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Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Fr Okt 21, 2016 8:02 pm
Mir juckt's in den Fingern, ich brauche 'nen eigenen Big-Japan-Thread! Wie sicherlich bekannt mag ich Wrestling vor allem wegen der Vielfalt der individuellen Stile. Wer über das immergleiche Produkt schimpft, ohne sich mit den unzähligen Alternativen zu beschäftigen, hat's - für meinen Geschmack - nicht so richtig verstanden. Apropos Geschmack: Mir gefällt fast alles. Ein brachialer Zweikampf so sehr wie ein Comedy-lastiges Duell bis hin zum gut gearbeiteten Death Match. Gibt's dazu trotzdem noch die nötige Portion Ernsthaftigkeit in den relevanten Belangen, bin ich zufrieden.

Big Japan bietet eben das. Die Promotion startete pünktlich zur großen Hardcore-Welle, konnte mehr oder weniger erfolgreich mitschwimmen, bis die damalige Kooperation mit CZW fast die Insolvenz mit sich führte. Der Top-Star Tomoaki Honma verschwand, Daisuke Sekimoto kam auf -- und schon war die restliche Geschichte von selbst geschrieben. Sekimoto begann selbst als Death-Match-Wrestler, verbaute sich damit gewissermaßen auch seine Zukunft, blieb Big Japan aber ohnehin immer treu und hat der Promotion heute mehr als jeder andere seinen Stempel aufgedrückt. Statt sich nur auf Death Matches zu fokussieren, bietet BJW seither auch absolut fantastisches "normales" Wrestling, das sich nicht vor der Konkurrenz verstecken muß.

Auch wenn die Death Matches weiterhin den Kern von Big Japan darstellen, sind die Events äußerst vielfältig und abwechslungsreich. Aus Spaß an der Freude werde ich hier immer mal über dies oder jenes schreiben ... Smile


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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Fr Okt 21, 2016 8:05 pm

Worum geht's bei BJW? In erster Linie natürlich um die Championships! Typisch Nippon sind die auch bei Big Japan 'ne Menge wert. Es gibt keine nennenswerten Storylines, sondern eher Angles, in denen der persönliche Erfolg im Vordergrund steht. Die Jugend macht unter sich den Primus aus, der Nachwuchs möchte die Lehrmeister besiegen, überhaupt möchte jeder der Beste oder mindestens besser sein als wer auch immer gerade auf der anderen Seite des Rings steht. Allianzen sind optional, nicht selten stehen sich auch "Freunde" im fairen Wettkampf gegenüber. Faces und Heels gibt es größtenteils nicht, dafür aber die ganze Bandbreite an verschiedenen Charakteren: vom respektlosen Punk über den obligatorischen Bully oder leidenden Jüngling bis hin zu toughen Veteranen, die sich einen Spaß daraus machen, die neue Generation zu bestrafen.

Um einen kurzen Überblick über die Championships zu schaffen:

• Im Besitz des wichtigsten Titels, der Death Match Heavyweight Championship, befindet sich Kankuro Hoshino. Mit 41 Lenzen, wie der Großteil der hauseigenen Division, nicht mehr der Allerjüngste, mußte für die Championship mindestens 10 Extrameilen gehen. Hoshino stammt ursprünglich aus einer Mini-Promotion namens Pro Wrestling Nightmare bzw. Garoga Knights und konnte sich 2008 durch fleißige Einsätze einen Platz im Big-Japan-Roster erarbeiten. Dort ist er seitdem der ewige Underdog. Immer verläßlich, beliebt bei den Fans, sehr tough und witzig. Hier und da gab's mal große Kämpfe, so richtig zum Championship-Material wurde er aber nie gebookt. Der Titelerfolg über Ace Ryuji Ito war eine Überraschung, vielleicht sogar ein Dank für die Aufopferung in den letzten Jahren. Seitdem gab es zwei Verteidigungen gegen Abdullah Kobayashi und Masaya Takahashi, mit Isami Kodaka steht am 22. November der erste "relevante" Herausforderer bereit.

• Für die meisten Fans aus dem Westen wahrscheinlich interessanter: die Strong World Heavyweight Championship, einst in Kooperation mit CZW und wXw vorgestellt. Beide Promotion-Logos befinden sich, obwohl das World Triangle wieder eingeschlafen ist, weiterhin auf dem Gurt. Der aktuelle Champion hört auf den Namen Hideyoshi Kamitani und ist mit erst 24 Jahren der bisher jüngste Titelträger. Kami hat, für das bisherige Booking der Division ungewohnt, gleich mehrere Dojo-"Generationen" vor ihm übersprungen, kämpfte sich im ersten Teil des Jahres ins Finale des Ikkitousen-Turniers, bevor er im zweiten Anlauf Vorgänger Yuji Okabayashi um den Titel erleichtern konnte. Die Pflicht-Verteidigungen gegen Ryuichi Kawakami und Yasufumi Nakanoue sind geglückt, bei Death Vegas, dem großen Dezember-Event, könnte ein Rückkampf gegen Shuji Ishikawa bevorstehen. Eben jenem war Kami im Ikkitousen-Endkampf unterlegen.

• Die Tag Team Championship nimmt bei Big Japan eine kleine Sonderstellung ein. Denn während die anderen beiden wichtigen Gurte an ihre Divisionen gebunden sind, gibt es beim Teamgold keine klare "Definition". Heißt: Sind die Titelträger Wrestler, die sich nicht zu schade für Death Matches sind, werden bei der Titelverteidigung auch gern mal Waffen ausgepackt. Im Gegensatz zum NJPW-Booking von Gedo wird die Tag Team Championship nicht unabhängig der Singles-Wrestler ausgefochten. Sie ist auch kein Midcard-Titel, sondern regelmäßiger Gast in den Hauptkämpfen wichtiger Events. Aktuell in der zweiten Regentschaft befinden sich die Twin Towers, ein sehr dominantes und aus Kohei Sato sowie Shuji Ishikawa bestehendes Duo. Auch diese beiden Jungs haben zwei erfolgreiche Verteidigungen auf dem Buckel.

• Nur der Vollständigkeit halber: Die nicht ganz so bedeutsame Yokohama Shopping Street Six Man Tag Team Championship wird derzeit von Abdullah Kobayashi, Masaya Takahashi und Takayuki Ueki gehalten.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Fr Okt 21, 2016 10:46 pm
Sehr schöne Texte! Jemand der absolut keinen Schimmer von Big Japan hat, der weiß nun wenigstens ein bisschen Bescheid. Ich mag Big Japan sehr gerne, ich würde sogar so weit gehen und BJW als meine liebste japanische Promotion nennen. Warum?

Ich mag die Einfachheit bei Big Japan, ich mag die Charaktere sehr gerne und die verschiedenen Stilrichtungen. Meine letzten BJW Shows waren Endless Survivor und Ryogokutan, beides sehr tolle Show, vor allem letztere. Dort gab es die von Haya angesprochenen Titelwechsel von Hoshino und Kamitani!

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Do Okt 27, 2016 7:05 pm
Aktuell tobt die vierte jährliche Saikyou Tag League, dieses Jahr in einem US-Sport ähnlichen Modus: Strong- und Death-Match-Division sind in jeweils einem Block vertreten, erst im Finale werden die Grenzen "verwischt". Sportlich gesehen natürlich richtig sinnlos, aber die Big-Japan-Turniere sind dank solcher Dinge immer schön individuell. Die Tag League startete in diesem Jahr mit gleich 16 Teams in insgesamt vier Gruppen. EM-klassisch haben sich die beiden bestplatzierten Teams jeder Gruppe in das Viertelfinale vorgekämpft.





"Saikyou Tag League ~ Quarter Finals"
10/14/2016 [Fri] 19:00 @ Korakuen Hall in Tokyo

Kankuro Hoshino, Saburo Inematsu & Ryuichi Sekine vs. Masashi Takeda, Takumi Tsukamoto & Atsushi Maruyama
Für Death Match Champion Hoshino lief das große Turnier nicht allzu gut. An der Seite von Kumpel und Team-Partner Masato Inaba gab es in den drei Vorrundenkämpfen gerade mal einen Sieg, dazu wurde er auch noch von seinem (nun) nächsten Herausforderer Isami Kodaka geschultert. Maruyama hatte als einziger Nicht-Hardcore-interessierter-Wrestler klar die Arschkarte gezogen, konnte Sekine am Ende sogar vermitteln, doch bitte bloß nicht zum unnötigen Waffeneinsatz zu greifen. Das Resultat war klar: Maruyama zog Sekine die Sitzgelegenheit im sanftesten Stuhlschlag aller Zeiten selbst über die Rübe und ermöglichte Takeda den siegbringenden Ankle Lock. So hatte der alte Fuchs natürlich doch noch den Respekt seiner "Kollegen" sicher, die ihn erst wenige Minuten früher am liebsten eigenhändig zerlegt hätten. **

Kazuki Hashimoto vs. Atsushi Aoki
Geschichtsstunde: Kazuki war Teil des diesjährigen Junior Battle Of Glory Tournaments von All Japan und gewann sogar seinen Block. Im Finale mußte er verletzungsbedingt von Hikaru Sato ersetzt werden. Gewinner des Turniers? Atsushi Aoki! Acht Monate später gab es den Kampf mit Verzögerung also doch noch. Was immer während der Verletzungspausen verschrieben wird, haut übrigens hin: Kazuki ist wie Kawakami plötzlich vom chubby zum muskulösen Brecher geworden. Er ist immer noch ein kleiner Bastard, wirkt aber jetzt eher selbstbewußt-frech als übermütig-frech. Aoki bekam gut eingeschenkt, ließ sich den Sieg aber natürlich nicht nehmen. **¾

Hideki Suzuki, Yoshihisa Uto & Takuya Nomura vs. Ryuichi Kawakami, Yasufumi Nakanoue & Kazumi Kikuta
Suzuki bringt den Haß, es ist unglaublich. Er ist locker der miesgelaunteste Wrestler, der in diesem Jahr einen BJW-Ring betreten hat. Konnte sich Nomura (dicke Rookie des Jahres!) 'ne Scheibe Respekt verdienen, bekommt Nakanoue immer noch auf die Mütze. Den hat Suzuki nicht wie Nachbars bellenden Köter oder den stets verspäteten Postlieferanten gefressen, er kann ihn einfach wirklich nicht leiden. Ganz uneigennützig durfte dann aber immerhin noch Uto den Schlußpunkt setzen und Kikuta frühstücken. Sehr dufte Angelegenheit, leider zu kurz! Danach ein langer Handshake von Suzuki und Kawakami? Hm! **½

Saikyou Tag League Death Block Quarter Finals
Fluorescent Lighttube + TLC Tag Death Match
Ryuji Ito & Toshiyuki Sakuda vs. Yuko Miyamoto & Isami Kodaka

An Yankee Two Kenju kommt im japanischen Indy-Wrestling niemand vorbei. Miyamoto und Isami haben zwischen 2012 und 2014 gleich dreimal das große jährliche BJW-Tag-Turnier gewonnen, auch diesmal scheint sie nichts am Finaleinzug hindern zu können. Der zwergenhafte Sakuda kämpft gerade einmal seit zwei Jahren und ist erst vor wenigen Wochen in die Death-Match-Riege "eingedrungen". Ein guter Schritt, der ihm größenbedingt wahrscheinlich sogar nahegelegt wurde und einen schnellen Aufstieg in der Hackordnung bedeutet. Die Unsicherheit war ihm anzumerken, für 'ne spannende Schlußphase ist er aber schon zu haben. Nachdem Sakuda sogar noch aus Miyamotos Fire Thunder auskicken konnte, war nach einer Moonsault Press von einer Leiter Feierabend. Laut Puroresu Spirit gab der Rookie beim Backstage-Interview zu verstehen, weiterhin Death Matches bestreiten, sich dabei aber vermehrt als Einzelwrestler probieren zu wollen. ***

Saikyou Tag League Death Block Quarter Finals
Bloody Rhapsody ~ Iron Cage Barbed Wire Death Match
Takayuki Ueki & Masaya Takahashi vs. Jaki Numazawa & Abdullah Kobayashi

Naaa ja! Kobayashi und Numazawa waren auch in ihren besten Jahren keine herausragenden Wrestler und sind nach so vielen Jahren in der Death-Match-"Branche" alles andere als gut gealtert. Ueki und Takahashi waren sehr bemüht, allerdings nicht routiniert genug, so einen Kampf auf ihren Schultern zu tragen. Kobayashi ist hoch anzurechnen, den Fans immer etwas bieten zu wollen, mit seinem Körper wird's aber zunehmend ... schwerer. Daß er sich beim ohnehin schon lebensmüden Sprung vom Haikäfig auch noch wirklich lädierte, war das traurige Sahnehäubchen. Wenigstens: Großer Erfolg für den Nachwuchs, der ins Halbfinale eingezogen ist!

Saikyou Tag League Strong Block Quarter Finals
Kohei Sato & Shuji Ishikawa vs. Hideyoshi Kamitani & Daichi Hashimoto

Drei Champions im Match, dazu der Sohn einer Puro-Legende. Läuft! Die Ausgangslage war sehr klassisch: Zwei abgebrühte und körperlich überlegene Veteranen trafen auf optisch weniger beeindruckende Jungspunde, die sich mit jeder Menge Feuer über Wasser hielten. Das Regelwerk war Big-Japan-typisch eher optional. Die Twin Towers agierten frech, weil sie es können -- Kami und Daichi, weil sie es müssen. Gerade Shuji bekam ganz schön eingeschenkt, war aber dann doch zu erfahren, um sich um einen wichtigen Sieg bringen zu lassen. Splash Mountain bedeutete den Halbfinaleinzug der amtierenden Big Japan Tag Team Champions. Die Twin Towers blieben auch im vierten Turnierkampf ungeschlagen. ***¼

Saikyou Tag League Strong Block Quarter Finals
Akebono & Ryota Hama vs. Daisuke Sekimoto & Yuji Okabayashi

Im Rahmen der AJPW-BJW-Fehde vor fünf Jahren ging für mich nichts über die Matches zwischen SMOP und BJ Strong. Schön zu sehen also, daß die damalige Rivalität noch einmal aufgekocht wurde. Ein richtiger Vergleich lohnt sich nicht. Akebono war sichtlich in keiner guten Verfassung. Nicht mehr ganz so desaströs wie bei Ryogokutan, es war aber mehr als offensichtlich, daß ihm Kämpfe dieser Art kontinuierlich schwerer fallen. Die Auseinandersetzung lebte vom großartigen Selling und dem "comeback win" von Sekimoto und Okabayashi, die selbst aus einem Stück Leberkäse ein gutes Match rausholen könnten. SMOP-typisch braucht man definitiv eine kleine Vorliebe für die schweren Jungs, sonst wird man hier vermutlich keinen allzu großen Spaß haben. ***

Rein qualitativ absolut kein must-see. Eher Mittel zum Zweck, um den wichtigeren Korakuen-Event Ende des Monats aufzubauen. Die Neuauflage von BJ Strong vs. SMOP war ein schönes Spektakel mit jeder Menge Geschichte. 1.123 Fans hatten sich in der Korakuen Hall eingefunden, was so ziemlich dem BJW-üblichen Durchschnitt entspricht.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Fr Okt 28, 2016 8:48 pm
Am Montag geht die Saikyou Tag League zu Ende:

Puroresu Spirit schrieb:BJW “Saikyou Tag League ~ Finals”, 10/31/2016 [Mon] 19:00 @ Korakuen Hall in Tokyo

() Saiykou Tag Death Semi-finals: Yuko Miyamoto & Isami Kodaka vs. Takayuki Ueki & Masaya Takahashi
() Saikyou Tag Strong Semi-finals: Kohei Sato & Shuji Ishikawa vs. Daisuke Sekimoto & Yuji Okabayashi

() Tsutomu Oosugi, Hercules Senga & Kota Sekifuda vs. Kazuki Hashimoto, Atsushi Maruyama & Tatsuhiko Yoshino
() Kankuro Hoshino, Jaki Numazawa, Masashi Takeda & Takumi Tsukamoto vs. Ryuji Ito, Toshiyuki Sakuda, Brahman Shu & Brahman Kei
() Hideki Suzuki, Yoshihisa Uto & Takuya Nomura vs. Hideyoshi Kamitani, Daichi Hashimoto & Kazumi Kikuta
() Abdullah Kobayashi, Akebono & Ryota Hama vs. Ryuichi Kawakami, Yasufumi Nakanoue & Shinobu

() Saikyou Tag Final Match:

Der Death-Block gibt im Grunde nur Yankee Two Kenju her. In einer kleineren Halle hätte ich vielleicht sogar auf Ueki und Takahashi getippt. Aber, auch wenn die Fans den Rookies sicherlich den Sieg gönnen würden, wäre es dann doch etwas riskant, im Hauptkampf auf zwei der populärsten und fähigsten Leute zu verzichten. Zumal du dich bei Miyamoto und Kodaka immer auf 'ne Top-Leistung verlassen kannst. Ueki wird ob des Mangels an "nativem" Death-Match-Talent noch viele Chancen erhalten, Takakashi kann auch schon fast als "Einheimischer" angesehen werden. Hier sollte es beim sehr respektablen Halbfinaleinzug bleiben.

Twin Towers gegen BJ Strong ist ein anderes Biest. Vier Brecher, die gerade im Rahmen des Turniers eine Geschichte haben. Bisher steht's ausgeglichen: Sekimoto und Oka-chan waren im letztjährigen Finale gegen Sato und Shuji siegreich, haben in diesem Jahr allerdings den gemeinsamen Vorrundenkampf verloren. Das Ding könnte auch im Hinblick auf Strong Champion Kamitani interessant werden, da ich fest davon ausgehe, daß er bei Death Vegas wieder gegen einen körperlich überlegenen Gegner ran "darf". Gewinnt Shuji nach dem Ikkitousen (Finalsieg über Kami) nun auch noch die Saikyou Tag League, hat er äußerst gute Karten für den nächsten Titelkampf.

Eine Alternative gibt's aber auch: Kami hat im Ikkitousen-Halbfinale einen Countout-Sieg gegen Hideki Suzuki eingefahren, der seitdem alles verprügelt, was ihm vor die Flinte kommt. Theoretisch spricht im Dezember also auch nichts gegen Kami-Suzuki um die Strong Championship und eine weitere Runde zwischen den Twin Towers und BJ Strong um die Tag Championship.

Ausgestrahlt wird der Event am 6. November, "erhältlich" ist er also abgesehen von der Übertragung schon ein, zwei Tage später. Vielleicht klappt's mit der Ungespoilertheit. Smile

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am So Okt 30, 2016 2:22 pm


#allhailkingkami cat

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Mi Nov 02, 2016 10:56 am
Dainihon Classics~! Gerade darüber gestolpert:



Heute der "Death Match Dragon" und Ace von Big Japan, in seinem Debüt ein dürrer Lulatsch -- und richtig bemüht! Smile Nicht, daß Ito schlecht ist, aber im Gegensatz zum vielseitigen Kasai zog er einen starken Vorteil daraus, sich jahrelang in der Death-Match-Division profilieren zu dürfen. Bei "einheimischen" Kollegen wie Kobayashi, Numazawa oder Shadow WX konnte er praktisch nur gut aussehen. Einen Fluch konnte er übrigens nie brechen: Kasai hat alle Singles Matches der beiden gewonnen! Da zwischen BJW und FREEDOMS keine Kooperation besteht, wird sich das wohl auch nicht mehr ändern.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Mo Nov 07, 2016 11:21 pm
Ich hab's leider nicht geschafft, ungespoilert zu bleiben. Heute war das Saikyou-Finale noch nicht im RH-Archiv, jetzt wird es gerade verarbeitet. Smile Da mir nach BJW war, hab ich mir die letzte D-Rize-Veranstaltung vorgenommen. Das Konzept ähnelt Lion's Gate von New Japan: Alle zwei, drei Monate gibt es einen Event, der auf Rookies zugeschnitten ist, gern auch mit den Neulingen der Partnerorganisationen. Bei BJW sind das in erster Linie All Japan und Wrestle-1.





"D-Rize Vol. 5"
09/27/2016 [Tue] 19:00 @ Shin-Kiba 1st RING in Tokyo

Daisuke Sekimoto vs. Kumagoro
Abgesehen davon, daß Kumagoros Name aktuell immer mal im AJPW-W1-Zwist fällt, ist mir der Gute noch nicht bekannt gewesen. Was er hier auf die Bühne gezaubert hat, konnte sich aber für seinen Kenntnisstand sehen lassen. Gerade optisch paßt er dazu ganz hervorragend zu Sekimoto. Das Match selbst war sehr basic. Sekimoto nahm seine Kraftvorteile wahr, ließ Kumagoro immer mal gewähren, sich aber nie in Gefahr bringen. Bei einem einminütigen Camel-Clutch-Spot zeigten sich die Tücken der (alleinigen) Hardcam, als es statt dem leidenden Kumagoro nur Sekis Prachtrücken zu sehen gab. Beim finalen Sharpshooter war's besser. **¼

Kazuki Hashimoto & Toshiyuki Sakuda vs. Hikaru Sato & Takayuki Ueki
Ein stilistisch sehr ähnliches Match gab es einen Monat später bei AJ Phoenix, dem AJPW-Pendant zur BJW-Rookie-Serie, zu sehen. Dort stand statt Sakuda allerdings Koji Iwamoto an der Seite von Kazuki. Was heißt ähnlich? Das Match wurde sehr shooty gehalten! Große Herausforderung für den kleinen Sakuda: Sato ist, was diese Marschroute angeht, hundertmal besser, Ueki mindestens zwei Gewichtsklassen drüber. Die Sato-Kazuki-Kuscheleien stellten klar das Highlight dar. Kazuki blieb trotz Niederlage seines Kollegen unfrech. **¼

Daichi Hashimoto & Takuya Nomura vs. Atsushi Aoki & Yohei Nakajima
Wüßte ich nicht, daß Nomura erst im April debütiert ist, würde ich es gar nicht für möglich halten. Er bewegt sich schon jetzt unheimlich flüssig und geschmeidig durch den Ring. Selbst gegen größere Namen sieht er kein bißchen unbeholfen oder verloren aus. Wenn es so rasant weitergeht, wird er nicht lange der job guy bleiben. Mehr Daichi-Nakajima vertrage ich auch! Das war ein schniekes kleines Match mit richtig schöner Aoki-Nomura-Endphase. ***

Hideyoshi Kamitani & Jake Lee vs. Yasufumi Nakanoue & Ryuichi Kawakami
Test für Kami: Gegen Kawakami hatte er ein paar Wochen vorher gerade erst die Strong Heavyweight Championship verteidigt, Nakanoue stand als nächster (potentieller) Herausforderer Gewehr bei Fuß. Für Nakanoue freut es mich ungemein, daß er mittlerweile regelmäßig bei BJW antreten kann, nachdem es unter der Fuchtel von Muto kaum nennenswert voranging ... und, na ja, W-1 eben doch recht uninteressant ist. BJ-strong-typisch ging es mit vielen Strikes zur Sache, bis Kami isoliert und nach einem Flying Elbow geschultert wurde. ***

Yuji Okabayashi vs. SUSHI
Unter der Maske von SUSHI steckt der ehemalige TNA-Megastar Kiyoshi bzw. Akira Raijin, der mit seinem Gimmick sehr populär ist, aber immer nur den umgekehrten Goldberg mimt. Durch den El-Generico-Underdog-Charme hatte SUSHI das Publikum auch hier hinter sich. Hope Spots gab es masse, Prügel ebenso. Kurz nach dem Match kann ich mich schon kaum noch entsinnen, ob SUSHI hier überhaupt jemals groß in der Offensive gewesen ist. Für das Finish mußte Okapi aber immerhin noch den Golem Splash auspacken. ***

Yoshihisa Uto & Kazumi Kikuta vs. Naoya Nomura & Yuma Aoyagi
Das einzige Match, in dem ausschließlich Rookies steckten, war dann passenderweise auch das beste des Abends. Die neuen NEXTREAM-Kumpanen von Triple Crown Champion Kento Miyahara brachten ordentlich Feuer in die Angelegenheit. Im Ring ging's ab, außerhalb des Rings ging's ab, die Zuschauer waren da. Der Sieg ging an Uto, was Jake Lee, ebenfalls NEXTREAM-Mitglied, auf den Plan rief. War genau gesprochen wurde, weiß ich nicht. Da Uto bei AJPWs Rookie-Serie aber schon einen Singles-Sieg über ihn abgestaubt hatte und es vor wenigen Wochen zum Rematch kam, kann's nur darauf hinausgelaufen sein. ***¼

Ich nutze die "perfekte Abendunterhaltung" bestimmt zu oft bei allen möglichen Event-Reviews, aber ... was soll ich sagen? Das sind die meisten Veranstaltungen eben. Smile Sechs unterhaltsame und gute Kämpfe, alle bekamen mindestens 10 Minuten Zeit, es gab keinen Bullshit, keinen Nonsense -- kurz: ging runter wie Öl!

Mit der Rückkehr von Sekifuda ist Big Japan wieder richtig gut "bestückt". Ich bin sehr gespannt, wer sich da auf welche Weise durchsetzen und nach vorn kämpfen wird. Wenn überhaupt! Takuya Nomura versprüht auf mich als technisch sehr versierter Neuling ein wenig den Shinya-Ishikawa-Vibe, könnte eben diese Lücke auf Dauer wahrscheinlich auch problemlos füllen. Wenn sich irgendwann noch zwei, drei Leute für die hauseigene Death-Match-Division finden und wenigstens einer Ace-Qualität mitbringt, steht es echt gut um die BJW-Zukunft, was sich in den letzten Jahren selten bis gar nicht sagen ließ.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Di Nov 08, 2016 1:34 pm
Das Saikyou-Finale ging gestern noch online. Ich hab nach dem Opener lieber die Augen zugemacht, bevor ich gar nicht mehr hätte schlafen können. Twin Towers vs. Strong BJ wollt Ihr nicht verpassen, dankt mir später! Very Happy

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Mi Nov 23, 2016 7:06 pm
Hoshino hat's doch tatsächlich gemacht und die Death Match Championship gegen Isami verteidigt! Die Kooperation von BJW und BASARA (einem von Isami geführten DDT-Ableger) geht derweil auf: Ganz im Stil von Hiroshi Fukuda, der seine US-Verbundenheit nunmehr als Trans-Am ★ Hiroshi auslebt, hat sich auch Ryuichi Kawakami bei seinem BASARA-Debüt in etwas ... anderer Weise präsentiert:



Trans-Am ★ Ryuichi!

Kamitanis Gegner für Death Vegas ist seit wenigen Stunden auch bekannt. Die bisher wichtigste Titelverteidigung seiner aktuellen Regentschaft gibt es gegen Daisuke Sekimoto. Der hat mit dem Sieg der Saikyou Tag League und dem heutigen Pinfall über Kami-Kumpel Daichi Hashimoto genug Rückenwind, um das Ding schaukeln zu können. Der Rest der Card ist leider noch nicht bekannt, dürfte aber nicht mehr lang auf sich warten lassen.

Weitere Personalien: Kota Sekifuda hat sich schon wieder verletzt und wird sich demnächst einer Operation unterziehen. Tatsuhiko Yoshino verläßt GUTS World und wird sich ab Januar Big Japan anschließen. Außerdem bekommt Sekimoto den Februar frei, um sich zur Abwechslung mal etwas ausruhen zu können. Es scheint, als wäre BJW-Chef Eiji Tosaka nicht abgeneigt, den Veteranen in der Zukunft immer mal etwas Ruhe zu gönnen. In Japan ist's sonst bekanntlich üblich, daß Verletzungspausen nur sehr ungern gesehen werden.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Do Nov 24, 2016 12:22 pm
Das zweite Match für Death Vegas ist bekannt gegeben worden: Kankuro Hoshino verteidigt die Death Match Heavyweight Championship erneut gegen Abdullah Kobayashi. Das Match wird gleichzeitig den Main Event darstellen. Eine Stipulation gibt's noch nicht.

Neben den bekannten BJW-Gesichtern sind folgende Jungs gebucht: Yuko Miyamoto (666), Isami Kodaka und Takumi Tsukamoto (beide BASARA), Tatsuhiko Yoshino (GUTS World), Masaya Takahashi (ASUKA), Hideki Suzuki, Ryota Hama, Yasufumi Nakanoue, Atsushi Maruyama, Masashi Takeda, Speed of Sounds und die Brahmans (alle heimatlos). Eine Verteidigung der Tag Team Championship scheint es also nicht zu geben.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Fr Nov 25, 2016 5:03 pm
Wenn ich alles richtig entschlüsselt habe, ist das die Card für Death Vegas:

1. Yuji Okabayashi & Yasufumi Nakanoue vs. Yoshihisa Uto & Kazumi Kikuta
2. Tsutomu Oosugi, Hercules Senga, Atsushi Maruyama & Shinobu vs. Brahman Shu, Brahman Kei, Jaki Numazawa & Tatsuhiko Yoshino
3. Death Match: Masashi Takeda & Takumi Tsukamoto vs. Takayuki Ueki & Masaya Takahashi
4. Ryota Hama & Daichi Hashimoto vs. Ryuichi Kawakami & Kazuki Hashimoto
5. Death Match: Ryuji Ito & Toshiyuki Sakuda vs. Yuko Miyamoto & Isami Kodaka
6. Kohei Sato & Shuji Ishikawa vs. Hideki Suzuki & Takuya Nomura
7. BJW Strong World Heavyweight Championship: Hideyoshi Kamitani (c) vs. Daisuke Sekimoto (3. Titelverteidigung)
8. BJW Death Match Heavyweight Championship: Kankuro Hoshino (c) vs. Abdullah Kobayashi (4. Titelverteidigung)

Twin Towers gegen Hideki und Takuya. MEIN! KOPF! EXPLODIERT! Shocked

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Do Okt 05, 2017 7:57 pm
Der 9/20-Korakuen-Hall-Event war erste Sahne.

Hideki Suzuki & Shogun Okamoto vs. Okami, heiliger Bammel! In Singles Matches empfinde ich Suzukis Qualitäten als schwer abhängig vom Gegner, aber in Teamkämpfen gibt’s regelmäßig herrliche Haßfeste. Das war auch so eins! Kamitani und Daichi haben ihre Chancen auf den Gürtel in diesem Jahr vergeigt, aber hey, die Semi-Main-Positionierung in der Korakuen Hall war bestimmt trotz Big Japans manchmal sehr beliebigem Booking nicht sehr zufällig. Würde Suzuki in den sozialen Medien nicht rund um die Uhr süße Welpen und Katzenbabys posten, hätte ich Angst vor ihm. Zumindest bei BJW bringt kein Wrestler so gut rüber, bestimmte Gegner einfach nicht leiden zu können. Großartig, als Daichi den alten Mann mit ein paar Kicks herausfordern möchte und schon wenige Minuten im Kampf seine Knie zerstört bekommt. Hideki ist ein böser Mann.

Kamitani hat auch noch mal einen ordentlichen Sprung nach vorn gemacht. Wird zwar in wenigen Wochen gerade einmal 26 Jahre alt, wirkt aber nicht mehr wie der Frischling, der er vor ein, zwei Jahren gewesen ist. Körperlich hat sich einiges getan, das Selbstvertrauen ist da, dazu sieht er mittlerweile eben auch einfach erwachsen aus. Das gibt seinen Kämpfen eine ganz andere Note. Keine Ahnung, ob er irgendwann an die Sekimoto-Okabayashi-Position anknüpfen kann, aber er ist derzeit der Kandidat, dem ich es am ehesten zutraue – vorausgesetzt, er entwickelt sich in den kommenden Jahren weiter so wie bisher. Warum er schon diese seltsame Regentschaft als Strong Champion hatte, verstehe ich immer noch nicht. Suzuki ist auch nicht so überzeugt von seinem Vielleicht-noch-einmal-Herausforderer:



Der Main Event ist noch besser. Kohei Sato sieht mit jedem Jahr übler als ohnehin schon aus, Shingo Takagi paßt ganz hervorragend in den munteren Hoss-Stadl Big Japans. Im Ring sehe ich Daisuke Sekimoto immer noch etwas vorn, aber als Komplettpaket gefällt mir Musterschüler Yuji Okabayashi mittlerweile einen Tacken besser. Für die diesjährige Saikyou Tag League haben sich Strong BJ aufgeteilt, so daß Daisuke an der Seite von Sato kämpft und Yujis Eckchen von Shingo ausgefüllt wird. Das Match mutiert zur erwarteten Ausdauerschlacht, in der sich die Jungs an die Grenze ihrer Leistungskapazität prügeln. Die Schlußphase mit Sekimoto und Shingo ist megaheiß, ein klares Ende gibt’s ob 30 Minute Time Limit allerdings nicht mehr.

Ich muß noch mal drauf hinweisen, wie unheimlich dufte ich die Zwei-Stunden-Blöcke von Samurai TV finde. Wenn’s mal paar Minuten weniger Brahmans oder Abby Kobayashi gibt, bin ich selbst aus Komplettistensicht absolut nicht böse. Bei den unwichtigeren Kämpfen gibt’s mitunter nur die letzten Szenen zu sehen. Langt! 80 Prozent von der Übertragung gehen für die relevanten Matches drauf. Das ist sooo viel angenehmer, als einen sechsstündigen Krampf bei WrestleMania oder dem SummerSlam auszusitzen.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Fr Okt 20, 2017 1:19 pm
Die Jungs machen's richtig und springen auf den "Network"-Zug auf. Ab dem 1. November gibt's BJW CORE für 888 Yen (~6.65 Euro) im Monat. Auf der Website sind momentan nur ein paar Matches zu finden, leider noch keine weiteren Informationen. Ein Archiv wäre nett, aber ich habe keine Ahnung, wie das rechtlich mit Samurai TV und Konsorten aussieht. In erster Linie wird das alles selbstredend auf den japanischen Markt ausgelegt sein, aber die .com-Adresse und der explizit an den Rest der Welt gerichtete neue Online Shop lassen hoffen, daß vom Fleck weg wenigstens PayPal funktioniert. Wenn ja, werde ich mich auf jeden Fall anmelden.

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Re: Tod und Manneskraft: Big Japan Wrestling

am Mi Nov 01, 2017 10:52 am
Geht momentan leider nur über Kreditkarte. Neutral Werde also noch warten müssen, bis PayPal integriert wird. Wenn überhaupt.

Das Angebot ist derzeit noch recht schmal auf der Brust und umfaßt lediglich Events aus den letzten beiden Jahren. Die ganzen Korakuen-Events sind abgedeckt, die beiden Endless Survivors, Ryogokutan 2016 und ein paar kleinere Veranstaltungen. Eine "DVD"-Liste gibt's auch, ist aber noch leer. Keine Ahnung, ob sie da nur auf ihren Shop verlinken oder irgendwelche Compilations anbieten.

Wäre spannend, die ersten Jahre um Honma, Yamakawa, die CZW-Invasion und Co. aufholen zu können. Aber wer weiß, wie es da mit den Rechten aussieht und welche Vereinbarungen getroffen wurden. Möglicherweise keine, die heute noch irgendeinen Wert haben. Einen Kalender habe ich auch nicht gefunden. Man wird wahrscheinlich erst mal die Augen offen halten müssen, wann und welche Events hinzugefügt werden. Allein im November stehen 16 Veranstaltungen an, die aber natürlich nicht alle aufgezeichnet werden.

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