbetrachtung doch außerordentlich gut wie ich finde. Generell bin ich auch noch nicht gänzlich überzeugt von Russel als Face Champion, habe da mir aber auch schon ein paar Sachen überlegt, kennst mich ja Smile Bin generell auch nicht ganz zufrieden mit den Kerlz die um den Titel mitspielen könnten. Da hätte es mehr Abwechslung getan lieber Adam, aber sowohl das Dojo als auch der Markt wird weiterhin sondiert. Nicht jeder lässt sich aber nach Puerto Rico locken.

Leper Messiah ist ein genialer Kerl. Der ist auch riesig, kann vielleicht nicht soviel wie andere aber könnte einfach, gerade für ein Diary, ein sehr wichtiger Charakter werden. An BB Colossus und auch an Brandon Smith habe ich schon gedacht, mal schauen wann diese bei mir auftauchen werden. Leider habe ich schon relativ viele Kolosse aber mal schauen wie's passt. In Mexiko sind auch noch ein paar coole Kerle, hoffe durch das Dojo aber auf eigenen Nachwuchs von der Insel.

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Do Nov 20, 2014 8:45 pm
Gewohnt starker Post! Ich bin tierisch auf die erste Show gespannt!

War auf dem weißen Laken nichtmal das Logo deiner Promotion zu sehen? Solche kleinen Details machen die Angelegenheit hier so wohlig sympathisch. Dagegen etwas strange klingt das Gimmick von Leper Messiah, wobei strange unbedingt als "sehr interessant" zu lesen ist.

Dies trifft insbesondere auch auf den Main Event zu, den du wunderherrlich präsentiert hast. Vor allem das Zusammenspiel der Faces wird interessant zu beobachten sein, sind beide schließlich auch untereinander große Konkurrenten. Eine Kooperation auf Zeit, bei der Puerto Rican Power's Geduld im Hinblick auf einen Title-Shot ganz klar das Zünglein an der Waage sein wird.

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am Do Nov 20, 2014 9:57 pm
Ich tippe mal ins Blaue!

0. Lucha Exibithion Match: Amazing Firefly vs. El Mítico Jr.
Im Grunde komplett bums. Beide neu, beide sehr talentiert. Ich gehe mal mit Mítico.

1. Matt Hocking vs. KC Glenn
Über Glenn geht nicht viel! Ich weiß nicht ganz, welchen Stand Hocking hat. In der Vergangenheit wurde er zerstört, aber er könnte möglicherweise genug Fans haben, um den Sieg über den Neuling zu rechtfertigen.

2. The 937lb Express (King Kong Kennedy & Ox Masterdon) vs. The Latino Kings (Rudy Velasquez & Hector Galindo)
Ich habe gar keinen Plan! King Kong ist ein Riese, die Latino Kings aber möglicherweise ein eingespielteres Team. Ich traue ihnen den Sieg zu. Vielleicht schummeln sie sich dezent zu einer optimierten Leistung.

3. Titan vs. Carlos Gonzalez
Ein Schwergewicht aus Kanada könnte immer einen weiteren Heel-Herausforderer auf den Titel stellen. Ich denke, du baust in die Richtung auf.

4. FCW Tag Team Championship: The Future Is Here (Steven Parker & Matthew Keith) vs. The Puerto Rican Boys (Kid San Juan & Apollo Boy) (c)
Keith sollte der beste Bursche der ganzen Bande sein. Ein Sieg der Amis wäre aber schon ein ziemlicher Schocker. Vielleicht denkst du aber auch gerade deswegen daran. Wird spannend! Zunächst rechne ich aber mit einer Titelverteidigung.

5. Leper Messiah vs. Bradford Peverell
Messiah scheint mir ein zu guter Bösewicht zu sein, während Peverell offensichtlich der freundlichste Mensch aller Zeiten ist. Der muß auch noch was reißen!

6. Billy Russel & Puerto Rican Power vs. Handsome Stranger & Hell's Bouncer
Mich würde es nicht wundern, wenn die Heels gewinnen. Die Faces müssen nicht einmal zwangsläufig kollidieren, aber mit der Ausgangslage eines "bösen Sieges" lassen sich die kommenden Monate besser planen. Ich tippe, daß Stranger den Champion pinnt und der nächste Herausforderer wird. Mit Bouncer mit Power können die Riesen auch noch gegeneinander arbeiten.

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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am So Nov 23, 2014 6:20 pm

"FREEDOM Fighters"
12. Januar 2013 - Aguada, Puerto Rico

FREEDOOOOOM – Aus den Boxen hallt Sound von einem schweizer DeeJay der in der Mitte der Neunziger Jahre den gesamten Erdball mit seinen auf LSD-ähnlichen Tanzeinlagen zur Weißglut gebracht hat.  Erstmalig ist FCW zu Gast im Gymnasium Aguada und sage und schreibe 808 Fans haben sich in die Westküstenstadt verlaufen. Mr. Bambino begrüßt die verrückte Brut und beschert somit Amazing Firefly und El Mítico Jr. Noch bevor die offizielle DVD-Produktion beginnt, ihr FCW-Debüt zu bestreiten.

El Mítico Jr. besiegt Amazing Firefly (6:22) nach dem Northern Light Suplex.
Eine Begegnung auf Augenhöhe und Lucha Wrestling vom feinsten. Die beiden mexikanischen Jungspunde zeigen schon vorab was sie drauf haben: Verrückte Highspots, keinerlei Psychologie im Ring sondern nur waghalsige Manöver können die Insulaner hier bestaunen. Nach einem verpatzten Drop von der Ringecke macht Mítico Jr. Mit dem Northern Light Suplex alles perfekt.

Ebenso neu wie die Mexikaner ist auch der US-Amerikaner KC Glenn: Vielerlei Experten vom Festland beschwichtigen dem blond mähnigen Mann aus xy eine große Karriere vor, Gegner Matt Hocking ist fast ebenso grün hinter den Ohren wie Glenn selbst.

Matt Hocking besiegt KC Glenn (5:44) mit dem Hock Shock
Einen respektvollen Umgang sieht man auch in diesem Kampf. Glenn ist hinsichtlich der Atmosphäre ein wenig gehemmt, merkt dann aber rasch das die Meute auch ihn für seine Aktionen honoriert. Ein wenig durch den Übermut geprägt nutzt der nur minimal erfahrene Hocking die Gunst der Stunde aus und verpasst Glenn seinem Hock Shock.

The Latino Kings (Rudy Velasquez & Hector Galindo) besiegen The 937lb Express (King Kong Kennedy & Ox Masterdon) (04:12) mit dem Street Cutter von Rudy an Ox.
Die wohl schwersten Athleten der Karibik haben es auf den People's Championship von Velasquez abgesehen, allen vor ran Koloss King Kong Kennedy. Der riesige Kennedy hat so seine Problemchen auf den Beinen zu bleiben, als die Thugs durch den Ring wehen. Das Ox Masterdon, immer noch ein Riese aber wesentlich beweglicher, eher mithalten kann, ist klar. Leider ist Masterdon dann auch das Opfer der Kings geworden, da Kennedy einfach zu langsam aufgestanden ist, nach einem Double Kick der Latinos.

Carlos Gonzalez besiegt Titan (5:32) mit einer Disqualifikation
Der jüngere Bruder von Shawn Gonzalez hat sich, seit seiner Rückkehr, immens gesteigert und greift nach einem weiteren Sieg gegen den großen Titan. Die Kräfte und Massevorteile sind ganz klar auf seiten des Kanadiers, der die brachiale Gewalt gerne ausweiten möchte. Gonzalez, angetrieben vom Publikum wie kein zweiter, kommt zurück mit mehreren Kick Aktionen, wird dann aber Urplötzlich von Titan Protegé Carl Batch zu Fall gebracht. DQ!

Sofort treten Titan und Batch auf den Gefallenen Puerto Ricaner aus, niemand scheint Gonzalez zu Hilfe zu kommen, als Titan seinem Choke Slam nicht nur auf die Matte bringt, sondern auch auf dem Ringboden. Frauen und Kinder schreien wie wild umher, bis Mainstream Hernandez den Ring entert und zumindestens ein bisschen den Schaden wett macht.

Leper Messiah besiegt Bradford Peverell (9:15) mit dem The Prophecy
Nach der harten Aktion von Titan erwartet die Zuschauer nun wieder nichts für zart gesottene. Nach dem fröhlichen Einzug von Peverell mit feinen Patschehändchen klatschen, erscheint Messiah in völliger Dunkelheit und mit viel böser Miene. Etwas über neun Minuten hält Peverell im Geviert aus, kann auch einige gute Manöver zeigen, doch am Ende ist es verdammt klar: Leper Messiah läuft eine rote Flüssigkeit aus dem Mund, ein diabolisches Grinsen und nach dem Chokeslam folgt der Prophecy und die Beerdigung des Bradford Avery James Jebediah Peverell. Ruhe in Frieden, Brah!

-INTERMISSION-

Aus der Pause raus eröffnen die Gäste von Pittsburgh Steel Wrestling die Show: The Future is Here, Steven Parker und Matthew Keith, werden von Ohrenbetäubenden Buh-Rufen empfangen. Die Fans werfen Papierrollen und anderen Abfall in den Ring, nur mit viel Mühe kann Keith seine Rede beginnen. Keith nennt Menschen mit hispanischen Hintergrund als generell eher beschränkter als Festland-Amerikaner. Schon allein nach diesem einen Satz hält es das Publikum nicht mehr lange auf ihren Stühlen. Als die Nationalhymne erklingt gibt es Stoßgebete gen Himmel, es ist Zeit für ein Titelmatch.

FCW Tag Team Championship
The Puerto Rican Boys (Kid San Juan & Island Boy Apollo) besiegen The Future Is Here (Steven Parker & Matthew Keith) mit dem Welcome To The Island(15:35)

Die bösen Buben aus Pennsylvania dominieren den Kampf nach Belieben. Vor allem Matthew Keith hat sichtlich Spaß die kleineren Puerto Ricaner von A nach B zu prügeln. Schon früh wird Kid San Juan von den beiden isoliert und bearbeitet, Island Boy Apollo steckt da schon im Tiefkoma. Nach weiterer Bearbeitung der Arme, verfehlt Parker einen Schlag und Kid San Juan legt mit letzter Puste mächtig los: Zuerst dropkickt er Keith aus dem Geviert und anschließend hagelt es Sprünge von der Ringecke und dem Welcome To The Island an Parker.

Frenetischer Jubel, die Gäste verschwinden recht flott hinter der Bühne, während die Helden von Aguada gefeiert werden. Ein nahtloser Übergang dann zum Hauptkampf: Die vier prügeln sich schon während des Einzuges in die Halle wie wild..

Handsome Stranger & Hell's Bouncer besiegen Billy Russel & Puerto Rican Power (15:26) mit dem Catalan Twist von Stranger an Russel.
...und verlagern das Geschehen sogar in die Zuschauerränge. Dort haben die Stewards allen Grund zur Arbeit, denn die Fans stehen euphorisch wie eine Wand hinter Puerto Rican Power. Für den "Campéon" Billy Russel haben sie, anscheinend, nicht soviel übrig: Nach einem schier unglaublichen Last Ride auf die Stuhlvorrichtung an Billy Russel erklingen nicht einmal nur ein Buh-Ruf. Puerto Rican Power kann sich mit beiden messen, der Kampf verlagert sich endlich in den Ring, und da wird der Ligenboss dann völlig zerstört. Der Hell's Bouncer stemmt den ebenfalls riesigen Power sogar und lässt ihn mit der Gorilla Press fallen. Russel hingegen kommt nun von der Hinterseite in den Ring und kickt beide erstmal zu Boden. Nach einer Suplexreihe an Stranger hat Russel dann keine Chance gegen den Hell's Bouncer, der den Kampf beenden möchte. Es gibt nun einen großen Zwist beim Heel-Team, die Zeit nutzt Puerto Rican Power aus und schlägt den Bouncer nach Draußen und bearbeitet diesen dort. Russel ist nun völlig überfordert und wird vom Stranger mit dem Catalan Twist doch noch geschultert.

Völliges Chaos im Hauptkampf, jeder hat genau das erwarten können. Das Heel Team hat Probleme und auch Puerto Rican Power ist sichtlich angefressen über diese Pleite. Billy Russel hingegen weiß nun, das er einen Kampf gegen den Handsome Stranger nicht ausweichen kann. Böse Blicke werden zwischen den Faces ausgetauscht, doch zur handfesten Auseinandersetzung kommt es nicht.
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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

am So Nov 23, 2014 8:57 pm
Dann switche ich mal wieder hier in deine puertoricanische Fantasy Welt^^ Mal sehen ob wir hier auch die schönen drallen Schönheiten zu sehen kriegen Wink

Der Beginn ist halt wirklich nur auf das wesentlichste beschränkt, aber das soll ja auch der Stil deiner Promotion sein. Ich möchte in so einem Tollhaus übrigens nicht stecken^^

Der Opener ist dann wohl eher was für Highspot Fans. Ich mag da eher das bodenständige Wrestling. Zwei Mexikaner, die sich halt gegenseitig den Hals brechen wollen. Ist aber bestimmt ein guter Anheizer für die Fans in der Halle.

Der Hock Shock gefällt mir jetzt schon richtig Very Happy Bei Glenn stelle ich mir jetzt mal eher so einen Typen vor, der so wie Billy Gunn aussieht.^^

937 lbs Express ist bestimmt ein nettes aber total unbewegliches Tag Team. Erinnert mich an die NWA Japan von Haya, dort hatte er ja auch so ein schweres Tag Team. Der Sieg der Latinos überrascht mich, aber in der ersten Show musst du wohl auch zuseherfreundlich booken^^.

Die Szenen beim Gonzales Match stelle ich mir halt typisch vor. Der Lokal Hero kriegt ordentlich eins aufs Dach und die Kinder sind natürlich ganz fertig, da er von den bösen Jungs vermöbelt wird. Hier hast du schönes altmodisches Booking angesetzt.

der Messiah natürlich mit dem spannendstem Gimmick in deiner Promotion. Ich denke, dass wir da wirklich einen sehr interessanten Akteur haben. Vielleicht sehen wir hier mal auch eine gruseliges Storyline, das würde mir gefallen.

Nach der Promo der Festland-Amerikaner musste es ja auch so kommen. Das ist wirklich schickes Old School Booking das du da anwendest. Ich hoffe nur, dass wir dies in dieser Weise nicht jede Show zu sehen kriegen. Aber ganz ehrlich Booker in Puerto Rico muss ich auch nicht sein. Ist ein lebensmüder Job, wie mir vorkommt.^^

Der Main Event ist dann halt schon ein interessantes Tag Team Match mit sehr viel Passion. Ich denke vor allem, dass es da zwischen den Faces noch ordentlich knistern wird. Aber das macht ja Wrestling so interessant. Mir hat der Schluss sehr gut zugesagt.

Insgesamt eine Show der alten Schule, die mir in ihrer Ausführung gut gefallen hat. Man hat sich beim Lesen nie gelangweilt und das obwohl ich ja bekanntlich meine Wrestlingvorlieben ganz wo anders habe.^^
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Re: FREEDOM Caribbean Wrestling: A Tale Of Blood, Riots & Pride

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